Wohnungsnot im Kapitalismus

29. Juni 2017

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WohnungsDemo Wien Sa 1.Juli 15 Uhr Westbahnhof

Mieterhöhungen, Betriebskostenexplosion, Schimmelwohnungen, Zwangsräumungen, Obdachlosigkeit, …

oder

MieterInnen-Demo, Delogierungs-Blockade, Mietstreik, Hausbesetzung, …

Arbeiter/innen aller Länder, vereinigt euch! Arbeiter/innen aller Länder und unterdrückte Völker, vereinigt euch!        Juni 2017

In den letzten Jahren sind die Mietpreise mit +4,5% pro Jahr (für Neuvermietungen) weit über der Inflationsrate gestiegen. Das betrifft alle Menschen, die aus privaten ode beruflichen Gründen umziehen (müssen). Die kürzliche Erhöhung der gesetzlichen „Richtwerte“ hat die Hausbesitzer ermuntert, auch die langjährigen Mieten deutlich zu erhöhen, weil ja alle möglichen Zuschläge für Lage, Ausstattung, Verkehrsanbindung usw. draufgeschlagen werden. Das macht dann oft 150%, 160% oder mehr vom Richtwert (€ 5,58 ) aus – und in Wien kannst du nur träumen von einer 60 qm-Wohnung um 335 € „Richtwert-Miete“.

Ganz besonders betroffen von den miesen Praktiken sind Menschen, die unter großem Druck stehen und in Notsituationen keine Wahl haben, z.B. misshandelte Frauen und Jugendliche, MigrantInnen, Menschen ohne Papiere usw. Den Rest des Beitrags lesen »

Es lebe der 1. Mai – internationaler Kampftag der ArbeiterInnenklasse!

27. April 2017

fb1.mai 2017

Auf zum Stalin Platz!(1) Treffpunkt: 9:30 Uhr

An diesem 1. Mai 2017 werden wieder weltweit Millionen Arbeiterinnen und Arbeiter auf die Straße gehen, um für eine bessere Welt zu kämpfen. Gründe dafür gibt es viele:

Die Barbarei ist grenzenlos. In einer Welt ständig anwachsenden, unvorstellbaren materiellen Reichtums der Großbourgeoisie und ihrer Finanzkonzerne lebt die große Mehrheit der ArbeiterInnen und Werktätigen in bitterem Elend: Mörderische Kriege, erbärmliche Not, massive Umweltzerstörung, Faschisierung und Militarisierung, brutale Gewalt, tödlicher Rassismus, Frauen- und LGBT-verachtender Männerchauvinismus, Perspektivlosigkeit für Kinder und Jugend, unerbittliche Vertreibung und Flucht.

Die Ursachen: Das kapitalistische System, das heute – wie vor zweihundert Jahren – die ArbeiterInnen und Werktätigen in Ausbeutung und Unterdrückung gefangen hält.

Die Arbeiterklasse und die Werktätigen schaffen alle Werte dieser Gesellschaft. Die imperialistischen Großmächte, USA, Japan, EU, Russland und China ringen um die Weltvorherrschaft untereinander, schließen je nach Interesse auch Koalitionen und wollen ihre jeweiligen Konkurrenten ausschalten. Mit allen Mitteln!

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Yankee-Kriegshetze bekämpfen!

25. April 2017

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Seit dem 20. Jänner 2017 ist Donald Trump der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Seitdem spüren wir alle mehr und mehr die Umsetzung seiner erzreaktionären Vorstellungen in der amerikanischen Innen- und Außenpolitik. Auf weltpolitischer Ebene ist sein Verhalten äußerst ambivalent bis hin zu unberechenbar. So ist die NATO einmal „obsolet“, dann wieder „bedeutsam“. Aber aufrüsten sollen sie seiner Meinung nach alle. Allein die USA wollen ihr Militärbudget um 54 Mrd. auf über 650 Mrd. USD erhöhen. Das Geld dafür soll u.a. aus der Kürzung von Sozial- und Umweltprogrammen kommen. Von den NATO-Staaten erwartet Trump eine Steigerung ihrer Ausgaben was wiederrum eine direkte Bedrohung für das imperialistische Russland darstellt, was ebenfalls rüstet.

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Weg mit religiösen Symbolen aus der Öffentlichkeit!

4. April 2017

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Arbeiter/innen aller Länder, vereinigt euch!
Arbeiter/innen aller Länder und unterdrückte Völker, vereinigt euch!
2.Auflage, April  2017

Religion ist Privatsache und hat in der Öffentlichkeit nichts verloren. Jeder und jede kann glauben, an wen oder was auch immer, aber die Nachbarn und Mitmenschen auf der Straße, im Park, Bus oder sonstwo sollen damit nicht belästigt werden! Bete zu Haus und lass die anderen damit in Ruh!

Jedes offensive öffentliche Bekenntnis zu einer Religion und noch mehr jede Religionspropaganda stört empfindlich das friedliche und solidarische Zusammenleben und die Solidarität der Unterdrückten und Ausgebeuteten gegen die Herrschenden. Wer eine wirkliche Veränderung unserer Gesellschaft¸ eine Überwindung der kapitalistischen Ausbeutung und ein Ende der imperialistischen Ausplünderung und profitgesteuerten Zerstörung unseres Planeten möchte, sollte sich gegen Religion im öffentlichen Bereich einsetzen.

Offensive religiöse Bekenntnisse beleidigen sowohl Menschen mit einer wissenschaftlichen Weltanschauung als auch jene mit anderen Religionsbekenntnissen und gehören deshalb unterbunden. Es kommt nicht drauf an, ob du daran glaubst, dass Jesus dein persönlicher Erlöser sei, oder Mohammed dein Erretter, oder das Nirvana dein persönliches Ziel usw. Jede Betonung dieser unterschiedlichen Auffassungen über das Jenseits richtet sich aggressiv gegen andere religiöse Lebenseinstellungen und vor allem gegen die wissenschaftliche Auffassung, dass es kein Jenseits gibt. Den Rest des Beitrags lesen »

Zusammenschluss-Erklärung von Komak-ml und IA*RKP

31. März 2017

(1) Im Februar 2017 haben die beiden seit 2008 getrennt arbeitenden Organisation Komak-ml und IA*RKP beschossen, sich nach 9 Jahren wieder zu einer gemeinsamen Organisation zu vereinigen.

Um einerseits die Notwendigkeit des Parteiaufbaus zu betonen und uns andererseits von den revisionistischen Pseudokommunisten abzugrenzen, die sich selbst als „kommunistisch“ bezeichnen und unsere revolutionäre Ausrichtung als Kampforganisation auszudrücken, wählen wir als gemeinsamen Namen der neuen Organisation: „Initiative für den Aufbau einer revolutionären kommunistischen Partei“.

 

(2) Beide Organisationen haben Fehler gemacht und Kräfte verloren, was seit 2008 insgesamt zu einer Schwächung geführt hat. Andererseits sind die verbliebenen Aktivist/innen in den letzten Jahren initiativ geworden, um intern und bei öffentlichen Aktivitäten die Zusammenarbeit zu verbessern. So sind die beiden Zirkel beim Eingreifen in Massenbewegungen (z.B. gegen imperialistische Kriege, Staatsrassismus, Faschisierung und Staatsterror, …) häufig gemeinsam öffentlich aufgetreten.

 

(3) Die Anfang 2017 in diesen beiden Zirkeln und ihrem Umfeld aktiven Kräfte streben mit dem Zusammenschluss an, in den Klassenkämpfen in Österreich einen größeren Beitrag für eine wirklich (revolutionäre) kommunistische Orientierung zu leisten und in entstehende politische Massenbewegungen wirkungsvoller eine revolutionär-demokratische Linie hineinzutragen.

 

(4) Trotz bestehender Differenzen in einigen Fragen anerkennen beide Zirkel einander prinzipiell als revolutionär-kommunistisch bzw. marxistisch-leninistisch und waren auch in den letzten 9 Jahren weitgehend auf Grundlage derselben programmatischen Dokumente aktiv, die in den Jahren 2002 bis 2007 gemeinsam erarbeitet wurden (siehe: „Programmatische Dokumente“ der Komak-ml, Stand 2007).

Beide Organisationen haben ab 2008 eigenständig neue Festlegungen zu Grundzügen der Taktik und Positionspapiere zu verschiedenen theoretischen Fragen herausgegeben, insbesondere Komak-ml: „Parteiaufbau“ (2008), „Über uns“ (2008), Statut (2010), … und IA*RKP: „Europäische Union“ (2008), „Große Proletarische Kulturrevolution in China“ (2009), „Österreichischer Imperialismus“ (2009), „Jugendarbeit/RKJV“ (2009), „Faschistische Gefahr in Österreich“ (2010), „Gewerkschaftsrichtlinien“ (2010), „Migrant/innen-Arbeit“ (2010), „Revolutionärer Kommunismus“ (2010), „Imperialistisches China heute“ (2011), …

Über den Inhalt dieser Positionen wurde noch nicht in allen Fragen Einigkeit hergestellt, aber es wurde bereits begonnen, die wichtigsten Differenzen in gemeinsamen Diskussionen darzustellen und für eine spätere Klärung vorzumerken.

Weitgehende Einigkeit besteht über den Politischen Bericht 2016 der IA*RKP („Internationale Lage und Österreich“, PR65), der als eine taugliche Grundlage für die planmäßige gemeinsame politische Arbeit der nächsten Jahre eingeschätzt wird.

 

(5) Über die Einschätzung der kommunistischen Kräfte in Österreich, Europa und weltweit und einiger von diesen weitgehend unabhängig agierenden revolutionär-demokratischen, antiimperialistischen Volksbefreiungsbewegungen wird die Diskussion weitergeführt. Die revolutionär-kommunistische (marxistisch-leninistische) Weltbewegung ist heute äußerst schwach und hat nur in wenigen Ländern einen bedeutenden Einfluss auf die aktuellen Klassenkämpfe. Ein wichtiger Grund dafür ist die in der fortschrittlichen Bewegung immer noch bestehende völlige Verwirrung über die Restauration des Kapitalismus in der Sowjetunion, die in den 1950er und 1960er Jahren ihren Abschluss (! nicht ihren Anfang!) erreichte. Das führte zur Installierung eines Ausbeutersystems des bürokratischen Staatskapitalismus, der sowohl von den KPs als auch deren imperialistischen Gegnern als „real existierender Sozialismus“ bezeichnet wurde. 1976 folgte dann die revisionistische Deformation und kapitalistische Restauration in China und kurz darauf in Albanien. Diese Deformation und Verunglimpfung des Ziels einer sozialistischen Revolution ist seit über 50 Jahren in der Arbeiter/innenbewegung nicht überwunden und kann von den revolutionär-kommunistischen (marxistisch-leninistischen) Kräften ohne heftige, offensive Klassenkämpfe unter proletarischer Führung auch nur sehr langsam richtig gestellt werden.

Diesem ideologisch-theoretischen Missstand in der fortschrittlichen Bewegung entsprechend ist auch die revolutionär-kommunistische (marxistisch-leninistische) Weltbewegung sehr zersplittert und alle Versuche der letzten 50 Jahre, durch eine verbindlichere Koordination und gemeinsame Weiterentwicklung der Theorie belastbare Grundlagen für eine neue Internationale zu schaffen, waren bisher nur teilweise und nur kurz erfolgreich. Das erschwert bzw. blockiert vorübergehend auch die Entwicklung von revolutionär-kommunistischen (marxistisch-leninistischen) Parteiaufbau-Organisationen vor allem in Ländern mit schwach entwickelten Klassenkämpfen (wie Österreich).

 

(6) Die Kräfte des neuen, aus dem Zusammenschluss von Komak-ml2008 und IA*RKP neu entstandenen gemeinsamen Organisation werden die Erfahrungen auszuwerten, um kräftigere Beiträge zur Entwicklung einer revolutionär-kommunistischen (marxistisch-leninistischen) Strömung in Österreich zu leisten.

Wir rufen alle am wissenschaftlichen Sozialismus und einer revolutionären kommunistischen Praxis interessierten Menschen auf, mit uns Kontakt aufzunehmen, unsere gemeinsame Zeitschrift „Proletarische Revolution“ zu studieren und weiterzuverbreiten und sich an unserem Kampf kampagnenbezogen oder längerfristig zu beteiligen. Wir sehen unseren Zusammenschluss auch als Signal, sich in Zeiten schwach entwickelter Klassenkämpfe bewusst zu stärken.

 

IA*RKP, März 2017

Solidarität mit den politisch Verfolgten in Indien! – Solidarität mit den weltweiten Klassenkämpfen!

31. März 2017

saibaba

Im März 2017 zeigte die ultrareaktionäre Marionettenjusitz des alten indischen Staates einmal mehr ihre repressive Haltung gegen jene, die sich aus der Unzufriedenheit mit den bestehenden Verhältnissen heraus organisieren.

Durch ein Gericht in Gadchiroli (Bundesstaat Maharashtra) wurden der Universitätsprofessor für englische Literatur GN Saibaba, der Journalist Prashant Rahi, der Student Hem Mishra, sowie Pandu Narote und Mahesh Tirki unter dem Unlawful Activities Prevention Act (UAPA) als angebliche Mitglieder der den Volkskrieg führenden Kommunistischen Partei Indiens (maoistisch) zu lebenslanger Haft, Vijay Tirki zu 10 Jahren verurteilt. – Ein reiner Gesinnungsprozess, denn die Urteilsbegründung richtet sich ausschließlich gegen das Programm der KPI(m) ohne etwa dem Hauptangeklagten GN Saibaba etwas Konkretes vorwerfen zu können. Ja, sie widerspricht teilweise sogar dem indischen Recht. So kam im Prozess auf, dass die Polizei bei den illegalen Hausdurchsuchungen bei Saibaba Festplatten beschlagnahmte, diese aber nicht als Beweismittel versiegelt hatte. Das heißt ‚belastende‘ Daten konnten durch den Staatsapparat auch nachträglich beliebig hinzugefügt werden.

Dennoch behauptet das indische Regime im Urteil, von dem an den Rollstuhl gefesselten schwerstbehinderten Saibaba sollen staatsgefährdende Handlungen ausgehen! Ursprünglich wurde Saibaba schon im Mai 2014 verhaftet.  Er saß schon 14 Monate im Nagpur Zentralgefängnis unter menschenverachtenden Bedingungen und musste mehrmals wegen seiner gesundheitlichen Probleme auf freien Fuß gesetzt werden, da sich sein Zustand in der Haft mehr und mehr verschlechterte. Einige seiner Mitangeklagten wurden vor dem Prozess auch gefoltert. GN Saibaba war Mitglied in der im Bundesstaat Maharastra legalen revolutionär-demokratischen Front und setzt sich seit 35 Jahren für die Rechte von ArbeiterInnen, Indigenen und anderen in der indischen Gesellschaft Unterdrückten und Ausgebeuteten ein. Weiters sprach er sich gegen die Repression gegen die KPI (m) sowie die Operation Green Hunt aus. Diese ist nämlich entgegen, wie es die indischen Kompradoren gerne glauben machen wollen, keineswegs ‚nur‘ gegen die maoistischen KämpferInnen gerichtet. Nein sie richtet sich in rassistischer Weise auch gegen jene nationalen Minderheiten, wie die Adivasis welche sich gerechtfertigterweise gegen Vertreibung und die Zerstörung ihrer Heimat durch imperialistische Konzerne und der Kompradorenbourgeoisie zur Wehr setzen. Dieses Jahr geht der Widerstand der Naxalbari in sein 50. Jahr und auch wenn der indische Volkskrieg im letzten Jahr schwere Rückschläge einstecken musste, so ist doch sein Weiterbestehen ein Symbol des Befreiungskampfes für alle Ausgebeuteten und Unterdrückten in der Welt.

Deshalb möchten wir auch auf den inhaftierten Genossen Ajith aufmerksam machen, welcher trotz Herzbeschwerden seit zwei Jahren im Hochsicherheitsgefängnis in Pune sitzt. Auch sein Beispiel zeigt wie verbrecherisch der indische Staat durch den UAPA Menschen physisch vernichten möchte, denn Ajith hatte seinen ersten Auftritt vor einem Richter erst 15 Monate nach seiner Verhaftung, und auch ihm wird die medizinische Behandlung verwehrt! Ajith leistete eine herausreichende theoretische Arbeit im Magazin ‚A world to win‘ und gegen den Avakian-Revisionismus.

Zwar hat sich zum Zweck der Freilassung von Genossen Ajith eine demokratische Initiative gebildet, welche neben Parteien und Organisationen auch von bekannten Intellektuellen, wie etwa Noam Chomsky getragen wird. Eine Massenwirkung konnte diese Bewegung aber leider noch nicht entfalten. Auch in Österreich gab es einige Kundgebungen u.a. auch der IA*RKP, allerdings leider ohne die Vernetzung der verschiedenen Gruppen.

Aber die zuvor genannten Personen sind keinesfalls die einzigen vom faschistoiden Modi-Regime Verfolgten. – Sie gehen in die Hunderttausende und wir können hier leider nicht über jeden berichten. Von besonderer Aktualität ist aber das Verfahren gegen 117 GewerkschaftlerInnen von Maruti Suzuki India in Manesar. Darunter 13 unter Mordanklage. Die gegen sie erhobenen Vorwürfe reichen auf den Streik im Juli 2012 zurück, bei dem ein Feuer ausbrach und ein Manager getötet wurde. Hierbei ist die Schuld allein beim Management zu suchen ist welches sich durch Lohndrückerei und schikanierende Vorarbeiter dem Zorn der Massen aussetzte, nicht aber bei fortschrittlichen AktivistInnen. Gerade die Klassenkämpfe in Indien und anderen unterdrücken Ländern, weisen einen hohen Grad an klassenkämpferischem Bewusstsein im Industrieproletariat auf, welches imperialistischen Konzernen wie Suzuki ein Dorn im Auge ist. Allein 2015 und 2016 fanden in Indien zwei Generalstreiks mit jeweils 150 bzw. 180 Millionen Beteiligten gegen die Regierung statt. Dass die österreichische ArbeiterInnenbürokratie des ÖGB kein Interesse hat, Arbeitskämpfe in jenen Ländern zu thematisieren oder sinnvolle Solidaritätsaktionen durchzuführen, sollte niemanden verwundern. So besteht doch die Gefahr, dass der sozialpartnerschaftliche ‚Klassenfriede‘, der ohnehin nicht mehr ist als der Stiefel im Genick des Arbeiter/der Arbeiterin, ins Wanken geraten könnte.

Wir fordern die sofortige Freilassung aller politischen Gefangenen in Indien, sind uns aber bewusst, dass dies wohl nur mit der Befreiung Indiens vom imperialistischen Joch und Zerschlagung des indischen Staates gelingen wird.

saibaba-rollstuhl

Der schwerstbehinderte GN Saibaba benötigt dringend operative Behandlungen, welche ihm das Modi-Regime nicht gewährt

IA*RKP (Initiative für den Aufbau einer Revolutionär-Kommunistischen Partei)

März 2017

ia.rkp2017@yahoo.com

iarkp.wordpress.com

Stiftgasse 8,

1030 Wien

Flüchtende unterstützen! Imperialismus stürzen!

15. März 2017

18. März 2017 – Internationaler Aktionstag gegen Rassismus

Laut Zahlen der UNHCR befinden sich weltweit derzeit über 65 Millionen Menschen auf der Flucht. Statistisch auf die Weltbevölkerung hochgerechnet, ist fast jeder 113. Mensch auf dieser Erde ein Flüchtling. Die Mehrheit davon Frauen und Kinder. Ein Großteil dieser sind direktes Ergebnis von kapitalistischen Ausbeutungsmechanismen an Mensch und Natur sowie der von den Imperialisten verursachten Kriege. Als imperialistisches Land unterstützen der österreichische Staat und seine Bourgeoisie die mörderische Ausbeutungspolitik zum Zwecke der Profitmacherei. Den Rest des Beitrags lesen »

Opernball-Demo 2017 – (Reform oder Revolution)

22. Februar 2017

 

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Kämpfen wir gemeinsam!
Friede den Hütten, Krieg den Palästen!

Am 23. Februar findet in der Wiener Staatsoper einmal mehr der Opernball statt. Heuer sind gegen diese Veranstaltung auch wieder Protestaktionen in Planung, da­runter eine Demonstration (Treffpunkt 18 Uhr, U3 Johnstraße). Warum? Der Opernball ist für uns eine reine Provokation seitens der Protzer- und Prasser­schweine gegen die Arbeiter/innenklasse.

Das vergangene Jahr brachte uns wie die Jahre davor massive soziale Einschnitte und Kürzungen, sowohl bei den Reallöhnen im unteren Bereich als auch im Sozi­albereich. Die von SPÖ und ÖVP so gehuldigte Lohnsteuerreform lieferte nur ei­nen kosmetischen Effekt.

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Auf eine kämpferische Ballsaison 2017

22. Februar 2017

Hinter dem Faschismus steht das Kapital!

Auf eine kämpferische Ballsaison 2017

Am 3. Februar 2017 planen rechtsextreme Burschenschaftler wie
jedes Jahr einen Ball in der Hofburg abzuhalten. Reaktionäre
Männerbünde stellen eine wichtige Verbindung zwischen den
parlamentarischen Rechtsparteien und offenen faschistischen Kräften
dar. So finden wir bei ihnen Kader der FPÖ oder der faschistischen
Identitären. In den letzten Jahren versucht die FPÖ immer wieder ihre
faschistischen und deutschnationalen Flügel zu verschleiern und sich
als „soziale Heimatpartei“ zu profilieren. Sie spricht gerne vom „kleinen
Mann“, nur jeder, der davon spricht rechtfertigt gleichzeitig auch den
„großen Mann“ – also die Kapitalisten!

Was die FPÖ anrichtete konnte man zwischen 2000 und 2005 deutlich
mit den Sparmaßnahmen, den Privatisierungen und der Freunderl­wirtschaft sehen. Auch gegenwärtig tritt Strache gegen Steuern auf

Vermögenszuwächse und für die Senkung des Spitzensteuersatzes
ein. Auch ist er für eine Kürzung diverser Sozialleistungen. Die Angriffe
auf die sozialen Errungenschaften der ArbeiterInnenbewegung und die
zunehmende Ausbeutung sind Teil der Politik der Kapitalisten und ihrer
Parteien um ihren Profit trotz der von ihnen verursachten Krise weiter
sicherzustellen.

Zur Aufrechterhaltung ihrer Ausbeuterordnung und Steigerung ihrer
Maximalprofite hält die herrschende Monopolbourgeoisie stets
verschiedene Mittel bereit, eines davon ist der Faschismus. – Die offen
terroristische Herrschaft der reaktionärsten Teile des Kapitals. Die
faschistischen Gruppen, die u.a. in der Hofburg feiern werden vom
Kapital gestützt und geschützt um im notwendigen Moment ihren
Terror gegen die ArbeiterInnenbewegung und die Volksmassen
loszulassen. Obwohl diese Option der Bourgeoisie derzeit nicht
unmittelbar ist, so sehen wir doch ein Erstarken von Straßen-Nazis und
staatlicher Repressionsmaßnahmen.

Daher muss Antifaschismus und Antikapitalismus verbunden werden!
Um wirksam kämpfen zu können, dürfen wir uns aber nicht isolieren.
Unser Kampf gegen Kapital und Faschismus muss dort ansetzen wo
die Ausbeutung und Unterdrückung der Massen stattfindet. Also: Auf
der Straße, in der Schule, im Betrieb! Hat man das nicht begriffen, so
geht man der bürgerlichen Propaganda auf dem Leim. Konsequenter
Antifaschismus heißt Kampf!

Solidarisiert euch! Organisiert euch! Kämpft!

Voran zur proletarischen Revolution!

Am 23. Februar 2017 findet in der Wiener Staatsoper einmal mehr der Opernball statt. Heuer sind auch gegen diese Veranstaltung Protestaktionen in Planung. Warum?

Der Opernball ist für uns eine reine Provokation seitens der Protzerund Prasserschweine gegen die ArbeiterInnenklasse.Das vergangene Jahr brachte uns wie die Jahre zuvor massive soziale Einschnitte und Kürzungen. Die von SPÖ und ÖVP so gehuldigte Lohnsteuerreform lieferte nur einen kosmetischen Effekt. Faktisch wurden nur besser Verdienende entlastet, während von den Anderen die Inflation immer mehr wegschneidet. Wo aber Geld da ist, das sind Staatsschutz- und Überwachungsmaßnahmen. Diese stehen aber real gesehen in keinem Verhältnis zu der durch Medien herbei gelogenen Kriminalitäts- und Terrorwelle. Die Probleme, die uns alle nachdenklich stimmen wie die Flüchtlingssituation oder der Aufstieg islamistischer Fundamentalisten sind direkt auf die Aktionen der imperialistischen Regierungen zurückzuführen, welche sich in ihrem unaufhaltsamen Streben nach Profit die ganze Welt zum Feind gemacht haben. Das nun diese Eliten feiern, während andere etwa damit kämpfen ihre Miete aufbringen zu können ist schlicht widerlich.

Der Opernball kann selbstverständlich nur sinnbildlich für die parasitäre Ausbeuterordnung stehen. Der Feind ist das kapitalistisch-imperialistische System und seine Stütze, der bürgerliche Staat und dessen Repräsen­tanten. Daher:

Kämpfen wir gemeinsam!

Friede den Hütten! Krieg den Palästen!

Wir verbreiten seit 1995 Flugblätter, mit denen wir uns vor allem an klas­sen­be­wusste Arbeiter/innen wenden. Die Texte wer­den auch in der seit 2001 er­schei­nen­den Zeitung ‚Proletarische Revolu­tion’ ab­ge­druckt. Unser Ziel ist eine Ge­sellschaftsord­nung oh­ne Klassen, ohne Unter­drückung und Aus­beu­tung. Dazu muss die Klasse der Arbeiterin­nen und Arbei­ter eine eigene Kampf­partei auf­­bau­en, die Macht erobern, die Be­sitzer der Pro­duk­tions­mittel ent­eignen und den Klas­sen­kampf fortsetzen, bis alle Reste der bür­ger­­lichen Ordnung verschwun­den sind. Wir stellen uns in die Tra­di­tion der interna­tiona­len re­volutionär-kommu­nistischen Bewe­gung, die Mit­te der 1960er Jahre in Auseinan­der­se­tzung mit den Feh­lern der KPdSU und in scharfem Kampf gegen die Weg­bereiter des büro­kratischen Staats­kapi­talismus in der Sowjet­union eine mar­xis­tisch-leni­nistische Generallinie vertei­digt hat und zur Grün­dung neuer kommunistischer Par­tei­en führte. Wir sind revo­lutio­nä­re Kommunis­t/innen und des­halb nicht in der KPÖ orga­ni­siert.

IARKP

Initiative für den Aufbau einer

Revolutionär-Kommunistischen Partei

ia.rkp2017@yahoo.com

iarkp.wordpress.com

Stiftgasse 8, A-1070 Wien, Österreich

Proletarische Revolution

Revolutionär-kommunistische Zeitung

in Österreich

prolrevol.wordpress.com

Stiftgasse 8, A-1070 Wien

(Jänner 2017)

 

Opernball-Demo Wien 23.2.17, Treffunkt 18 Uhr U3 Johnstraße

18. Februar 2017

Friede den Hütten! Krieg denPalästen!

Proletarische Revolution!