Kongo: Eine nicht endende Kolonialgeschichte

Am 4. Juni 2003 beschloss der sicherheitspolitische Ausschuss der EU-Regierungen die Teilnahme an einer massiv aufgestockten UN-„Friedenstruppe“(unter Führung Frankreichs) in der Demokratischen Republik Kongo. UNO-Generalsekretär Kofi Annan plant insgesamt ca. 11.000 Soldaten in die DR Kongo zu schicken. Ziel ist angeblich, einen Völkermord wie in Ruanda 1994 zu verhindern. Als“Erfolg“der Intervention der UNO wurde am 1. Juli von Präsident Kabila eine“Regierung derÜbergangszeit“ernannt.
Laut offiziellen Meldungen heißt es außerdem, dass Truppen aus Simbabwe und Angola auf Regierungsseite und aus Uganda und Ruanda auf Rebellenseite bereits 2002 den Kongo verlassen hätten (mit Ausnahme“kleinerer Kontingente“aus Uganda im Nordosten und Ruanda im Osten des Landes, die aber jetzt von einer französisch geführten Eingreiftruppe ersetzt wurden). Verlangt wird nun die massive Aufstockung der UNO-„Friedenstruppen“und ein neues Mandat (über das der Sicherheitsrat aber noch nicht entschieden hat), damit die“chaotischen Zustände beseitigt und der Frieden gewährleistet werden kann…

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