In Indien wird der Klassenkampf für die Interessen der Arbeiter/innen und Volksmassen gegen die Offensive des internationalen Monopolkapitals und ihre einheimischen Lakaien in wesentlich schärferen Formen geführt als in der EU. Seit Jahrzehnten kämpfen unter Führung revolutionärer kommunistischer Parteien, vor allem dem KP Indiens (Maoistisch), sowohl militante Massenorganisationen der Arbeiter/innen und Werktätigen als auch bewaffnete Volksbefreiungs-Guerillaarmeen gegen die Unterdrückung der Arbeiter/innenbewegung und die revolutionär-demokratischen Bewegungen der Kleinbäuer/innen und anderen unterdrückten Volksmassen. In vielen ländlichen Gebieten ist die Befreiungsbewegung so weit fortgeschritten, dass seit Jahren die Unterdrückungsorgane des mit dem Imperialismus verbundenen indischen bürgerlichen Staates entmachtet und verjagt sind und demokratisch gewählte Volksräte die politische Macht übernommen haben. Seit über 10 Jahren dehnt sich die Rote Zone vom Nordosten Indiens bis in den Süden aus. Seit mehreren Jahren versucht der reaktionäre indische Zentralstaat mit über 100.000 Mann spezieller Aufstandsbekämpfungstruppen die Roten Gebiete zurückzuerobern, um den Weg frei zu machen für die Ausplünderung des Landes, seiner Rohstoffe und seiner Volksmassen, durch die multinationalen Konzerne. Dieser mörderische Feldzug unter dem Namen „Operation Green Hunt“ hat schon zehntausende Opfer gefordert und die Empörung breiter Massen auch in den Städten hervorgerufen, die sich mit den kämpfenden Bäuer/innen der Roten Gebiete solidarisieren.
Klassenkampf im eigenen Land verstärken – internationale Solidarität entwickeln!
In vielen Ländern haben sich bereits Solidaritätsbewegungen mit dem Kampf der indischen Volksmassen und dem Volkskrieg für eine neudemokratische antiimperialistische Revolution in Indien gebildet. Auch in Österreich müssen die Arbeiter/innen verstärkt internationale Verbundenheit und Solidarität mit ihren kämpfenden Brüdern und Schwestern in allen Ländern entwickeln. Grundlage dafür ist die Verstärkung des entschlossenen Kampfes gegen die eigenen kapitalistischen Ausbeuter und Unterdrücker und der internationalistischen Orientierung. Nur durch die Überwindung eurozentristischer Borniertheit und rassistischer Vorbehalte kann die internationale Einheit im Kampf der Arbeiter/innen aller Länder und die Verbindung mit dem Kampf der unterdrückten Volksmassen hergestellt werden.
Das ist die Voraussetzung für einen erfolgreichen Kampf für die proletarische Revolution sowohl in Österreich als auch weltweit. Die indischen Volksmassen der Roten Gebiete Indiens beweisen in der Praxis, dass eine andere Welt möglich ist, eine Welt in der die kapitalistischen Ausbeuter verjagt sind und das Volk selbst die Verwaltung der eigenen Angelegenheiten übernimmt.
Proletarier/innen aller Länder vereinigt euch!
Proletarier/innen aller Länder und unterdrückte Völker vereinigt euch!
Kundgebung in Wien im Rahmen der internationalen Solidaritätswoche: Sa 21.1.2012, 14:00 Uhr, indische Botschaft (Ecke Kärtnerstraße / Ring)
Revolutionäre Kommunist/innen – IA*RKP, Stiftgasse 8, 1070 Wien, iarkp.wordpress.com