Kapitalismus ist ungemütlich – mit oder ohne aktuelle Krise!

Seit mehr als zwei Jahren ist das Wirtschaftssystem in einer Krise ohne Ende. Die Auswirkungen werden heute schon immer schlimmer, aber das wirkliche Ausplünderungspaket kommt erst im Herbst.

Seit mehr als 25 Jahren geht es bergab mit unseren Löhnen, unserer Sozialversorgung, mit Gesundheitsversorgung und Aus­bildung und mit unseren demokratischen Rechten. In diesem Wirtschaftssystem haben wir nichts zu bestimmen, sondern nur die Großbanken und Konzerne, ganz egal welche Partei grad an der Regierung ist.

Ein Drittel der von den Arbeiter/innen geschaffenen Werte streift sich sofort die Kapitalistenklasse ein, denn die Kapitalisten besi­tzen immer noch die Produktionsmittel (die Fabriken, Banken, Transportmittel, Liegenschaften,…). Dann kommt der Staat und kassiert Lohnsteuer, Mehrwert­steuer, Getränkesteuer usw. Die Arbeiter/innen­klasse in Österreich (das sind einschließli­ch der Kinder, Alten, Lohn­arbeitslosen usw. etwa 5 Millionen) hat es ganz beschissen erwischt. Um unsere Interessen geht es gar nicht in diesem Gesellschaftssystem. Eine kleine Klasse von Aus­beutern reißt Jahr für Jahr den von uns erarbeiteten Reich­tums an sich. In der Planung der Banken, Konzerne und Finanz­minister kommen wir 5 Millionen Menschen nur als „Lohn­kosten“ und „Sozialausgaben“ vor, die möglichst gekürzt werden sollten.

Jetzt wo ihre kapitalistische Wirtschaft in eine tiefe, system­beding­te Krise geraten ist, wollen sie noch mehr von uns heraus­holen – durch gesteigerte Arbeitshetze, verschlechterte Versor­gung, niedrigere Löhne und höhere Steuern.

Wir sagen dazu NEIN! Wir wollen keine Krise! Wir wollen auch euer ganzes Scheiß Wirtschaftssystem nicht, wo ihr immer reicher und wir immer ärmer werden! Wir wollen, dass alle Kapital­isten enteignet werden – kein Mensch soll Unternehmung­en besitzen und von der Arbeit anderer leben.

Was wir brauchen ist eine sozialistische Planwirtschaft im Inter­esse der Arbeiter/innenklasse und des Volkes, nicht eine kapita­lis­tische Wirtschaft, in der es nur um den Profit von einigen wenigen geht.

Aber der Sozialismus ist nicht auf dem Weg von Wahlen erreich­bar. Die Arbeiter/innen müssen in einer proletarischen Revolution die ganze politische Macht übernehmen. Nur so kann sich was ändern – in Österreich, in Europa und weltweit. Die grund­legenden Widersprüche des Ausbeutersystems, die unvermeidlich zu Krisen (samt Umweltzerstörung, Krieg und Verelendung,…) führen, können nicht auf dem Weg von Reformen gelöst werden. Für Revolution und Sozialismus aufzustehen ist der einzige Ausweg in eine bessere Zukunft!

Wie lange sollen wir noch zuschauen, wie sie unser Welt ruinier­en, unser Leben und das der Menschen in den abhängigen Län­dern und Neokolonien kaputt machen?!

Die Arbeiter/innen und Volksmassen in Griechenland, in Rumäni­en, Spanien usw. zeigen uns mit Kämpfen auf der Straße, im Betrieb und im Ausbildungsbereich die Maßnahmen, zu denen auch wir greifen müssen, wenn wir das Ausplünderungspaket abschmettern wollen.

Wir müssen die Abwehr mit dem Angriff verbinden: Keine Verschlechterungen für die Arbeiter/in­nenklasse und Volksmassen – Sturz der herrschenden Ausbeuterklasse! Für die proletarische Revolution!

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