Archiv für den Monat Oktober 2013

Freiheit für Genossen Georges Ibrahim Abdallah!

Kundgebung in Wien, Sa 26. Oktober 11 Uhr, vor der französischen Botschaft, 1040 Schwarzenbergplatz 11

Freiheit für Genossen  Georges Ibrahim Abdallah!

seit 30 Jahren Gefangener des französischen Imperialismus

 Georges Ibrahim Abdallah, libanesischer kom­munistischer Kämpfer, 62 Jahre alt, wurde 1984 in Lyon festge­nommen und zu lebenslanger Haft verurteilt. Grund waren Aktionen, zu denen sich die FARL (Frac­tions Ar­mées Révolutionn­ai­res Libanaises = Libanesische Bewaffnete Revolu­tio­nä­re Verbände) bekannten. Der 24.Okto­ber 2013 ist der 30. Jahrestag seiner Ver­haftung.  Geor­ges ist ein Kämpfer, der 1978 die israe­lische Invasion des Libanon be­kämpfte. Er kämpfte, als Mitglied der Volksfront für die Befrei­ung Palästinas gegen die Bese­tzung Palästinas. 1999 endete der Zeitraum, nach dem er nach französischem Recht hät­te entlassen werden können. Seither ist die Aufrechterhaltung der Haft eine politische Entscheidung des französi­schen Staates, in Komplizenschaft mit Israel und den USA. Dazu erklärte der DST (der französische Geheimdienst) 2007: „Er ist eine Symbol­figur des anti­zionistischen Kampfes. Seine Befreiung wäre im Libanon ohne jeden Zwei­fel ein bedeu­tendes Ereignis. Er würde wahrscheinlich bei der Rückkehr in sein Land wie ein Held gefeiert, und das auch durch verschiedene Bewegungen, die den revolutionären Kampf führen.“ Die Ab­lehnung seines achten Antrags auf Haftent­las­sung vom April 2013 nach zahlreichen poli­tisch-juristischen Manövern zeigt deutlich den Willen, ihn nicht in die Freiheit zu ent­las­sen. Was ihm diese Verbissenheit einträgt, ist, dass er stets ein unbeugsamer Kämpfer gegen den Imperia­lismus und die Sache Palästinas ge­blie­ben ist und nie seinen Überzeugungen abge­schwo­ren hat. Im Libanon, in der arabischen Welt, aber auch in Europa und im Rest der Welt, weitet sich der Kampf für seine Freilassung aus. Nur eine starke Volksmobilisie­rung holt Georges Abdallah aus dem Gefängnis. Wir rufen für Samstag, den 26. Oktober 2013 um 14 Uhr zu einer möglichst breiten Kundgebung in Lannemezan, vor dem Gefängnis, in dem er inhaftiert ist, auf. Um seine Worte aufzugreifen: „Gemeinsam, Genossen, werden wir siegen und wir werden nur gemeinsam siegen!“ Es lebe Palästina, Palästina wird siegen! Befreit Georges Abdallah!

Dieser Aufruf des Komitees „Befreien wir Georges Ibrahim Abdallah!“ (CIGLA) wurde bisher von ca. 40 antiimperialistischen, demokratischen und  revolutio­nä­ren Organisationen unterzeichnet. Anlässlich des internationalen Aktionstags für Georges Ibrahim Abdallah rufen wir euch zur Kundgebung vor der französischen Botschaft auf. Frankreich ist in der EU militärisch der aggressivste Imperialist (Mali, Libyen, Syrien…) und zeichnet sich auch nach innen durch wütende Repression aus. Zeigen wir auch in Österreich unsere Solidarität und Kampfbereitschaft.

Kundgebung in Wien

Sa 26. Oktober 11 Uhr

vor der französischen Botschaft

1040 Schwarzenbergplatz 11

– PlakatWien-gia1

Advertisements

Solidarität mit den Leiharbeiter/innen von AGO-AKH für Übernahme und Gleichstellung!

Seit mehr als einem Jahr kämpfen 1000 Leiharbeiter/innen, die im Wiener Allgemeinen Krankenhaus (AKH) beschäftigt sind, für die Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen. Ihr Ziel ist die Gleichstellung mit dem AKH-Stammpersonal und die Übernahme durch die Gemeinde Wien in die Belegschaft des AKH.

 

Die Leiharbeitsfirma AGO Ges.m.b.H. ist eine der vielen Leiharbeitsfirmen, die eigentlich nur dazu da ist, ausgegliederte Bereiche mit Billiglohnarbeiter/innen zu versorgen. Die meisten arbeiten im AKH im Reinigungsbereich, einige auch als Abteilungshelfer/innen, Krankenträger/innen, Botendienstläufer/innen usw. Als sich diese ausgegliederten Billiglöhner/innen im AKH vor einem Jahr organisierten, um einen Betriebsrat zu gründen, wurden die aktivsten (einen Tag vor der Wahl!) gekündigt – mussten aber nach zähem Arbeitskampf wieder eingestellt und der Betriebsrat anerkannt werden.

Jetzt will die AKH-Verwaltung die AGO-Leiharbeiter/innen los werden und insbesondere den Reini­gungs bereich in eine noch billigere Lohnstufe hinabdrücken, d.h. die Löhne der Betroffenen um weitere 30% senken. Verantwortlich für das AKH ist die Gemeinde Wien über den Krankenanstalten­verbund (KAV), also die rosa-grüne Stadtregierung. Während die Gewerkschaft PROGE die Leiharbei­ter/innen in ihrem Arbeitskampf grundsätzlich unterstützt hat, weigert sich die für das AKH-Personal zuständige Gewerkschaft der Gemeindebediensteten (GdG), dem Kampf für die Übernahme aller AGO-AKH-Beschäftigten die Solidarität. Offensichtlich sind die Arbeiteraristokraten der FSG/SPÖ zu stark mit ihren Kürzungen im Gesundheitsbereich beschäftigt, als dass sie sich um die Anliegen der Beschäftigten kümmern könnten.

 

Der Betriebsrat und die Aktivist/innen der AGO-AKH haben 4000 Unterschriften gesammelt und bei einer Kundgebung im Juni vorm Rathaus dem Gemeinderat übergeben. Am 17. Oktober findet im AKH eine Betriebsversammlung statt, wo über den Stand der Dinge und weitere Kampfmaßnahmen beraten werden soll.

 

Solidarität mit den Leiharbeiter/innen von AGO-AKH!

Übernahme ins reguläre Dienstverhältnis im AKH statt Änderungskündigung und Lohnsenkung!

Faire Dienstverhältnisse und gleiche Arbeitsbedingungen im Wiener KAV für alle!

Arbeiter/innen vereinigt euch!

 

Kontakt:

http://initiativeuebernahme.wordpress.com/

initiative.uebernahme@gmail.com

 

 

Demo: Mo 7.10., 16 Uhr, Deutsche Botschaft, 1030 Metternichgasse – Schluss mit Kriminalisierung des politischen Widerstands! Freiheit für Yusuf und Özgür! Freiheit für alle politischen Gefangenen!

 

 

Schluss mit Kriminalisierung des politischen Widerstands!

Freiheit für Yusuf und Özgür!

Freiheit für alle politischen Gefangenen!

 

DEMO Montag 7.10.2013

16 Uhr, Deutsche Botschaft, 1030 Metternichgasse/Jauresgasse

Abmarsch 17 Uhr

Schlusskundgebung 18 Uhr Justizministerium Schmerlingplatz

 

Der allumfassende Angriff gegen die unterdrückten und ausgebeuteten Klassen und Befreiungsbewegun­gen ist heute zu einem bestimmenden Merkmal des imperialistischen Systems geworden. Diese Auseinandersetzung bleibt nicht nur auf die direkte Konfrontation beschränkt – Militarismus, Invasion, Besetzung und Zerstörung der Infrastruktur der unterdrückten Länder, Massenmord und Vertreibung der entrechteten Bevölkerung – sondern wird auch mit juristischen und polizeilichen Methoden mit denselben Zielen in den Metropolenländern vorangetrieben: Verfolgung, Verhaftung, Gefangennahme der politischen Aktivist/innen und Revolutionär/innen, starke Repression und Abgrenzungen gegen Asylsuchende und Immigrant/innen (und in vielen Fällen ihre Ausweisung), welche sich dem Diktat der Herrschenden Klassen nicht beugen sind alltägliche Beispiele für diese Herangehensweise.

Alle diese Schikanen sind zu einem integralen Bestandteil in dieser Klassenauseinandersetzung gewor­den.

 

Was seit fast zwei Monaten in Wien vor aller Augen geschieht: Razzia, Verhaftung und Gefangennahme von Yusuf Tas und Özgür Aslan in einer gemeinsamen deutsch-österreichischen Polizeiaktion unter dem vagen Vorwand, Sym­pathisanten oder Unterstützer einer sogenannten terroristischen Organisation zu sein. Schließlich Überstellung von Yusuf Tas nach 49 Tagen Hungerstreik nach Deutschland und Gefangen­nahme im berüchtigten Isolationsgefängnis in Stammheim unter unvorstellbar unmenschlichen Bedingungen. Weiters die Fort­setzung der Haft für Özgür Aslan nach 46 Tagen Hungerstreik im Krankenrevier des Landesgerichts in Wien. Das sind deut­liche Beispiele im Kampf der Interessen zwischen den Arbei­ter/­innen und unterdrückten Völkern und Nationen einerseits und dem Imperialismus und der Reaktion andererseits.

Der Widerstand und Kampf von Yusuf und Özgür findet im Zusammenhang dieser gesellschaftlichen Ent­wicklung statt. Das prägt die politische Wichtigkeit dieses Kampfes und verlangt unsere Unterstü­tzung und internationalistische Solidarität.

 

Seit fast 25 Jahren wird von den USA und den westlichen Großmächten weltweit unter dem Vorwand des „Kampfs gegen Terrorismus“ jeder Protest und Widerstand von linken, revolutionären und kommunis­ti­schen Kräften bekämpft (früher hieß es: Kampf gegen den Kommunismus). Den Herrschenden geht es um die Verfolgung aller Kräfte und Organisationen, die mit den unterdrückten Völkern und antiimperia­listischen Befreiungsbewegungen solidarisch sind. In der EU wird zusätzlich rassistischer Druck auf Flüchtlinge, Asylsuchende und Migrant/innen ausgeübt, um Proteste und Solidarität zu verhindern. Mit den EU-Verträgen zu Europol und Eurojust werden Migrant/innen mit angeblichen „Drogenhändlern“ und angeblichen „Terroristen“ (die in Wirklichkeit Freiheitskämpfer sind) in einen Topf geworfen. Mit dem Schlagwort „Terrorismusbekämpfung“ werden viele demokratische Rechte ausgehebelt.

 

Deutschland ist in der EU ein Vorreiter in der Unterdrückung von linken, antifaschistischen und antiimpe­rialistischen Organisationen aus der Türkei und Kurdistan. Organisationen wie z.B. die DHKP-C und andere werden dort systematisch verfolgt, Lokale und Veranstaltungen demokratischer türkischer und kurdischer Vereine von der Polizei gestürmt, Leute verhaftet und in Isolationshaft gesteckt. Die Türkei ist als NATO-Land von strategischer Bedeutung für die imperialistische Konkurrenz in Nah- und Mittelost (Iran, Irak, Syrien, Golfstaaten …), wo die großen Ölvorkommen liegen.

In Deutschland gibt es sogar einen eigenen Paragrafen im Strafrecht (§129b) für die politische Verfol­gung und Unterdrückung von Sympathisant/innen ausländischer Befreiungsbewegungen. Ähnlich wie in Österreich die Tierschützer/innen mit Mafia- und Terrorismus-Paragrafen verfolgt und eingesperrt wer­den, werden in Deutschland immer wieder Sympathisant/innen von Befreiungsbewegungen in der Türkei und Kurdistan verhaftet und in Isolationshaft gesteckt.

 

Weil der deutsche Staat behauptet, die in Österreich lebenden und arbeitenden Aktivist/innen der Anatoli­schen Föderation Yusuf und Özgür hätten eine türkische Befreiungsbewegung unterstützt, sollten die bei­den nach Deutschland ausgeliefert werden. Wochenlang hat sich in Wien eine Solidaritätsbewegung, darunter das Komitee für politische Grundrechte, gegen diese Auslieferung österreichischer Einwohner an deutsche Justiz und Gefängnisse eingesetzt. Die beiden Gefangenen haben mit ihrem Hungerstreik dage­gen gekämpft.

 

Der österreichische Staat sieht offensichtlich keinen Grund für eine strafrechtliche Verfolgung von Yusuf und Özgür in Österreich, umso empörender ist ihre Auslieferung an Deutschland! Das ist eine Bedrohung für alle linken, antifaschistischen und antiimperialistischen Kräfte. Zeigt eure Solidarität!

 

Wir fordern die sofortige Freilassung von Yusuf Tas aus der Isolationshaft in Stuttgart-Stammheim und seine Rückführung nach Österreich!

Wir fordern die sofortige Freilassung von Özgür Aslan aus dem Krankenrevier des Landesgerichts Wien und seine Behandlung in einem öffentlichen Krankenhaus!

Freiheit für Yusuf und Özgür und alle politischen Gefangenen!

 

Informiert eure Bekannten, beteiligt euch an den Solidaritätsaktionen!

 

Informiert euch bei den Aktivist/innen des Komitees oder im Internet: yusuf-ozgur.blogspot.com oder facebook.com/yuzuf.und.ozgur

 

 —————————————————————–

Komitee für die Verteidigung politischer Grundrechte

yusuf.und.ozgur@gmail.com

انتخاب ما : تحریم فعال انتخابات!

چه چیزی درانتخابات پارلمانی اینبار تعیین وقطعی می شود؟ چرا باید به انتخابات برویم؟ واقعیت این است که امروزه دراتریش بانک های بزرگ و کنسرن های چند ملیتی سرمایه داری، سیاست وپیشبرد آنرا چه مستقیم. وچه غیر مستقیم تعیین ومشخص می کنند.انبوه محاکمات سران حکومت به اتهام فساد ودزدی درحوزه های مالی وبانکیTelekom ,Hypo, BUWOG)  وغیره) نشان می دهد که چگونه سرمایه انحصاری مستقیما با خرید احزاب ونمایند گان مجلس موفق می شود قوانین مورد دلخواه خود را به تصویب رسانده وامتیازات مالی  خویش را برآورد نماید ویا غیر مستقیم ازطریق واسطه ها ودلالان پشت پرده ویا تبلیغات رسانه ای، علایق مالی خودرا فرای منافع زحمتکشان قانونی کرده وتامین نماید .

درسال 2008 بدنبال ازهم پاشی وورشکستگی بانکهای بزرگ، ما شاهد بودیم که چگونه با گشاده دستی صدها میلیارد ازدرآمد مالیات گرفته شده ازمردم وذخیره های ملی سریعا دراختیارسرمایه مالی قرار می گیرد وهمزمان ادعا می شود، برای تامینات اجتماعی( مدرسه ، بیمارستان…. بیمه های اجتماعی َASVG) اکثریت توده های مردم پولی درخزانه دولت نیست  اصولا سیستم پارلمانی طوری ساخته شده است که نمایندگان مخالف، شانسی یرای تغییرواقعی ندارند.

درانتخابات امسال مسائل و“تصمیم گیری های“ دردستور برنامه است که برای ما کارگران انتخابی مابین قبول خطر طاعون ویا وبا است.واقعیت برنامه احزاب نگهدارنده دولت بورزوا- امپریالیستی واحزاب „مخالف“ دراین انتخابات بقرارزیراست:

– تمامی قدرت به سیاست مداران حرفه ای ویا میلیاردرها؟ –  تقلیل خدمات سلامتی و بهداشت ویا افزایش هزینه های بیمه های اجتماعی – مالیات های جدید ویا تعدیل خدمات اجتماعی- کاهش میزان باز نشستگی ویا بالا یردن حد نصاب ورود به بازنشتستگی – بالا بردن ساعت کارویا کارکوتاه مدت با دستمزدهای نازل وغیره…

احزاب ائتلافی، سوسیال دمکراسی SPÖومردم ÖVPدر پیشبرد این برنامه دراتحاد تنگاتنگ وهماهنگی کامل هستند، سیاستی است که می بایست درسال های آتی هم پیگیرانه به پیش برده شود.در تبلیغات انتخاباتی آنها اختلافات کاملا جزئی دیده می شود بعنوان مثال :“ لگام زنی به هزینه ها“ یاسبک کردن مالیات برای افراد کم درآمد „ایجاد مدارس روزانه اجباری“ ویا „پوشش دادن گسترده برای نگهداری نیمه روزی کودکان “ مالیات گرفتن ازدارائی های خصوصی میلیونرها“ ویا „کم کردن فشارهای مالیاتی از دوش سرمایه داران متوسط برای رونق اقتصاد“. این تدابیر درواقع آن مسائلی نیستند که ما با آنها شبانه روز سردرگریبانیم وازفشارآنها دررنج .

„احزاب معترض“ودرپیشاپیش آنهاحزب آزادی اترش –  -FPÖازهم اکنون“ دادن وعده وعیدهای کاذب“ به مردم را آغاز کرده اند. قول وقرارهای آنها را نباید جدی گرفت، زیرا همانطور که گذشته انها نشان داده است هرگز نمی توانند برسرآنها محکم بمانند.این احزاب از یکطرف  تبلیغ می کنند که می خواهند مالیاتها را کاهش دهند واز طرف دیگرعوام فریبانه خواستهای را برای مردم مطرح میکنند که نمیتوانند برآورده نمایند. آنهاعوام فریبانه خواهان:

 -حداقل دستمزد درسطح 1600 یورو- تطابق کلی وکامل ارزش حقوق بازنشستگان به ضریب گرانی وتورم ودست یابی عادلانه به کمک های پرستاری- پرداخت پول پرستاری ومواظبت بیماران وسالمندان،مبتنی برارزش کارشاغلین مزبوروغیره..

بنابراین این سوا ل بحق مطرح می شود که شرکت دراین انتخابات به چه معنی است؟ ازروی عشق وعلاقه به اتریش؟ویا“ میهن دوستی“؟ باید از خود سوال کنیم برای کدام اتریش ، اتریشی که در آن تقریبا همه کارخانجات وهمه توانیهای مالی، دردست عده ای اندک ازسرمایه داران(سهام داران بزرگ) متمرکزبوده وبه آنها تعلق دارد؟ ویا اتریشی که توده های زحمتکش کارگران کاملا قیم مابانه با هزار بند مرعی ویانامرعی در انقیاد سرمایه مالی نگه داشته شده اند وعملا قادر نیستند درتصمیم گیری های سیاسی هیئت حاکمه شرکت داشته ومداخله فعال نمایند وخواستهای بحق شان را ازطریق چنین مجامعی ازجمله پارلمان به پیش برند؟ بهمین دلیل ما خواستهایمان را، بجای کشیدن یک ضربدربرروی ورقه انتخاباتی، به خیابانها برده وازطریق اعتراض و اعتصاب به آنها توان سیاسی بخشیده وبه همه نشان خواهیم داد.

یکی از نمایندگان بزرگ سرمایه مالی درجائی گفته است که“ دمکراسی بدترین شکل همه حکومت های ا ست  که تاکنون آزمایش شده استدمکراسی بورژوازی پارلمانی بهترین شکل ونوع حکومت سرمایه برای حفظ نظم استثماری است. با این گفته چرچیل میتوان در ارتباط با انتخابات 2013 توافق داشت چون تاکنون هیچ نوع دیگری ازدولت طبقه حاکم تتوانسته است چنین تثبیت واستحکامی را تضمین نماید.چون دراین سیستم تصور توده مردم این است که درتصمیم گیری های هرچند نه بزرگ وتعیین کننده می توانند کمی „سهیم“ باشند. همانطور که ما تربیت یافته ، بزرگ شده وبه به آن مانوس وعادت کرده ایم، مثلا چه رئیسی کمتر بداخلاق است؟ ویا کمتر خشن وقدرت مدار عمل می کند ویا کمتر مراعات کننده حقوق دیگران است ویا بی شرم وحیاست؟ وبدین گونه است که با تخدیر افکار وتیره وتارکردن دید اکثریت مردم، آنهاافق دیگری را در برابر خویش نمی بینند وبه بازی قدرتمندان تن در می دهند.

یکی ازسخنگویان بنام طبقه کارگرمی گوید: تا زمانیکه طبقه سرکوب شده پرولتاریا، هنوز به رهائی خویش واقف نشده است و همچنان جامعه موجود را بعنوان تنها امکان می شناسد ،ازنظر سیاسی تنها می تواند دنبالچه طبقه سرمایه داری بماند. حق انتخاب همگانی سنجش اندازه گیری بلوغ طبقه کارگر است وچیزی بیش از آن درجامعه کنونی نخواهد بود(انگلس، منشاء خانواده، مالکیت خصوصی ودولت) .

 

دراینجا این سوال مطرح می شود که آیا راه حل دیگری وجود دارد؟ ویا اینکه نظم سیاسی –  اجتماعی  دیگری را می توان یافت، که نه برای سرمایه مالی، ولی شاید برای توده مردم بهتر باشد؟ طبیعی است که چنین امکانی موجود است. ولی طبقات حاکم وسیاست مداران ونظریه پردازان کارگزارآنها سیستماتیک این راه حل ها را درچشم توده ها تیره وتارنشان داده ونا پسند جلوه می دهند. این واقعا برای آنها غیر قابل قبول است اگراز کارخانجات، بانکها وکارگاهای تولیدی بزرگ سلب مالکیت شده واشتراکی شوند. این برای آنها بهیچ وجه قابل تامل نخواهدبوداگرطبقه کارگر به قدرت سیاسی دست یابد وتوده های مردم قادر باشند بدون قیم، توسط نمایندگان خود بصورت دمکراتیک انتخاب شده و حکومت نمایند. درشرایط فعلی خواسته های دمکراتیک تنها می توانند درمبارزات خیابانی وعرصه های کار وتولید وآنهم بصورت ناچیزتحقق یابند بعنوان مثال:

-ازمیان برداشتن همه انواع واقسام ما لیات های غیرمستقیم!- آزادی مالیات بر درآمدهای تا 1600 یورو!- بالابردن تصاعدی مالیات بر درآمدهای بالاترازاین مبلغ!- حداقل مزد وحقوق بازنشستگی تا 1600 یورو!- حق دمکراتیک پناهندگی، اقامت وتابعیت!- برگشت فوری تمامی سربازان اتریشی!- حذف تدریس دین درمدارس ، جدائی واقعی میان دین ودولت وانحلال قراردادهمکاری-  Konkordat میان دولت وواتیکان! – 6 ساعت کارروزانه و30 ساعت کارهفتگی برای تمامی کارگران زن ومرد وکارمندان!

آنگونه که تمامی تاریخ قرن بیستم نشان میدهد، برای کارگران وتودههای مردم وضعیتی واقعا دمکراتیک نمی تواند از گذرانتخابات پارلمانی واصلاحات بدست آید.  تجارب این قرن هم چنین نشان داده است که هروقت برای طبقه سرمایه داران وضعیت خطرناکی پیش آمده است بازی پارلمانی وپارلمنت رابراحتی لغو (مثلا دراطریش 1934 ) ودیکتاتوری فاشیستی را برقرار می نمایند . دمکراسی کامل و همه جانبه برای کارگران وتوده های مردم تنها بعدازسرنگونی طبقه سرمایه داران توسط یک انقلاب پرولتاریائی امکان پذیر است. مبارزات دمکراتیک انقلابی همین امروز هم می تواند بهبودی های رابهمراه داشته باشد ونه دادن رای به احزاب بورژوازی. بشرطی که بتوانیم مبارزات انقلابی دمکراتیک را با جهت گیری سوسیالیسم وکمونیسم به پیش ببریم ، وزمانی می شود راهی به جلو گشود که ما دگرگونی کامل نظم اجتماعی موجود را مد نظر داشته باشیم، وخودمان را به تغیرات جزئی قانع ننمائیم،

تمامی تصورات “ تعمیق بیشتردمکراسی „درسرمایه داری ویا“ دمکراسی واقعی“بدون انقلاب، خیال بافی محض بوده،وتاثیرتبلیغات ایدئولوژیک بورژوازی جهت کشاندن توده های مردم به مضحکه انتخاباتی است.انگلس درنوشته“ جشن ملتها“ می نویسددمکراسی درشرایط امروزهمان کمونیسم است.هرنوع دمکراسی دیگرتنها می توانددرمغزخیال پردازانی شکل بگیرد که ازدرگیری با واقعیات گریزانند.“

 

بنابراین فراخوان ما چنین خواهد بود یا تحریم  فعال- اعلام موضع بصورت عمل سیاسی و انداختن رای غیرمعتبردرصندوقها ویا بصورت غیرفعال عدم شرکت درانتخابات. هرگونه رای به „احزاب معترض“ چیزی جز بمعنی تائید آنچه که حکومت کنندگان میدانند نخواهد بود: یعنی اکثریت قابل توجه ای ازوضعیت موجود ناراضی اند ولی هنوزدرتوهم  پارلمانتاریسم سرگردانند وانتخاب بلای بد کوچک را بهترین امکان میدانند.

تذکر: این متن فراخوانی است که بمناسبت انتخابات مجلس اتریش- 2013 ازطرف آلترناتیو برای ایجاد حزب کمونیست انقلابی “ IARKP“ داده شده است که ترجمه فارسی آن دراختیار جنبش قرار میگیرد

                                                                یکی از فعالین چپ دروین – اتریش   29/9 /2013