Tibet: Kein zurück ins Mittelalter!

Kampf der verbrecherischen Geopolitik des EU- und US-Imperialismus!
Die jüngste Tibet-Provokation zielt in letzter Konsequenz darauf ab, China zu balkanisieren!
Es gilt aus der Zerschlagung Jugoslawiens zu lernen um die Absichten der imperialistischen Kriegsbrandstifter rechtzeitig zu erkennen!

Im Vorfeld der olympischen Sommerspiele, die dieses Jahr in der chinesischen Hauptstadt Beijing ausgerichtet werden, führen die imperialistischen Mächte, mit dem EU- und dem US-Imperialismus an der Spitze, einen großangelegten antichinesischen Propagandafeldzug durch. Die Hetze, die von westlichen Regierungen, Geheimdiensten, Massenmedien und angeblich unabhängigen Aktivist/innen produziert wird, erinnert besorgniserregend an die Verachtung, die die Kolonialherren demonstrierten, als sie die Chines/innen im 19. Jahrhundert mit vorgehaltener Waffe zum Opiumhandel zwangen.
Mit der kaltschnäuzigen Arroganz EUropäischer Herrenmenschen und mit einem Dünkel, der einen markanten rassistischen Beigeschmack hat, wird auch hierzulande gegen eine Regierung protestiert, deren führende Vertreter nicht beim Namen genannt werden.
Die „Vorfälle“ der vergangenen Wochen in Tibet dienen offensichtlich als Vorwand. Begonnen hat alles mit einem Pogrom angeblich autochthoner „Tibeter“ gegen chinesische Händler. In welchem Land wird gegen solche Ausschreitungen nichts unternommen? Oder wollen uns die pro-imperialistischen Menschenrechtsheuchler mitteilen, daß das Leben eines chinesischen Händlers weniger wert sei, als das eines mönchischen Terroristen, der auf der Strasse Chinesen erschlägt? Wie die parlamentarisch-demokratisch verbrämte Staatsmacht in EUropäischen oder US-amerikanischen Vorstädten (und erst recht in abhängigen Ländern) üblicherweise in Straßenkrawalle dreinhaut ist wohlbekannt.
Die ferngesteuerten „Free Tibet“ Aktivist/innen in und außerhalb der EU demonstrieren in diesen Tagen mit ihrem heuchlerischen Getue gerade nicht gegen die Missstände im heute kapitalistischen China, sondern schüren nichts als mörderischen antichinesischen Rassenhass!
Tibet ist seit dem 14. Jahrhundert, also seit mehr als 600 Jahren, fester Bestandteil Chinas. 1951 hat die damals noch sozialistische chinesische Zentralregierung mit dem Oberhaupt des regionalen theokratischen Regimes von Tibet ein Abkommen zur friedlichen Befreiung des Landes unterzeichnet, das den Weg zum Sozialismus ebnen sollte. Der Dalai Lama und andere tibetische Würdenträger wurden großzügig in das System der Volksrepublik China eingebunden. So wurde zum Beispiel, dass „Seine Heiligkeit“ mit dem Posten des stellvertretenden Vorsitzenden des Nationalen Volkskongresses, dem Parlament der VR China, bedacht. Diese Art von Koexistenz ging solang gut, bis die kommunistisch geführte VR China 1956 dazu überging, in Tibet und den angrenzenden Gebieten die Leibeigenschaft zu beseitigen. Die Kommunist/innen haben radikal mit einer reaktionären Tradition gebrochen, die die Bevölkerung in drei Kategorien und neun Klassen einteilte, wo das Menschenleben von sehr verschiedenem Wert war. So hatten die Besitzer der Leibeigenen und Sklaven das Recht der Entscheidung über deren Leben und Tod und sie konnten Folter anordnen. Erst die von Mao Zedong geführten revolutionär kommunistischen Kräfte haben dieses archaische System beseitigt, in dem die Frauen eine rechtlose Existenz fristeten. Ebenso wurde den blutigen Strafen, die die Mönche an den Verletzern, der von ihnen gehüteten religiösen Vorschriften vollzogen, der Garaus bereitet. Strafen wie „Handabhaken“ gehörten z.B. zum Repertoire dieses angeblichen Paradieses der Gewaltlosigkeit. Die augenscheinliche Nähe zu diesem Kulturniveau hat seinerzeit den Nazi-Bergsteiger Heinrich Harrer dazu qualifiziert, als Lehrer des heutigen Dalai Lama zu fungieren. Die tibetanisch-buddhistische Variante der Scharia hat erst vor 50 Jahren durch den entschlossenen Kampf der Kommunist/innen ein Ende gefunden.
Der Aufstand von 1959 wurde von den Imperialisten im Rahmen des antikommunistischen Kalten Krieges vorbereitet, bewaffnet, unterstützt und finanziert. Aber die Volksbefreiungsarmee setzte der gesegneten Tradition des theokratischen Regimes des Dalai Lama ein Ende. Seither gehen über 80 Prozent der Kinder in Tibet zur Schule, während es in der Zeit der Tradition nur 2 Prozent waren. Die durchschnittliche Lebenserwartung der ehemaligen Leibeigenen ist seit der guten alten Zeit unter dem Dalai Lama von 35 Jahren unter der angeblichen Schreckensherrschaft von heute bis auf 67 Jahre angestiegen. Und die angebliche „Tatsache“ der Vernichtung der Tibeter zeigt sich nicht zuletzt darin, daß ihre Zahl von 1959 bis heute von einer Million auf 2,5 Millionen angewachsen ist.
Und eine ebensolche Vergangenheit wird gerade jetzt endlich auch im benachbarten Nepal geführt von der Kommunistischen Partei Nepals (Maoistisch) zu Grabe getragen – ob es den scheinlinken Philistern aus EUropa und sonstwo gefällt oder nicht!

Für die Trennung von Kirche und Staat!
Kampf dem Klerikalfaschismus!
Tibet: Kein zurück ins Mittelalter!

(21.04.2008)

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