80 Jahre Novemberpogrome: Antisemitismus und Rassismus keine Chance geben!

size-adjust: auto; -webkit-text-strokeIn der Woche um den 9. November 1938 wurden ca. 400 Menschen ermordet und
ca.30.000 in Konzentrationslager verschleppt. Zahlreiche Synagogen und jüdische
Friedhöfe wurden verwüstet, Geschäfte und Wohnungen geplündert und zerstört…
Die faschistischen Novemberpogrome des Jahres 1938 stellen einen Einschnitt in
der Geschichte Österreichs (und Deutschlands) dar. Der in der österreichischen
Gesellschaft „normale“ und Jahrhunderte lang übliche und gehegte Antisemitismus,
der Hass, die Diskriminierung und Ausgrenzung von jüdischen Menschen mündete
während des deutschen Nazi-Faschismus in eine systematische Verfolgung, eine
planmäßige und industrielle Vernichtung eines Großteils der europäischen Jüdinnen
und Juden im gesamten Machtbereich des NS-Staates während des Zweiten
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Freiheit für Georges Ibrahim Abdallah! seit 34 Jahren Gefangener des Imperialismus

Der heute 67-jährige Georges Ibrahim Abdallah, ist ein Kommunist aus dem Libanon und politischer Gefangener, der seit 1984 durchgehend in französischen Gefängnissen festgehalten wird. Abdallah, der 1978 und 1982 die israelische Aggression im Libanon bekämpfte, kämpfte in den Reihen der Volksfront für die Befreiung Palästinas. Ab Anfang der 1980er Jahre führte schließlich die FARL (revolutionäre bewaffnete libanesische Fraktion) international militärische Aktionen gegen den Imperialismus durch. Georges Abdallah wurde wegen Aktionen zu der sich die FARL bekannte zu lebenslanger Haft verurteilt. Bereits 1999 endete die Strafe, die ihm von der französischen Klassenjustiz auferlegt wurde. Seither fußen seine Gefangenschaft und die willkürlichen Haftverlängerungen einzig auf der politischen Entscheidung des französischen Staates in Komplizenschaft mit Israel und den USA. Freiheit für Georges Ibrahim Abdallah! seit 34 Jahren Gefangener des Imperialismus weiterlesen

Zur Kika/Leiner Sanierung: Die ArbeiterInnen zahlen die Zeche!

Nachdem Kreditversicherer den österreichischen Möbelbetrieben und Verkaufshäusern Kika/Leiner (einer Tochtergesellschaft des Möbelkonzerns Steinhoff) die Kredite gestrichen haben, folgte mit Ende Juni 2018 die angekündigte Firmenübernahme durch den neuen Eigentümer; die SIGNA Holding GmbH. Bereits zu diesem Zeitpunkt war klar, dass die SIGNA (zu 85 Prozent unter der Führung von René Benko) versuchen wird, ein rigoroses Einsparungsprogramm durchzuziehen. Zur Kika/Leiner Sanierung: Die ArbeiterInnen zahlen die Zeche! weiterlesen

Mietwucher, Spekulation und Wohnungsnot – Kundgebung Wien

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Eine wirkliche Lösung der Wohnungsprobleme im Sinne der Arbeiter/innenklasse ist im Kapitalismus unmöglich

 

Wohnen ist ein unverzichtbares Bedürfnis jedes Menschen, genauso wie Essen, Trinken, Kleidung, Erholung und Freizeit. Die Wohnungskosten zählen zu den größten Ausgaben, die jede/r von uns hat. Dass Wohnen zunehmend unerschwinglicher wird, wissen alle aus eigener Erfahrung. Trotzdem lässt sich bei der Wohnung extrem schwer sparen. Mietwucher, Spekulation und Wohnungsnot – Kundgebung Wien weiterlesen

Kühle Aussichten und heißer Herbst – Wie gegen die massenfeindliche Regierung kämpfen?

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Kühle Aussichten und heißer Herbst Wie gegen die massenfeindliche Regierung kämpfen?

Trotz der Tatsache, dass viele Menschen in Österreich noch immer von dieser Regierung hinters Licht geführt werden, offenbart sich Tag für Tag der offen reaktionäre und volksfeindliche Charakter der ÖVP-FPÖ-Regierung. Die Kurz-Strache-Regierung plant gegenwärtig den wohl bisher umfassendsten Angriff auf den österreichischen „Sozialstaat“ in der 2. Republik. Der Nationalratsbeschluss der Regierungsparteien, gemeinsam mit den NEOS und das entsprechende Gesetz zur Einführung des 12h-Arbeitstages unter der heuchlerischen Phrase der „Arbeitsflexibilisierung“ ist hier lediglich der Anfang. Denn: Steigender Konkurrenzdruck und andauernde Krise im kapitalistischimperialistischen Weltsystem nötigen die Kapitalisten einmal mehr zu einem verschärften neoliberalen Umbau. 
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Österreich: Kampf gegen 12-Stundentag – für 30 Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich!

Am 20.Juni fand in Wien eine Demonstration gegen den 12-Stundentag und die 60 Stundenwoche statt, an der sich etwa 100.000 Menschen beteiligten – eine äußerst ungewöhnliche Größe für österreichische Verhältnisse. Nur sehr selten kommen mehr als ein paar tausend zu politischen oder gewerkschaftlichen Demos. (Vor einigen Jahren beteiligten sich weniger als 1000 Menschen an einem von Basisgewerkschaftsgruppen organisierten Sternmarsch gegen die Pläne der damals noch SP-geführten Regierung, den 12-Stundentag zuzulassen.) Österreich: Kampf gegen 12-Stundentag – für 30 Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich! weiterlesen

Sex statt 12 – mehr Zeit für dich! 30-Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich!

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Sex statt 12  – mehr Zeit für dich!    30-Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich!

Der 8-Stunden-Tag wurde in Österreich nach langen Arbeitskämpfen vor 100 Jahren nach der Republiksgründung gesetzlich festgelegt. Ende des 19. Jahrhunderts kämpften die ArbeiterInnen weltweit für 8 Stunden Arbeit, 8 Stunden Schlaf und 8 Stunden Freizeit und Erholung. In Melbourne (Australien) konnten die Steinmetze und Gebäudearbeiter schon 1856 den 8-Stunden-Tag bei vollem Lohnausgleich erkämpfen – sie waren weltweit die ersten.

Seit Jahren rüttelt die Industriellenvereinigung (der Interessensverband der Großkapitalisten) am 8-Stunden-Tag … und hat mit Hilfe der sozialdemokratischen Gewerkschaftsführungen diese Errungenschaft der ArbeiterInnenbewegung ausgehöhlt und durch „standortsichernde“ KV-Abschlüsse löchrig gemacht. Mit dem 12-Stunden-Gesetz der schwarz-blauen Regierung würde jetzt das Ziel der Großindustrie erreicht werden: Weitgehend kontinuierliche Vollauslastung der Maschinen durch 24-Stunden-Produktion im Zweischichtbetrieb – ohne Rücksicht auf die gesundheitlichen und sozialen Bedürfnisse der ArbeiterInnen als totale Anhängsel der Maschine.

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شش ساعت کار بجای دوازده ساعت – زمان بیشتر برای خودت سی ساعت کار در قبال دستمزد کامل

(12hTag persisch)

شش ساعت کار بجای دوازده ساعت زمان بیشتر برای خودت

سی ساعت کار در قبال دستمزد کامل

هشت ساعت کار در روز در اتریش صد سال پیش طی مبارزات طولانی بعداز تاسیس جمهوری قانونی گردید. شش ساعت کار بجای دوازده ساعت – زمان بیشتر برای خودت سی ساعت کار در قبال دستمزد کامل weiterlesen

In Gedenken an Berkin Elvan

Nachstehendes Flugblatt wurde uns vom Solidaritätskomitee Anatolische Föderation zugesandt:

Berkin_Elvan

Wir gedenken Berkin Elvan, der vor 5 Jahren von einer Polizeieinheit der AKP gezielt mit einer Gasgranate beschossen wurde und nach fast einem Jahr im Koma an seinen Kopfverletzungen verstorben ist.
Der Tod des damals 14-jährigen Berkin hat nicht nur Millionen Menschen in der Türkei bewegt, sondern Menschen in der ganzen Welt.
Die Türkei im Juni 2013 war überlagert von den Gezi-Protesten, ein von Istanbul In Gedenken an Berkin Elvan weiterlesen

Nur der Sturz des imperialistischen Systems beendet die Flüchtlingstragödie!

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Weltflüchtlingstag 20.6., Demo 18 Uhr Wien Hauptbahnhof:

Nur der Sturz des imperialistischen Systems beendet die Flüchtlingstragödie!

Das Elend der meisten Menschen auf der Welt ist eine entsetzliche Tatsache – und sie schreit nach radikaler Veränderung. Gerade weil die globale Entwicklung der Wirtschaft (vor allem auch der Produktivkräfte) in den letzten Jahrzehnten so riesige Fortschritte gemacht hat, wird der Widerspruch zwischen dem, was möglich wäre und dem was ist, immer unerträglicher – zumindest für uns, die ArbeiterInnen und Volksmassen weltweit.

Das herrschende kapitalistisch-imperialistische Weltsystem baut systematisch auf die Verelendung großer Teile der Weltbevölkerung auf, insbesondere in den neokolonial abhängigen und ausgeplünderten Ländern. Die großen und kleinen imperialistischen Mächte (Österreich gehört auch dazu!) gehen rücksichtslos gegen jeden Widerstand der unterdrückten Völker vor und überziehen ganze Regionen mit Krieg, entweder durch direkte Militärinterventionen oder durch Stellvertreterkriege ihrer hochgerüsteten Lakaien.

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