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Die grosse Lüge vom „HIV“-Virus und die wahren Ursachen von AIDS

25. Juni 2009

Die grosse Lüge vom „HIV“-Virus und die wahren Ursachen von AIDS

 

AIDS in Afrika – Kriegsschlacht der Monopole

 Im Zusammenhang mit dem Besuch des deutschen Papstes in Afrika, Mitte März des laufenden Jahres, verbreiteten die bürgerlichen Medien erneut eine Schockwelle der Propaganda über die Seuchengeissel. Dazu gehörte auch die vordergründige Empörung über die Verdammung des Gebrauchs von Kondomen durch Grossinquisitor Benedikt, um hintergründig die Botschaft wieder einmal knüppeldick auszuteilen: die sexuelle Triebhaftigkeit des „modernen“ Menschen mit ungezügeltem promiskuitivem (mit mehreren Sexualpartnern ausgeführten) Sexualverkehr sei die Wurzel des Übels AIDS, und es bleibt dem Gottgläubigen die Einsicht und Demut, sexuell gesündigt zu haben und nur in Enthaltsamkeit der gerechten Strafe Gottes zu entgehen, und auch dem Nicht-Gottesgläubigen bleibt ein schaler Geschmack im Mund, dass er ohne Kondom halt nicht hätte Sex haben dürfen, auf jeden Fall nun keinesfalls mehr „ungeschützt“ und am besten gar nicht mehr, wenn er der Seuche entkommen will.

 

Klarerweise war die Botschaft des obersten Hüters der vatikanischen „Glaubenskongregation“ bewusst und gezielt an die anscheinend besonders triebhaften und promiskuitiven afrikanischen Massen gerichtet. Immerhin sind dort laut WHO 23 Millionen HIV-infiziert und es sterben täglich 4.000 an der Seuche! Bevor wir uns in Ehrfurcht und Angst verlieren, sollten wir einen kurzen Moment nichts für absichtslos halten, was da irgendwo geschrieben wird. „Benedikt“ Ratzinger war bis zu seiner Berufung ins höchste Amt der Römischen Kirche Leiter der vatikanischen Glaubenskongregation, des obersten Hüters der „Wahren Lehre“. Sie steht in einer historischen Linie mit der Inquisitionsbehörde, die ab dem 13. Jahrhundert Andersgläubige als „Ketzer“ und mit besonderer Brutalität Naturheilkunde anwendende „weise“ Frauen als „Hexen“ verbrennen liess. Er und seine Helfershelfer, die Wahrer von „Sitte, Anstand und Moral“ der bürgerlichen Medien sind keineswegs geistig verwirrt. Sie meinen es bitterernst mit der offenen Unterdrückung von „Andersdenkenden“ und insbesondere der historischen Erkenntnisse und praktischen Erfahrungen der Arbeiter/innen-Klasse.

 

Kehren wir nochmals zurück nach Afrika, insbesondere südlich der Sahara, ins sogenannte „Schwarz-Afrika“. Die Arbeiter/innen-Klasse sieht und erlebt es seit über 150 Jahren: es sterben dort die Menschen in Massen an der Vernichtung ihrer Lebensgrundlagen: am Mangel an gesunder Ernährung und sauberem Trinkwasser, am Mangel an den grundlegendsten Hygiene- und Wohnbedingungen, an mörderischen Arbeitsbedingungen, an imperialistischen Interventionen und  kriegerischen Subversionen.

 

Gestützt auf alte Stammes-, Feudal- und Kolonialstrukturen des 19. Jahrhunderts und mit der Installierung und militärischen wie finanziellen Aufrüstung von  korrupten Kompradorenregimes und „War Lords“ (Führer kriegerischer Banden) haben die Imperialisten und ihre Monopole es im 20. Jahrhundert geschafft, die grossen Erfolge der nationalen Befreiungskriege der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wieder zunichtezumachen. Seither sind wir Zeugen einer beispiellosen Spirale der Gewalt im Kampf der Monopol- und Finanzbourgeoisien, der EU, USA, Russlands, Chinas, Japans, um die Neuaufteilung der Kontrolle und Ausbeutung der Bodenschätze und Rohstoffquellen dieses Kontinents. Wir erinnern uns hier ganz bewusst an den imperialistisch angezettelten Völkermord der Hutu an den Tutsi in Ruanda 1994. Ein „Weissbuch“ der Ruandischen Regierung erregte vor  einiger Zeit Aufsehen, es hat die unmittelbare Einmischung der Truppen des französischen Imperialismus in die Aufhetzung, Organisierung und Bewaffnung der Hutu gegen die Tutsi belegt. Letztere wurden umgekehrt vom US-Imperialismus unterstützt und angetrieben, um den französischen Einfluss zurückzudrängen. Den Völkern Afrikas hat die internationale Arbeiter/innen-Bewegung in ihrem Kampf um die Befreiung gefehlt, sie wäre und ist die einzige, die die Erfolge nationaler Befreiungskämpfe abgesichert und weitergeführt hätte.

 

Wie lange wollen wir weiter zuschauen, anstatt in jeder einzelnen Frage der imperalistischen Propaganda die Front des proletarischen Standpunkts unnachgiebig und konsequent entgegenzusetzen! Es ist dies Teil des umfassenden Kampfs für die proletarische Revolution, die einzig eine Zukunft auch für die Völker der in Abhängigkeit gehaltenen Länder bringen kann.

 

So hart es ist, so enttäuschend und niederschmetternd die Lage erscheinen mag, die Arbeiter/innen-Klasse kann und muss mit aller Konsequenz, beharrlich und unbeirrt auf ihre alten revolutionären Kampferfahrungen und auf ihr Wissen um die richtige gesellschaftliche Analyse zurückgreifen. Sie steht vor der historischen Aufgabe, ihren  Kampf um die Befreiung der gesamten Gesellschaft von Ausbeutung und Unterdrückung auf neuer Stufenleiter zu entfachen. Dazu ist die revolutionär-kommunistische Analyse, und zwar die konkrete Analyse der konkreten Situation, in jeder einzelnen Frage notwendig, das gilt auch für die von der Monopol- und Finanzbourgeoisie verbreiteten Wissenschafts-„Dogmen“.

 

Hinter dem Schleier der Propaganda von der „infektiösen“ AIDS-Seuche: was die afrikanischen Volksmassen wirklich um Leib und Leben bringt

 

Die „Geissel“ der Menschheit, mit der die Volksmassen Afrikas um Gesundheit, Leib und Leben gebracht werden, ist nicht ein Virus, auch nicht Epidemien von Cholera, Malaria und Lepra, es ist die imperialistische Ausbeutung und Unterdrückung. Es sind – im Afrika des 21. Jahrhunderts – ähnliche Lebensbedingungen, wie sie der Kapitalismus in seiner frühen „Blütezeit“ in England Mitte des 19. Jahrhunderts hervorbrachte. Charles Dickens hat sie in seinem Roman „Oliver Twist“ beschrieben, Gerhard Hauptmann über die Zustände in Deutschland in seinem Roman „Die Weber“. Und Friedrich Engels, der Vorkämpfer des Revolutionären Kommunismus, in seinem Werk „Die Lage der arbeitenden Klasse in England“, 1847. Im „Vorwort zur 2. deutschen Ausgabe“ 1892 schreibt Engels:

 

„Die wiederholten Heimsuchungen durch Cholera, Typhus, Pocken und andre Epidemien haben dem britischen Bourgeois die dringende Notwendigkeit eingetrichtert, seine Städte gesund zu machen, falls er nicht mit Familie diesen Seuchen zum Opfer fallen will. Demgemäss sind die in diesem Buch beschriebenen schreiendsten Misstände heute beseitigt oder doch weniger auffällig gemacht. (…) Aber was heisst das? Ganze Bezirke, die ich 1844 noch als fast idyllisch schildern konnte, sind jetzt, mit dem Anwachsen der Städte, herabgefallen in denselben Stand des Verfalls, der Unwohnlichkeit, des Elends. Die Schweine und die Abfallhaufen duldet man freilich nicht mehr. Die Bourgeoisie hat weitere Fortschritte gemacht in der Kunst, das Unglück der Arbeiterklasse zu verbergen.

Dass aber, was die Arbeiterwohnungen angeht, kein wesentlicher Fortschritt stattgefunden hat, beweist vollauf der Bericht der königlichen Kommission „on the Housing of the Poor“ („über die Behausung der Armen“) 1885.“ (siehe Marx-Engels-Werke, Bd. 22, S. 319)

 

Im Gegensatz zur Sklaverei ist die kapitalistische Produktionsweise nicht zwingend interessiert an der Erhaltung der Lebenskraft des einzelnen Arbeiters. Seine Arbeitskraft ist Ware wie jede andere Ware auch und solange es die Klasse gibt, gibt es Nachschub daran. Das gilt im Weltmaßstab und besonders in Afrika mit hohen Geburtenraten, die das Zwei- bis Vierfache und mehr derjenigen in den heutigen imperialistischen Metropolen ist.

 

Die Kinder in England Mitte des 19. Jahrhunderts und erneut in den westlichen imperialistischen Metropolen zu Beginn des 20. Jahrhunderts und nach dem 1. Weltkrieg, zeigten massenhaft die typischen Symptome an Unterernährung und geschwächtem Allgemeinzustand, wie sie bei den Kindern – und vielen Erwachsenen – in Afrika seit 150 Jahren, aber eben bis heute, millionenfach weiterbestehen.

 

Bis in die 1980er Jahre hiess dieses allseits bei Medizinern, Forschern und Beschäftigten von Gesundheitseinrichtungen bekannte Phänomen das „PEM“, „Protein-Energie-Mangel-Syndrom“ oder auch die “slim desease” („chronische Unterernährungskrankheit“). PEM zeigte und zeigt sich in zahllosen Krankheitsbildern mit und ohne bakterielle und Virus-bedingte Infektionen. Natürlich öffnet PEM grossen Epidemien Tür und Tor. Ein völlig geschwächter Organismus hat kein funktionierendes Immunsystem mehr und erliegt umso schneller aggressiven Erregern wie denen von Cholera, Typhus, Malaria, Tuberkulose, Pocken, Lepra u.ä. . Aber auch ohne diese führte und führt PEM in vielen Fällen unaufhaltsam zum Tod – durch fortschreitenden Gewichtsverlust, chronische Durchfälle, andauernde Grippe- und Erkältungsbeschwerden mit wiederholten erschöpfenden Fieberphasen bis hin zu nicht heilenden Hautinfektionen und Hauttumoren verursacht durch Pilze, Viren und Parasiten, und zu lebensbedrohlichen Blutbildveränderungen. All dies ist Zeichen einer geschädigten, zusammenbrechenden Immunabwehr. Die Propagandalügen der Monopolbourgeosie und ihrer Finanzlakaien gehen viel tiefer ins Eingemachte als zunächst den Anschein hat. Und so gab und gibt es immer wieder auch einen nachweislichen Anstieg von Toten in Afrika und anderen Elendsgebieten nach Impfungen, mit denen den ohnehin geschwächten Kleinkindern die Wohltat „westlicher Enwicklungshilfe“ verabreicht wird in Gestalt von Massenimpfungen gegen Cholera, Typhus, Pocken, Lepra und andere Seuchen. Nach wie vor bedeuten Impfungen jedoch einen besonderen Stress für das Immunsystem, das gereizt wird und Antikörper bilden muss. Ihr Einsatz gehört also bei immungeschwächten Personen und besonders bei Säuglingen, deren Immunsystem sich überhaupt erst ausbilden muss, sorgfältig nach Nutzen und Risken abgewogen. Die Propaganda der Profitmaschinerie der Pharmaindustrie läuft gehässig in die entgegengesetzte Richtung: jegliche auch nur vorsichtige Besorgnis oder Kritik von mündigen Eltern oder besorgten Medizinern angesichts zahlreicher Beispiele schwerer Impfschäden bei Kleinkindern wird mit niederschmetternder Diffamierung der Kritiker als „Esoteriker“ und „wirklichkeitsfremden Phantasten“ abgetan, ja schlimmer noch: Ärzte, die naturheilkundliche und homöopathische Unterstützung des kindlichen Immunsystems befürworten, werden als „unverantwortliche Quacksalber“ aus der Gilde der „fortschrittlichen“ Mediziner exkommuniziert. Die Schärfe der Gegenattacke hat System:

Es gibt nichts Profitträchtigeres für Pharmamonopole als Massenimpfungen. Das eingesetzte Kapital für die „Forschung“ amortisiert sich blitzartig und wirft enormen Extraprofit ab.

 

Zu dem erbärmlichen Gesundheitszustand der afrikanischen Volksmassen, insbesondere „südlich der Sahara“, trägt ihre Entwurzelung und Vertreibung bei. Millionen leben in Flüchlingslagern, hin- und hergetrieben über die Grenzen wie Freiwild, das der  verschärften Einmischung der imperialistischen Staaten und den von ihnen finanzierten marodierenden Banden und „Armeen“ für die Monopolinteressen geopfert wird.  Diese verstecken sich auch hinter „NATO-Friedenssicherungstruppen“, hinter „Humanitären Einsätzen“, und tarnen sich inzwischen sogar hinter  „Hilfsorganisationen“.  Hier ist inzwischen für jeden im „Hilfseinsatz“ tätigen Helfer, ob Arzt, Krankenschwester oder Sozialarbeiter seine/ihre ganz persönliche Antwort auf die Frage unausweichlich geworden: für wen bin ich hier tätig, in wessen Interesse? Und was mache ich hier eigentlich?

 

Wie kommen die Zahlen der „AIDS-Durchseuchung“ Afrikas zustande?

 

In diesem fremderzeugten Chaos steige die Zahl der AIDS-Kranken in einem unglaublichen Ausmass laufend an, behauptet die WHO (Weltgesundheitsorganisation) und UNAIDS (Welt-AIDS-Stiftung). 23 Millionen Menschen seien gegenwärtig „HIV-positiv“ und 11 Millionen Waisen lebten dort alleine, nach Tod ihrer Mütter. Infizierte Mütter übertrügen das tödliche Virus bereits während der Schwangerschaft auf das Ungeborene. Grösste Eile und Not sei geboten, zumindest den Schwangeren im Massenumfang endlich die bewährten Anti-AIDS-Medikamente zu verabreichen, um die Ausbreitung der Seuche auf die nächste Generation zumindest abzustoppen.  Unglaublicherweise seien etliche Regierungen (wie z.B. die von Südafrika) dagegen, hier sehe man wieder, welch menschenverachtende Regime hier am Werk seien.

 

Trotz aller Panikmache und ungeachtet aller wirtschaftlichen und politischen Erpressungsversuche, das Terrain für die Pharmamonopole in Afrika ist noch immer nicht geklärt. Obwohl seit dem Jahr 2000 harte Bandagen aufgefahren wurden, z.B. in Südafrika. Damals fand vom 9. bis 14. Juli 2000 in Durban die 13. UN AIDS-Konferenz statt.

 

Hoechst hatte im Vorfeld sogar angeboten, “seinen“ speziellen „Anti-AIDS“-Medikamenten-Cocktail für 5 Jahre kostenlos zu liefern.  Jedoch, der südafrikanische Staatspräsident Mbeki lehnte ab. In der Weltpresse ergoss sich daraufhin eine Flut von Schmähungen und Brandreden über ihn und seine Gesundheitsministerin, die WHO zettelte verstärkt AIDS-Bluttests an, um den Druck zu erhöhen. In diesen ergaben sich „Bestätigungen“ für die zuvor verbreiteten Horrorzahlen der AIDS-Durchseuchung in Südafrika. Das war auch kein Wunder, da wir nun wissen, dass bei den zum Einsatz gebrachten Bluttests nur mehr eine geringe Zahl an Antikörpern ausreichte, um die Testperson als „HIV-positiv“ zu deklarieren. Ein Kontakt etwa mit Tuberkulose-Erregern oder eine überstandene frühere Infektion mit Mikroben (Bakterien, Viren, Pilzen, Parasiten) bleibt im Blut in Gestalt von Antikörpern, die das Immunsystem dagegen gebildet hat, nachweisbar und führt in Afrika automatisch zur Diagnose „HIV-positiv“.

 

Hier müssen wir nun in die Abgründe der monopolkapitalistischen Forschung hinabsteigen. Mbeki hatte Monate vor der AIDS-Konferenz Wissenschaftler und Forscher der gängigen AIDS-Medizin und Zellforschung, aber auch deren Kritiker und „Dissidenten“ zu einem breiten Diskurs eingeladen. Er vertrat nämlich, dass es nicht an einem Virus liegen könne, vielmehr, dass die verbreitete Gesundheits- und Immunschwäche der afrikanischen Bevölkerung die Konsequenz von Armut und Unterdrückung, von Alkohol- und Drogenkonsum als Ausdruck der Verelendung und von unwürdigen Arbeits- und Wohnverhältnissen sei, wie sie z.B. in den von Monopolen betriebenen Diamantbergwerken und Goldminen herrschten (alles Bedingungen, zu deren Verbesserung die südafrikanische Regierung seit ihrem Antritt 1993 nichts beiträgt, womit sie die Ziele des jahrzehntelangen Befreiungskampfs des Volkes verrät und heute als treue Agentur des südafrikanischen Monopol- und Finanzkapitals fungiert.)

 

Die Wahrheit ist: Es gibt eine erworbene Immunschwäche, aber es gibt kein „HIV“-Virus!

 

Unter den Beratern der südafrikanischen Regierung waren einige namhafte internationale Zellforscher, Mikrobiologen und Mediziner, die seit 25 Jahren mit Zähnen und Klauen von der Pharmaindustrie bekämpft, geschmäht und bis hin zum Berufsverbot aus der von ihnen finanzierten, ausschliesslich an ihren Monopolinteressen ausgerichteten AIDS-Forschung ferngehalten werden.

 

Es sind scharfe Kritiker der Lügengebäude um HIV (engl. human immunodeficieny virus) und AIDS wie der deutsche Prof. Dr. Heinrich Kremer, der mit seinem 2006 erschienenen Buch „Die stille Revolution der Krebs- und AIDS-Medizin“ aufgedeckt hat, dass es kein „HIV-Virus“ gibt und schon gar nicht ist es die Ursache von AIDS! Es gibt das vielgestaltige Krankheitsbild einer „erworbenen Immunschwäche“ (AID = acquired immune deficiency), ja, aber es ist niemals ein sogenanntes „HIV“-Virus wissenschaftlich isoliert und nachgewiesen worden und AIDS ist nicht ansteckend!

 

Forschung im Zangengriff des Finanzkapitals

 

Wie aber war es möglich, dass der gesamten wissenschaftlichen Fachwelt eine Chimäre untergejubelt werden konnte? Wir erinnern uns an Oktober 2008, als den französischen Forschern Luc Montagnier und seiner Mitarbeiterin Barré-Sinoussi der Nobelpreis für die „HIV“-Entdeckung verliehen wurde. In der Begründung des Nobelpreis-Komitees allerdings tauchte eine Bemerkung auf, die in der bürgerlichen Presse eher unterging: mit der Verleihung dieses Preises verbände das Komitee die Hoffnung, dass endlich die Gerüchte gegen diese wissenschaftliche Grosstat verstummen mögen…. Man muss offensichtlich Wichtiges damit bezwecken, wenn man diese Schützenhilfe, immerhin erst 25 Jahre nach der eigentlichen „Entdeckung“, nun nobelpreislich dekoriert, um die Chimäre am Leben zu erhalten. Übrigens zeigt eine Verfolgung der Nobelpreise der letzten Jahrzehnte und wofür sie erteilt wurden, dass das Nobelpreiskomitee und sein Kapitalfond, den es im Auftrag der Finanzbourgeoisie verwaltet und zuteilt, immer mehr zu einer Speerspitze der Monopolinteressen geworden ist. Hier geht es heute direkter und unverblümter als je zuvor um unmittelbare Kapitalverwertung, in bezug auf sämtliche Fachgebiete wissenschaftlicher Erkenntnisse, und das sogar dann, wenn diese „Erkenntnisse“ nach ihren eigenen Kriterien auf unwissenschaftliche Weise zustandegekommen sind.

 

Wieso ist es möglich, dass die gesamte Forschergemeinde weltweit mit ihren Hauptprotagonisten und ihrer gängigen Meinung, wider besseres Wissen, noch immer diese Chimäre verbreiten?

10.000 Forscher sind es, so schätzt man, die heute weltweit in diesem Geschäft tätig sind und an profitträchtigen neuen Massen-Medikamenten und Massen-Impfungen basteln. Und wohlgemerkt, wir sprechen hier nur von der sog. AIDS-Forschung.  Nicht auszudenken, was geschähe, wenn sich die Erkenntnis durchsetzte, dass es gar kein HIV-Virus gibt. ….

 

Insbesondere in den unterdrückten Ländern in Afrika und anderswo geht allerdings das üble Spiel von  – immer wieder tödlich verlaufenden – Menschenversuchen mit neuen Giftmitteln weiter: so in Ghana, Botswana und Thailand, wobei sich die grossen Pharmamonopole direkt der staatlichen Gesundheits- und Seuchenbehörden als Ausführungsorgane bedienen. Allen voran agiert hier weiter die US-Behörde Center for Disease Control and Prevention (CDC), die seit 2005 einen Grossversuch mit Tenofovir an 1.600 Drogenkranken in Thailand  laufen hat, trotz massiver Proteste von Mitarbeitern einiger „Hilfsorganisationen“.

 

Unter ihnen mehren sich die gegnerischen Stimmen von Ärzten und medizinischem Personal sowie „Entwicklungshelfern“, v.a. in Afrika, dass es unverantwortlich ist, bei den nachgewiesenen toxischen Wirkungen diese Chemogifte auch noch an Schwangere zu verabreichen, die die Gifte über die Muttermilch an den Säugling weitergeben, dessen Immunsystem noch gar nicht ausgebildet ist, was zu irreparablen, wenn nicht tödlichen Schäden führt. Aber als ob das nicht schon zahlreich in Studien bewiesen worden wäre, führt die Universität (!) von Bordeaux in Frankreich dazu (wie wohl?) finanzierte klinische Tests an Schwangeren in Abidjan, Elfenbeinküste durch, um zu widerlegen, dass die Chemotherapie in die Muttermilch geht!

 

Aber es sind nicht nur die grossen Monopole; ihre staatlichen Gesundheitsbehörden,  die vom Finanzkapital finanzierte „WHO“ und „Welt-AIDS-Stiftung“ sowie deren „nationale“ Ableger und manche ach so „frei“ forschenden Universitätseinrichtungen, die an der imperialistischen AIDS-Profitmaschine mitverdienen.

Im Schlepptau der Goldgräberstimmung rund um die Anti-„HIV“- und AIDS-Industrie sind seit Erfindung des „HIV“-Virus zahlreiche kleine und mittlere Pharmakonzerne, raschen Profit riechend, auf den Plan getreten und bedienen sich für die Testung neuer Medikamente, d.h. für grobfährlässige schwere Körperverletzung durch gefährliche Menschenversuche, verstärkt der Kollaboration sog. „sozialer Hilfsdienste“.

 

Es wird höchste Zeit, dass Ärzt/innen, Krankenpfleger/innen, Sozialarbeiter/innen etc. die imperialistische AIDS-Propaganda enttarnen, überall solche Menschenversuchen aktiv aufdecken und eine Front dagegen aufbauen: sie müssen verhindert werden!

Die Beschäftigten an Forschungslabors, an Universitäten, Spitälern, Hilfs- und Sozialeinrichtungen, in AIDS-Hilfegruppen – sie alle und jede(r) einzelne müssen begreifen, dass er/sie am Scheideweg steht: Entweder sich zu Kollaborateuren der imperialistischen Profitmacherei, Ausbeutung und Unterdrückung machen zu lassen, und zwar ganz gleich, ob er/sie individuell einem ernst gemeinten humanitären Anspruch folgend etwas „Gutes“ für die stigmatisierten AIDS-Kranken und sog. „HIV-Positiven“ und für die elenden Massen in Afrika tun will. Oder sich auf die proletarische Seite schlagen! Eine revolutionäre Sicht des Kampfs gemeinsam mit der internationalen Arbeiterklasse einnehmen und der imperialistischen Lügenpropaganda, der monopolkapitalistischen Profitgier und der bis in die persönliche Intimsphäre des Menschen vordringenden Unterdrückung durch den imperialistischen Staat und die reaktionäre Kirche entgegentreten! 

 

Eine Heilung der Immunschwäche-Erkrankungen ist möglich: durch das Immunsystem wieder aufbauende und stärkende Naturstofftherapien, durch vitalstoffreiche Ernährung,  sauberes Trinkwasser, hygienische Wohnverhältnisse, weniger belastete Umwelt- und Arbeitsbedingungen, ausreichende Erholung und aufbauende soziale Beziehungen. Dieser Kampf ist ein umfassender, denn es geht um nichts weniger als das Überleben der Arbeiter/innen-Klasse und der unterdrückten Volksmassen. Was zeigt deutlicher, dass die Bedingungen herangereift sind für eine wirkliche Umwälzung der gesellschaftlichen Verhältnisse durch die proletarische Revolution.

 

Zum Weiterlesen: Welche Fakten die Arbeiter/innen-Klasse zum Thema AIDS, insbesondere über dessen Ursachen und zum Stand der diesbezüglichen Forschungslehren und Therapien kennen sollte, um ein klassenbewusstes Bild von der Wirklichkeit zu erlangen und die möglicherweise darum herumgewobenen Schleier „unbestreitbarer“ wissenschaftlicher Dogmen eigenständig hinterfragen zu können, ausführlich in der demnächst erscheinenden Nr. 38 der PROLETARISCHEN REVOLUTION.

 Wien, Juni 2009

Nestlé Philippinen

10. Juni 2009

Nestlé Philippinen

… verweigert Pensionen!

… tritt Arbeitsrechte mit Füßen!

… sperrt 600 Arbeiter/innen aus!

… unterdrückt mit Polizei- und Armeeterror!

Wir sind solidarisch mit den Forderun­gen der Arbeiter/innen bei Nestlé Philippinen

… für sofortige Verhandlungen über Pensionen!

… für die Einhaltung der Arbeitsrechte!

… für die Anerkennung der UFE-Gewerkschaft durch Nestlé Philippinen!

… für ein Ende des Staatsterrors und der Morde an Gewerk­schafter/innen!

 Vor mehr als 7 Jahren, am 14. Jänner 2002, traten 600 Arbeiter/innen des Nestlé-Werks von Cabuyao, in der Provinz Laguna, Philippinen in den Streik und forder­ten die Einführung einer Alterspension. Nestlé Philippinen verweigerte von vorn­herein jede Verhandlung über Pensionen, verwei­ger­te der im Betrieb gut veran­kerten Gewerkschaft UFE-DFA-KMU („Union of Filipro Employees“, Sektion der „Drug, Food and Allied Workers Unions“, der Dachgewerkschaft „Kilusang Mayo Uno“) die Anerkennung und ant­wor­tete mit Aussperrung, dem Einsatz von Streik­brechern, Polizei, Militär und bewaffneten Banden gegen die kämpfenden Arbei­ter/in­nen.

Trotz mehrerer Gerichtsentscheidungen, die ausdrücklich Kollektiv­ver­hand­lungen über Pensionen befürworten, gibt Nestlé Philippinen keinen Millimeter nach und bricht seit 7 Jahren das Arbeitsrecht.  

Seit Jahren werden immer wieder Streikposten von staatlichen und privat enga­gierten Bewaffneten angegriffen, die Zelte und Kücheneinrichtungen der Strei­ken­den zerstört, Personen zusammen­geschlagen oder ver­schleppt. In diesen 7 Jah­ren des Kampfes starben insgesamt 23 Personen in direktem oder indirektem Zu­sam­menhang mit diesem Streik für eine Pensions­vereinbarung. Zwei der em­pö­rendsten Fälle sind der Tod des damaligen Gewerkschaftsführer Diosdado „Ka Fort“ Fortuna, der am 22. September 2005 nach einer Streikversammlung auf sei­nem Heimweg er­mordet wurde und seines Vorgängers, dem Gewerkschafts­präsi­dent Meli­ton Roxas, der schon vor dem jetzt andauernden Streik, am 20. Jän­ner 1989 nahe dem Streik­posten bei Nestlé ermordet wurde. Wie kaum an­ders zu erwarten – bei den zahlreichen mörderischen Attacken auf Ge­werk­schafter/innen auf den Philippinen, in die sehr häufig staatliche Or­gane des Arroyo-Regimes di­rekt verwickelt sind – wurden bei keinem ein­zigen der 23 tödlichen Zwischenfälle auch nur ein einziger Täter verhaftet oder gar bestraft.

 

Ein Großteil der Hunderten Ausgesperrten ist nach wie vor kampfbereit und betei­ligt sich an Streikposten, Versammlungen und verschiedenen Aktionen. Dabei wer­den sie von verschiedenen Gewerkschaften auf den Philippinen und weltweit solidarisch unterstützt. Trotz einer Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der Philippinen vom 22. August 2006, der der Gültigkeit der Entscheidung vom Febru­ar 1991 noch einmal bestätigte – wonach Verhand­lungen über Pensionen in die Kompetenz von Gewerk­schaften in Betrieben fallen – setzt Nestlé Philippinen sei­nen sturen Kurs fort und verweigert jeden Verhandlungstermin mit Vertreter/innen der UFE-DFA-KMU.

Im Zusammenhang mit dem Streik wurde vom Regionalkomitee Süd-Ta­galog der Nahrungsmittel­gewerkschaft DFA  zum Boykott gegen Nestlé-Pro­dukte aufge­rufen. Dieser wird landes- und weltweit von einer Reihe von Organisationen und wir schließen uns diesem Aufruf an.

 

Unterstützen wir die kämpfenden Arbeiter/innen bei Nestlé-Philippi­nen und ihre Forderungen:

„Wir fordern

a) das Nestlé-Management auf, zum Verhandlungstisch zurückzukehren und Kol­lektiv­vertrags­verhand­lungen mit der Gewerkschaft aufzunehmen, insbesondere über die Frage von Pensions­zahlungen;

b) die philippinische Regierung auf, über das Ministerium für Arbeit und Beschäf­ti­gung (DoLE) im Arbeitskonflikt zu vermitteln bzw. zu beraten;

c) die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) auf, den Arbeitskonflikt anzuer­ken­nen und

d) die UNO-Menschenrechtskommission auf, Vertreter/innen auf die Philippinen zu entsenden bzw. die Menschenrechtskommission der Philippinen zu ersuchen, eine gründliche Untersuchung der Menschen­rechts­verletzungen, d.h. der Ermor­dung von Diosdado „Fort“ Fortuna und anderer  Menschen­rechts­fragen in diesem Zusammenhang, durchzuführen.“

 Machen wir die unhaltbaren Zustände bei Nestlé Philippinen bekannter!

  Philippinen-Komitee, c/o Amerlinghaus, Stiftgasse 8, A 1070 Wien; http://www.arkibongbayan.org/2009/2009-05-May13-nestle/nestle.htm

 

                           Reiht euch ein in die weltweite Solidaritätsbewegung mit dem Kampf der ArbeiterInnen bei Nestlé Cabuyao, Philippinen…