Libyen-Kundgebung Wien FR 28.10. – 15-16 Uhr, 1010 Wipplingerstr.35

Stoppt die imperialistische Aggression gegen Libyen und die arabische Region!

 Stoppt die neokolonialen Kriegsgewinnler!

 

 Bengazi 2011

Die NATO-Aggression gegen Libyen ist die Fortsetzung des Raubzugs der imperialistischen EU und USA gegen die Völker. Mit der offiziellen Erklä­rung des Kriegsendes durch die NATO ist die imperialistische Aggres­sion keineswegs beendet. Das Gerangel um billiges Öl, strate­gische Positionen im Tor zu (Subsahara-)Afrika und die Verhin­de­rung jeder eigenständigen Entwicklung Afrikas waren der eigentliche Grund für das aggressive Auftreten der EU- und USA-Imperialisten seit Anfang 2011. Der offene Angriffskrieg der NATO ab März war die Fortsetzung dieser Raubpolitik mit militärischen Mitteln. Österreich ist durch die Mit­glied­schaft in der „NATO-Partnerschaft plus“ in diesen Raubkrieg ver­wickelt.

Der österreichische Imperialismus hatte schon seit den 1970er Jahren glänzende Beziehungen zu Libyen und die OMV, Bank Austria, Strabag und andere Banken und Konzerne machten profitable Geschäfte mit Öl, Hoch- und Tiefbau und Finanzanlagen.

Noch vor wenigen Jahren schlossen Vertreter des österreichischen Impe­ria­­lismus unter Schüssel und Gusenbauer profitable Verträge mit dem Gadda­fi-Regi­me ab. Doch mitten im Krieg, als sich der Sturz Gadda­fis ab­zeich­­nete, eilte der österreichische Außenminister dann An­fang Oktober mit 40 Vertretern österreichischer Banken und Konzerne nach Tripolis, um neue Verträge mit dem Präsidenten des Übergangsrats Dschalil abzu­schlie­ßen und die profitablen Beziehun­gen mit den neuen Machthabern fortzusetzen.

spindelegger-jalil2011

gaddafi-gusenbauer2007

Österreichischer Imperialismus und Lakaien:

 

 

Spindelegger und Dschalil 9.Oktober 2011

 

 

Gusenbauer und Gaddafi 2007

 

 

Die massive imperialistische Einmischung in den berechtigten Kampf des libyschen Volkes für seine Befreiung hat die volksdemokratische und antiimperia­listische Perspektive in den Hintergrund gedrängt und derzeit die Marionetten des Imperialismus im Nationalen Übergangsrat (NTC) in den Vordergrund geschoben. Damit wird das Volk von Libyen um seinen Sieg im Kampf für wirkliche Demokratie und Unabhängigkeit betrogen.

Jetzt unternehmen die Imperialisten und ihre Lakaien alles, um dem Volk die Waffen wieder abzunehmen und es somit wehrlos zu machen gegenüber der jetzt laufenden politischen und wirtschaftlichen Aggression. Sie wollen verhindern, dass die libyschen Arbeiter/innen und Volksmassen mit der Waffe in der Hand ihre eigenen Interessen gegen die ihrer auslän­di­schen und einheimi­schen Ausbeuter durchsetzen.

Stoppt die imperialistische Aggression gegen Libyen und die arabische Region!

Stoppt die neokolonialen Kriegsgewinnler!

Österreichischer Imperialismus – Finger weg von Libyen und dem arabischen Raum!

Österreich raus aus der NATO-Partnerschaft!

Gegen die Wendehälse und Kollaborateure des Imperialismus!

 Internationales Solidaritätsforum und Aktionseinheit „Finger weg von Libyen!“,

Stiftgasse 8, 1070 Wien

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