Völker wollen Revolution – ProletarierInnen wollen eine Partei der Revolution – KommunistInnen wollen Internationalismus und eine neue internationale Organisation!

(Dokument) Dieses Jahr kommt der Erste Mai in einer beispiellosen Zeit der weltweiten Proteste und Aufstände . In der arabischen Welt am persischen Golf, nehmen sich die Jugend, die ProletarierInnen und die breiten Massen die Straßen und stürzen, oder versuchen dies zumindest, eines nach dem anderen, die diktatorischen und dem Imperialismus untergeordneten Regimes.

In den Herzen der imperialistischen Länder richten sich Kämpfe der ArbeiterInnenklasse, Generalstreiks, Rebellionen der StudentInnen und Jugendlichen, gegen die Politik der reaktionären Regierungen und die Entwicklung eines modernen Faschismus, welche darauf abzielen die Lasten der Krise auf den Rücken der Massen abzuladen und Kündigungen, schlechtere Arbeitssicherheit, Intensivierung der Ausbeutung und Angriffe auf Bildung, Gesundheitsversorgung und grundlegende soziale Leistungen mit sich bringen. Die Kämpfe und Rebellionen reichen von China in die Vereinigten Staaten, von Russland nach Lateinamerika.

Speziell in Afghanistan und im Irak, leidet der Imperialismus, vor allem der US-Imperialismus, unter Gegenwind der ihn von der Realisierung seiner Okkupations- und Invasionspläne, sowie von geostrategischen Kontrollvorhaben gegenüber wichtigen Weltgegenden, abhält. Auch seine Pläne die zionistische Okkupation Palästinas durch die Führer des Ausverkaufs voranzutreiben, scheiterten.

Die Volkskriege sind ein strategischer Bezugspunkt für das Proletariat und die Völker der Welt. Der Volkskrieg in Indien widersteht erfolgreich noch nie dagewesenen Angriffen des Feindes und schaffte es sogar, sich weiter auszudehnen und vorwärts zu kommen. In Peru dauert der Volkskrieg nach wie vor an und erholt sich zusehends. Der Volkskrieg auf den Philippinen macht Fortschritte. In der Türkei entwickeln sich revolutionäre Kämpfe, geführt durch die MaoistInnen, entlang der Volkskriegsstrategie weiter. In manchen Ländern Südasiens werden diesbezüglich Vorbereitungen für Initiierungen und neue Fortschritte getroffen.

In Nepal haben 10 Jahre Volkskrieg die Bedingungen für eine Vertiefung der nepalesischen Revolution geschaffen. Diese Revolution steht nun an einem komplizieren Scheideweg und muss gegen die von inneren und äußeren Feinden vorangetriebene Konterrevolution, sowie auch gegen die Reformisten die versuchen sie von innen her zu untergraben, verteidigt werden.

Der langandauernde Volkskrieg ist notwendig um den Feind sowohl in vom Imperialismus unterdrückten, als auch in den imperialistischen Ländern selbst, beiderseits in Übereinstimmung mit den jeweiligen Besonderheiten, zu schlagen.

Er repräsentiert eine neue und verschärfte Phase des Klassenkampfes, welche Ausdruck der revolutionären Bestrebungen des Proletariats und der Völker der Welt ist. All das zeigt, dass der Hauptwiderspruch auf Weltniveau jener zwischen Imperialismus und unterdrückten Völkern ist; gleichzeitig verschärft sich der Widerspruch zwischen Bourgeoisie und Proletariat ebenso wie die Widersprüche zwischen den Imperialisten. Im Kontext der sich ausweitenden Krise, tritt die Revolution immer klarer als der Haupttrend in der gegenwärtigen Welt hervor.

Die ökonomische Krise des Imperialismus, weit entfernt davon gelöst zu sein, weitet sich aus und vertieft sich entlang der Gesetze der ungleichzeitigen Entwicklung, als Resultat der Kämpfe auf dem Weltmarkt und der Tendenz der maximalen Erpressung von Extraprofit. Die „Finanzialisierung“ der Ökonomie – der wichtigste unmittelbare Grund der Krise – tendiert zu vollkommener Unkontrollierbarkeit. Der Verbrauch von weiterem Mehrwert durch Chinas, Indiens und Brasiliens Ökonomien, kann das nicht mehr als zeitweilig verbergen und öffnet die Türe für neue und noch weitergehende Krisen.

Die kämpfenden und aufständischen ProletarierInnen und Volksmassen verlangen den Aufbau revolutionärer Parteien auf Höhe der gegenwärtigen Klassenzusammenstöße; und der Prozess der diesbezüglichen Organisierung entwickelt sich.

Wir brauchen Kommunistische Parteien die auf der Basis des Marxismus-Leninismus-Maoismus stehen, die fähig sind, den Klassenkampf in allen Bereichen zu führen und die politische Macht, ohne die es für das Proletariat nicht möglich ist das kapitalistische und imperialistische System zu stürzen, zu ergreifen. Maoistische KommunistInnen streben danach, diese Notwendigkeit für eine wissenschaftliche und entschiedene Führung des Klassenkampfes durch den Kampf gegen alle Spielarten revisionistischer, reformistischer und dogmatischer Abweichungen zu beantworten. Unsere Klasse kann auf die große Menge an Erfahrungen aus 140 Jahren des Kampfes und der Revolution, von der glorreichen Pariser Kommune über die Gipfel der Oktoberrevolution, der chinesischen Revolution und der Großen Proletarischen Kulturrevolution zurückgreifen. Wir müssen aus unseren Siegen und Niederlagen ebenso lernen, wie aus unseren Fehlern.

Inmitten der Welle von Kämpfen, Aufständen und Volkskriegen, müssen die marxistisch-leninistisch-maoistischen KommunistInnen den proletarischen Internationalismus in die Praxis umsetzen, d.h. die Vereinigung der proletarischen Kämpfe und der Kämpfe der unterdrückten Völker gegen den Imperialismus in der Krise auf die Tagesordnung setzen und fest an der Verbindung mit den Massen, welche die Geschichte machen, festhalten. KommuistInnen müssen eine neue Einheit der Internationalen Kommunistischen Bewegung, basierend auf dem Marxismus-Leninismus-Maoismus, erreichen und jene internationale Organisation aufbauen, die wir heute benötigen.

Der Imperialismus hat keine Zukunft!

Die Zukunft gehört dem Kommunismus!

Unterzeichnende Organisationen / Parteien:

Kommunistische Partei Bhutans (MLM)
Kommunistische Partei Indiens (maoistisch)
Kommunistische Partei Indiens (ML) Naxalbari
maoistische Kommunistische Partei, Frankreich
maoistische Kommunistische Partei, Italien
Maoistische Kommunistische Partei, Türkei und Nordkurdistan
Revolutionär-Kommunistische Partei, Canada
Vereinigte Kommunistische Partei Nepals (Maoistisch)
Komitee der Volkskämpfe “Manolo Bello”, Galizien, Spanischer Staat
Maoistische Kommunistische Bewegung Tunesiens

 

Advertisements