Archive for Mai 2014

Boykottiert die EU-Wahlen!

24. Mai 2014

Für die Zerschlagung der imperialistischen EU!

Boykottiert die EU-Wahlen!

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Die Wahl der neuen Abgeordneten für das Europa-Parlament im Mai 2014 findet in einer Zeit statt, in der sich der reaktionäre, monopolistische und imperialistische Charakter der Europäischen Union vollständig entlarvt. Innerhalb der EU ist das einzige funktionierende Gesetz das Gesetz der Stärksten. Die imperialistischen Länder, die großen Monopole und die reichen Oligarchien dominie­ren und setzen ihre Interessen gegen die Völker durch. Insbesondere in der Eurozone ist die deut­sche Bour­geoisie der große Chef, der sich zusam­men mit anderen nördlichen europäischen Ländern und seiner politischen Allianz mit Frankreich zu einer Hegemonialmacht erhoben hat. Die deutsche Bourgeoisie benützt die EU, um sich selbst wirt­schaft­lich und politisch-militärisch aufzuwerten, ein weltweit einflussreicher Faktor zu werden und sich gestärkt in die sich verschärfenden, unlösbaren imperialistischen Widersprüche einzu­mischen.

In den vergangenen Jahren, als die große Wirtschaftskrise alle kapitalistischen Staaten er­fasste, verstärkte die EU ihre barbarische ar­bei­ter­feindliche und sozialfeindliche Politik, um die Profite der Multinationalen Konzerne, Ka­pi­talis­ten, Bankiers und Monopolgruppen zu retten und zu vergrößern. Sie entfachte einen Wirbelsturm ar­bei­terfeindlicher Maßnahmen, kürzte drastisch die Arbeitslöhne, griff die Gewerkschaftsfreiheit an und drehte die Rechte, den Lebensstandard der Ar­beiter/innenklasse und der anderen Schichten des Volkes um Jahrzehnte zurück. Das passiert überall, in allen EU-Mitgliedsländern. Nicht nur im Süden, sondern auch im Norden Europas ist das Alltags­leben von Millionen von Arbeiter/in­nen und jungen Leuten von Arbeitslosigkeit, Marginalisie­rung und Elend betroffen. Die Sozialversorgung und frühere Errungenschaften wurden gekürzt oder überhaupt abgeschafft. Die Großkapitalisten erwar­ben Ver­staatlichte Betriebe, während die Mittel­schich­ten ökonomisch ruiniert oder vernich­tet wurden. Die EU und ihre herrschenden Kreise haben die Gesell­schaft in einen Dschungel von Ausbeutung, Wider­sprüchen und historischem Rückschritt verwandet.

Die Europäische Union ist eine reaktio­näre Konstruktion der kapitalistisch-impe­ria­lis­ti­schen Eliten. Historisch gesehen ist sie dem Un­ter­gang geweiht. Sie ist eine reaktionäre Koalition mit inneren Widersprüchen und Blockaden, die auf die Teilnahme der europäischen Imperialisten an der weltweiten imperialistischen Rivalität abzielt. Sie ist ein Instrument, um eine arbeiterfeindliche und volksfeindliche Politik auszuklügeln, um die von den Arbeiter/innen und Völkern in den abhän­gigen und neokolonialen Ländern geschaffenen Reich­tümer auszu­plündern. Sie ist eine neue „Hei­lige Allianz“ gegen die Arbei­ter/in­nenklasse, gegen die zivile Widerstands­bewe­gung und die Volks­käm­pfe für nationale und soziale Befreiung.

Die Europäische Union leitet, zusammen mit den USA und anderen imperialistischen Mäch­ten und eigenständig, die weltweite Verteidigung der Herrschaft des Kapitals und der Multi­natio­na­len Konzerne an. Sie unterstützt die im­pe­ria­listi­sche Wirtschaft und militärische Interven­tio­nen; sie plündert die Bodenschätze und Arbeits­kräfte der halbkolonialen und abhängigen Län­der aus. Sie hat enge Verbin­dungen mit der NATO, deren Expan­sion eine aggressive militärische An­triebskraft ist. In den vergan­ge­nen Jahren hat sie direkt oder in­direkt militärische Überfälle in Libyen, Mali und der Zentralafrikanischen Repu­blik unterstützt. Sie heizt den grausamen Bürger­krieg in Syrien an und spielte eine führende Rolle bei der Eskalation der inneren Krise in der Ukrai­ne, dem dortigen Blut­ver­gießen und der drohenden Teilung des Landes. Sie ist zu einem Experimental­labor für arbeiter­feindliche Politik geworden. Sie unterstützt ge­meinsam mit den us-amerikanischen Imperialisten aktiv die sogenannte Anti-Terror-Kam­pagne gegen Befreiungs- und revolutionäre Bewegungen. Sie führt eine scharfe Politik gegen Migrant/innen durch, baut Mauern gegen ver­zweifelte Migran­t/in­nen und ist verantwortlich für den Tod Tausender Migrant/innen an ihren Gren­zen. Sie fördert eine antikommunistische Hysterie, unterstützt den Auf­stieg von Rassismus, Faschis­mus und Nazi-Schlä­gern. Sie übt Druck aus für die Annahme und Um­setzung von harten Unter­drückungsmaßnahmen und die Beschneidung demo­kratischer Rechte.

Das Europäische Parlament und die Wah­len, die in jedem Mitgliedsland abgehalten werden, sind eine planmäßige Aktion, um einen demokratischen Vorwand für diese reaktionäre Koa­lition der europäi­schen kapitalis­tischen Eliten zu schaffen. Es ist ein Mittel zur Desorientierung und Vereinnahmung der Bewegungen der Völker und Arbeiter/innen für Widerstand und Umsturz. Es ist eine Einrichtung, die die reaktionäre Politik der Europäischen Kommission und anderer Gipfel­konferenzen unterstützt. Es ist ein Hornissen-Nest, das die Politik gegen die sozialen und nationalen Befreiungs­bewegungen legitimiert und auch den Antikommunismus fördert. Es ist eine Einrichtung, die vom ersten Augenblick ihrer Existenz in den Augen der europäischen Völker diskreditiert war, und das ist der Grund dafür, warum es mit totaler Verachtung konfrontiert wird. Das ist auch der Grund dafür, warum sich so wenige Menschen an den Wahlen zum Europäischen Parlament betei­ligen.

Das Europäische Parlament ist eine Kons­truktion der Mächtigen. Die ganzen Jahre hindurch hat es sich mit der Politik der kapitalis­tischen und imperialistischen Politik identifiziert. Es ist nicht nur ein „Elefanten-Friedhof“ für einige stille, hochbezahlte Abgeordneten, die immer nur Beifall klatschen und zustimmen. Es ist vielmehr eine Kör­perschaft von Unterstützern und Propa­gandis­ten einer verrotteten kapitalistischen Europa-Idee, die nicht gemeinsam hat mit der historischen Forderung und Notwendigkeit einer Freundschaft und eines gemeinsamen Kampfes der Arbeiter/in­nen und Völker Europas. Diese Not­wendigkeit kann nur umgesetzt werden in den Kämpfen für den Sturz dieser grausamen und reaktio­nären Alli­anz der Kapitalisten und Imperialisten. Der kürzli­che Vorschlag des deutschen Außenministers Schäuble, das sogenannte Europäische Parlament durch ein Parlament der Eurozone zu ersetzen, zeigt klar wie die mächtigen europäischen Imperia­listen mit den EUropäi­schen Institutionen umge­hen.

Gegen alle diese, gegen die Europäische Union und ihre Regierungen, gegen die kapita­lis­tische Barbarei und den Imperialismus muss sich wieder die Kraft der kämpfenden Arbeiter/innen­klasse und Volksbewegungen erheben. Wir müs­sen dafür kämpfen, die internationale Solidarität und den gemeinsamen Kampf zu stärken; das Recht jedes Volkes seinen eigenen Weg der Wirt­schafts­entwick­lung und Sozialorganisation zu wäh­len, wie sie es wollen; den Widerstand gegen die Politik der EU zu unterstützen; mit ganzer Kraft der Wieder­belebung des Faschis­mus, Rassismus und Neo-Nazis­mus entgegenzutreten.

Wir … rufen die Arbeiter/innen, die Ju­gend, die Migrant/innen und alle fortschrittlichen Menschen und Aktivist/innen in den Widerstands­bewegungen gegen die kapitalistische Barbarei und den Imperialismus auf, aktiv gegen die Politik der Europäischen Union aufzutreten mit dem Ziel der schließ­lichen Auflösung dieser reaktionären im­pe­rialistischen Koalition. (…) Wir rufen auf zu massenhafter Enthaltung bei dieser Wahlfarce des Europäischen Parlaments und wir kämpfen darum, die passive Wahl­enthaltung in eine militante Massenbewegung gegen die Europäische Union umzuwandeln.

Nein zur Europäischen Union!

Wahlenthaltung bei der Wahlfarce zum Europa-Parlament!

Kampf gegen kapitalistische Barbarei und Imperialismus!

Für die Solidarität der Völker, für Freiheit und Sozialismus!

Anmerkung der IA*RKP (Österreich):Dieser Text beruht auf einem Vorschlag der Kom­mu­nistischen Partei Griechenlands (marxistisch-leninistisch) für eine Gemeinsame Erklärung zu den EU-Wahlen im Mai 2014. Der ursprüngliche Entwurf der KKE(m-l) bein­hal­tet auch die Orien­tierung auf einen Austritt aus der EU. Dazu betont die IA*RKP, dass wir die For­derung eines Volkes in einem halbkoloni­a­len Land nach Austritt aus der EU als möglichen Schritt in antiimperia­lis­tischen Bewegungen unter­stützen. Aber für imperialistische Länder wie Österreich – oder gar Großmächte wie Deutschland oder Frankreich – schafft diese Austritts-Losung Verwirrung und Illusionen. Wir propagieren die Zer­schlagung der EU in einer proletarischen Revolution, die zur Diktatur des Proletariats und zum Sozialismus führt, als den einzig möglichen Weg aus der EU.

Eigene Übersetzung aus dem Englischen.

IARKP

Initiative für den Aufbau einer

Revolutionär-Kommunistischen Partei

Stiftgasse 8, A-1070 Wien, ia.rkp2017@yahoo.com

iarkp.wordpress.com

Proletarische Revolution

Revolutionär-kommunistische Zeitung in Österreich

prolrevol.wordpress.com

Ukraine: Für Selbstbestimmungsrecht der Nationen und Völker!

6. Mai 2014

Ukraine: Für Selbstbestimmungsrecht der Nationen und Völker! Für Volks­demokratie und Sozialismus! US-, EU- und russische Imperialisten, Hände weg!

Arbeiter/innen aller Länder, vereinigt euch!  Arbeiter/innen aller Länder und unterdrückte Völker, vereinigt euch!
5.Mai 2014 (143 npc)

FB05-ukraine-borotba

Erklärung von Borotba:

Nationalistischer Terror in Odessa: über vierzig Menschen gestorben, hunderte Verletzte

Anlässlich des Fußball-Spiels zwischen „Schwarzmeer“ und den „Metallisten“ am 2. Mai wurden unter dem Vorwand eines Marsches „für die Einheit der Ukraine“ aus verschiedenen Städten des Landes Sturmabteilungen ukrainischer Nationalisten nach Odessa entsandt, die mit Zügen und Kleinbussen ankamen. Anfangs, als sie sich am Domplatz versammelten, waren diese Milizkämpfer unter den gewöhnlichen ultrarechten Fußballfans gut daran erkennbar, dass sie mit Schilden, Helmen, Knüppeln und nicht-letalen und Gefechtsgewehren ausgerüstet waren. Es waren hauptsächlich Männer im Alter zwischen 30 und 40 Jahren, die keine Fußballfans waren. Auf den Schilden einiger fand sich die Aufschrift der „14. Selbstschutz-Hundertschaft“. Genau diese Nazi-Milizen veranstalteten eine blutige Vergeltungsaktion an den Odessaern auf dem Kulikow-Feld.

Insgesamt nahmen über tausend Menschen auf Seiten der Nationalisten am Marsch und der Schlacht teil. Eine Minderheit unter ihnen waren Bewohner Odessas. Die Mehrheit waren entsandte Milizkämpfer. Da viele sich nicht entblödeten, selbst auszusprechen, woher sie kamen, entlarvten ihre herausstechenden Aussagen sie. Die örtlichen Fußballfans von „Schwarzmeer“ verließen den Zug massenweise als das Handgemenge anfing. Die „Schwarzmeer“-Fans waren zum traditionellen Fan-Marsch zum Stadion gekommen. Sobald klar wurde, dass die eingeschleusten Provokateure sie zu Gewaltakten gegen die Odessaer führen wollten, verließen die meisten Fans des Odessaer Fußballclubs den „friedlichen“ Marsch. Zugleich war der Zug zum Stadion zu keiner Zeit das Ziel der zugereisten Schlägertruppen, sondern es war der Terror gegen die Bewohner der Stadt und Vergeltung an Aktivisten der Bewegung gegen die Kiewer Junta. Die Aktion der Nationalisten hatte von Anfang an einen unfriedlichen Charakter. Sie waren auf ein Gemetzel vorbereitet.

Die Polizei konnte nur sehr wenige Mitarbeiter aufbieten, obwohl schon der personelle Bestand der Polizei aus dem Gebiet von Odessa alleine ausgereicht hätte, um die tausendköpfige Menschenmenge daran zu hindern, Pogrome und Morde zu begehen. Wie sich später zeigte, erhielten die meisten Polizisten den Befehl, die Verwaltung des Innenministeriums zu schützen. Auf diese Weise wurde die Stadt neonazistischen Schlägern überlassen. Das erstaunt nicht, wenn man die Tatsache berücksichtigt, dass der aktuelle Innenminister Arsen Awakow alte und enge Verbindungen zu neonazistischen Gruppierungen pflegt, die nun im Rechten Sektor aufgegangen sind.

Als sich die Nationalisten-Kolonne entlang der Griechen-Straße bewegten, versperrten ihnen einige (200-250) Aktivisten aus Odessa den Weg. Die Gegner der Nationalisten wurden mit Steinen, Flaschen und Blendgranaten beworfen. Es waren Schüsse zu hören. Ein Aktivist von „Borotba“, Iwan, erlitt eine Schusswunde aus einem Gefechtsgewehr in die Bauchhöhle. Schließlich versteckten sich die Aktivisten aus Odessa im Einkaufszentrum „Afina“ auf dem Griechen-Platz. Die Nationalistenmenge forderte eine Vergeltung an ihnen. Hier nun, auf dem Griechen-Platz, machten die Schläger Molotow-Cocktails, um das Einkaufszentrum und die verbarrikadierten Aktivisten „auszuräuchern“. Der Polizei gelang es, das Leben der Aktivisten zu retten, indem sie direkt am Eingang des Einkaufszentrums Gefängniswagen („grüne Minnas“) positionierte.

Sodann bewegte sich die Neonazi-Masse in Richtung des Feldes von Kulikow, wo sich ein Zeltlager der Gegner der Kiewer Junta befand. Borotbisten befanden sich an diesem Tag mit anderen Aktivisten Odessas dort. Im Lager gab es etwa 200 Menschen, von denen die Hälfte aus Frauen und älteren Männern bestand.

Die Neonazis fingen an, das Zeltdorf mit Molotow-Cock­tails zu bewerfen, sodass es zum Brand kam. Die Aktivisten auf dem Kulikow-Feld waren gezwungen, sich in das Gewerkschaftshaus zurückzuziehen, das sich ganz in der Nähe befand.

Um an den Odessaern Vergeltung zu üben, steckten die Ultrarechten die erste Etage des Gewerkschaftshauses in Brand. Das Feuer breitete sich schnell aus.

Leute fingen an, sich aus den oberen Etagen des Gebäudes zu stürzen, um sich vor dem Feuer zu retten. Auf den Straßen wurden sie dann von den Nazi-Schlägern empfangen. So verstarb ein Mitglied von „Borotba“, unser Genosse Andrej Brazhewskij. Ebenso bestialisch ging man mit einem bekannten Gesicht und Anführer der „Borotba“ von Odessa, unserem Bundesgenossen Alexej Albu, um, der aus aus dem Fenster des Regionalabgeordneten Wjatscheslaw Markin gestürzt war.

Über dreißig Aktivisten sind bei lebendigem Leibe verbrannt, erstickt oder von den Nazis nach der Flucht aus dem brennenden Gebäude ermordet worden. Glücklicherweise ist es den meisten unserer Genossen gelungen, mit dem Leben davon zu kommen. Mehrere unserer Genossen, zu denen auch der Anführer der „Borotba“ von Odessa und Regionalabgeordneter Alexej Albu gehört, wurden brutal geknüppelt und getreten. Sie erlitten zahlreiche Prellungen, Brüche oder Schädel-Hirn-Traumata.

Das Blutbad in Odessa wurde von der Kiewer Junta organisiert, um der Bevölkerung, die mit dem neuen Regime unzufrieden ist, Furcht und Schrecken einzujagen, und, um an den aktiven Widerstandskämpfern Vergeltung zu üben. Davon zeugen sowohl die gute Vorbereitung der entsandten Schläger und die Inaktivität der Polizei wie auch die Gleichzeitigkeit des terroristischen Überfalls der Ultrarechten in Odessa und der „antiterroristischen Operation“ in Slawjansk.

Die Kiewer Junta nimmt Kurs auf Vergeltung mit ihren politischen Widersachern. Als Werkzeug dieser Vergeltung dienen die neonazistischen Schläger, die in engem Kontakt mit Spezialeinheiten arbeiten, die von der Oligarchie gut bewaffnet und finanziert wurden.

Das Massaker in Odessa zeigt, dass das Regime der Nationalisten und Oligarchen in Kiew sich immer mehr einer offen-terroristischen Diktatur faschistischen Typs annähert.

Der Rat von „Borotba“, 03. Mai 2014.

Quelle: http://alexithymian.blogspot.co.at/2014/05/borotba-nationalistischer-terror-in.html


Kommunique №7 der Vereinigung „Borotba“ und des Antifaschistischen Widerstandszentrum

Turtschinow, der “Präsident” der Kiewer Junta schlug den führenden Oligarchen vor, Chefs der Regionalregierungen zu werden. Der Oligarch Kolomoyskiyhas hat schon zugestimmt, Gouverneur der Region Dnepropetrovsk zu werden. Ähnliche Positionen wurden auch anderen Oligarchen wie Taruta and Yaroslavskiy angeboten. Der reichste Oligarch Achmetow unterstützte die Kandidatur des Oligarchen Taruta, dem die Stelle als Führers der Donetsk Region zugewiesen wurde.

Der Klassencharakter der neuen Behörden hat sich so offenbart. Die Illusionen des Maidan werden immer mehr beseitigt. Abgesehen von der Herrschaft über die Wirtschaft, wird den Oligarchen auch die direkte Verwaltungsmacht über das Land angeboten. Die Vereinigung „Borotba“ hat immer gewarnt, dass die Oligarchen sowohl die Begünstigten als auch die Sponsoren der ganzen Maidan-Bewegung sind. Und jetzt raffen sie die Früchte an sich.

Aber die Ukraine ist keine Ware! Die Antwort der Volksbewegung auf so einen Versuch der Machtübertragung sollte sollte die Parole sein: „Verstaatlichung der Besitztümer der Oligarchen!“

Eigene Übersetzung aus dem Englischen, vgl. http://www.borotba.org

 

Di 6.5. Ukraine-Demo, 18 Uhr Wien Stefansplatz zur Albertina

5. Mai 2014

Solidarität mit der antifaschistischen Bewegung und gegen die EU-gestützte Putsch-Regierung in Kiew!
Für das Selbstbestimmungsrecht der Völker und Nationen!
Gegen alle imperialistischen Einmischungen in der Ukraine – USA, EU, Russland, Hände weg!
Für Voksrepublik und Sozialismus!

برچیده باد نظام سرمایه داری! زنده باد انقلاب پرولتری – Erster Mai

1. Mai 2014

برچیده باد نظام سرمایه داری!     زنده باد انقلاب پرولتری!

به‌عینه قابل مشاهده است که در جامعه ما دو طبقه مهم وجود دارد – یکیاز نظر کمی بسیار کوچک ولی از نظرسیاسی کاملا قدرتمند، و دیگری با کمیتی بزرگ ولی از نظر سیاسی فاقد قدرت. چندین دهه است که در اتریش معدودی از افراد روز بروز ثروتمندترمی‌شوند- صاحبان کارخانجات، بانک‌ها، شرکت‌های بیمه، حمل و نقل و موسسات تجاری و غیره. در مقابل اینان انبوه توده‌های مردم قراردارند – کارگران و کارمندان – مردم زحمتکشی که نزدیک به سی سال در مقایسه با سال 1985 هیچگونه افزایش حقوق واقعی نداشته و دایم برای تامین نیازهای ابتدایی خود دچار مشکل بوده‌اند. طبق آمارهای رسمی نزدیک به دو میلیون نفر در مرز و یا زیرخط فقر زندگی می‌کنند.

دوطبقه شاخص جامعه سرمایه داری عبارتند از صاحبان سرمایه و زاییده‌های آن که از سود سرمایه‌گذاری‌شان زندگی اتگلی خودرا سپری می‌کنند و طبقه کارگر (کارگران، کارمندان و وابستگان غیر شاغل آن‌ها مانند زنان خانه‌دار، بازنشستگان، کودکان) که ازدستمزد و ازمالیات و درآمدهای عمومی دیگر و یا از خدمات اجتماعی دولتی زندگی می‌کنند (سرمایه‌داران آن طور که همگی می‌دانند تقریبا مالیاتی نمی‌پردازند، و حتی با حمایت‌های دولتی عملا آن را پس می‌گیرند). چند دهه اخیر نشان داده است، که این دو طبقه از نظر اقتصادی وسیاسی به‌صورت آشتی ناپذیر درمقابل هم قرار دارند.

اقتصاد اتریشو90% از «گردانندگان اقتصاد» تقریبا از کارگران و کارمندان تشکیل شده است، ولی در «اطاق اقتصاد» اندک صاحبان شرکت‌های بزرگ – سرمایه انحصاری – هستند که همه چیز را تعیین می‌کنند. (علاوه بر دو طبقه اصلی، خرده بورژوازی و دیگر اقشار فی مابینی قراردارند). سرمایه‌داران اقتصاد را کنترل می‌کنند. تولید در این سیستم اساسا در دست «صاحبان کارخانجات» و یا مدیران گماشته توسط سرمایه داران قرار داشته و فاقد اساس دمکراتیک است.

در جامعه سرمایه‌داری دو طبقه متخاصم با منافع متضاد در برابر هم قرار دارند (هرچند بسیاری از کارگران به آن آگاه نیستند!) تناقضی که آن را در هر مبارزه علنی یا پوشیده بین طبقات و یا تصمیم‌گیری سیاسی، که در واقع بازتاب مبارزه طبقاتی است، آشکارا می‌توان دید.در سیاست هم تا زمانی که طبقه کارگر جهت کسب مطالبات خود به مبارزه برنخیزد این طبقه سرمایه‌دار است که منافع خود را به پیش می‌راند. یک مثال تازه آن، حمایت میلیاردی از هیپو- بانک- آدریا، است که از آن «سرمایه گذاران» مثل سابق سودهای کلانی به جیب می‌زنند، در حالی که ما مالیات‌پردازان باید هزینه آن را بپردازیم. واقعیت این است که این بانک از زمان ملی شدن توسط پرول( (Pröllدر مالکیت دولت بوده ولی از آن جا که در شرایط فعلی، طبقه کارگر از نظر سیاسی توان آن را ندارد که آن را ورشکسته اعلام نماید، و راهزنان مالی را معرفی کرده، به دادگاه کشانده و مجازات کند، سرمایه‌گذاران بزرگ مانند بانکRaiffeisen و دیگر موسسات مالی همچنان بهره‌های هنگفتی از قبل مالیات های ما به جیب می‌زنند.

یک مثال دیگر که طبقه سرمایه‌دار چگونه منافع خود را به پیش می‌برد، گسیل سربازان اتریشی به بوسنی و رفتار دیکتاتورمنشانه فرماندار اتریشی بوسنی والنتین اینچکو است. طبقه سرمایه‌داران اتریش در چندسال اخیر، 1،2 میلیارد یورو در این کشور سرمایه‌گذاری کرده است (امپریالیسم اتریش با حجم یک چهارم از مجموعه سرمایه گذاری خارجی مقام اول را دربوسنی دارد) وبه همین خاطر با تمام قوا به سرکوب توده های مردم در نیمه مستعمره بوسنی مشغول است. در مقابل طبقه کارگربهلت ضعف سیاسی،نمی تواند در برابر سیاست خارجی تنفرانگیز امپریالیست خودی عکس‌العمل جدی نشان داده و همبستگی بین‌المللی اعمال کند (در حالی که بخش قابل توجهی از کارگران اتریشی ازکشورهای سابق یوگسلاوی هستند).

مثال‌های بارز دیگر که طبقه سرمایه‌داران منافع خود را در برابر طبقه کارگر بی‌شرمانه به پیش می‌برد عبارتند از: کاهش حقوق بازنشستگی، محدود کردن امکانات آموزشی، بهداشت و سلامتی، تعدیل حقوق بیکاری و طولانی کردن دایم ساعت معمول کار و ده‌ها محدودیت دیگر…

طبقه کارگر اتریش مدت‌هاست، فاقد یک سازمان مبارزاتی است که بتواند به تعرض بی‌وقفه طبقه سرمایه‌داران جواب دهد. در حوزه تشکل های صنفی، اتحادیه سراسری کارگری اتریش (ÖGB) تمامی جنبش‌های نضج گرفته از پایین را سرکوب و یا آن‌ها را به کانال منافع سرمایه هدایت می‌کند (به‌طور مثال در اعتصاب سراسری سال 2003 در اعتراض به کاهش حقوق بازنشستگی). بدیل سندیکاهای واقعی کارگری و یا گروه‌بندی‌های متشکل از این نوع به کارخانه‌های کمی منحصر بوده و در مجموع تاثیر چندانی نداشته اند. در سطح سیاسی هم سازمانی که بتواند تاثیر چشم‌گیری داشته باشد وجود ندارد. در سال‌ها و دهه‌های اخیر جوانه‌هایی از اتحاد عمل‌های مقطعی در مقابل سیستم سرکوب و استثمار سرمایه‌داری دیده شده است، مانند مبارزه علیه تحریکات راسیستی و یا فاشیستی. تجمع‌های اعنراضی بیش ازچندصد نفر فعالین این جنبشها که از اهمیت اجتماعی برخورداراست توانسته اند سیاست حاکمین را کمی به نقد عملی بکشانند.

افراد زیادی ازطبقه کارگر (و یا اقشارفی‌مابینی خرده بورژوازی) به واقعیت وجودی تقسیم طبقاتی جامعه سرمایه داری واقف نیستند- هرچند که این امری کاملا واضح است- آن‌ها نمی‌توانند تضادهای متخاصم در جامعه را تشخیص دهند. یکی ازدلایل این کوری سیاسی، تبلیغات موفقیت‌آمیز چندین دهه <همکاری اجتماعی>Sozialpartnerschaft بورژوازی است. یعنی همکاری قشرفوقانی خریداری شده طبقه کارگر – «اریستوکراسی کارگری» – توسط نمایندگان سرمایه. اقشار زیرین طبقه کارگر هم ده‌ها سال است که فاقد نماینده سیاسی و اصولا یک سازمان رزمنده و یا حزب سیاسی اند. دلیل مهم دیگر برای ضعف طبقه کارگر افتراق راسیستی، – تقسیم کارگران به منشا(نیاکان) و زبان مادری و دامن زدن به نفرت ملی – بین آن‌هاست؛ سمومی که با آن تنها در مبارزه مستقیم علیه سرمایه وسیاست‌های تفرقه‌افکنانه آن می‌توان مقابله کرد.

کمونیست‌های انقلابی به پیروی از <کارل مارکس> بر این عقیده اند که مبارزه طبقاتی نیروی پیش‌برنده تکامل تاریخ است و انقلاب پرولتاریایی و کسب قدرت سیاسی توسط طبقه کارگر پیش‌فرض برچیدن نظام استثمارگرانه موجود است. تنها با سرنگونی دیکتاتوری طبقه سرمایه‌داران و برپایی و اعمال دیکتاتوری طبقه کارگرعلیه رشد ونفوذ سرمایه در دوران گذار سوسیالیسم، می‌توان راه را برای ساختمان یک جامعه بی‌طبقه و آزاد از سرکوب و استثمار باز کرد. دیگر این‌که همبستگی بین‌اللملی تمامی کارگران جهان یکی از اصول پیروزی انقلاب پرولتری است.

ما با پیروی از <ولادیمیر ایلیچ لنین> بر این عقیده‌ایم که برای تدارک، پیش‌برد و حفظ انقلاب پرولتاریایی، همبستگی با توده‌های تحت ستم کشورهای نیمه مستعمره و وابسته امری اجتناب ناپذیر است. و ایجاد حزب رزمنده طبقه کارگر شرط لازم برای مداخله فعال در مبارزات خودجوش توده‌ها علیه سیستم سرمایه‌داری و به جلوراندن انقلاب پرولتاریایی است.

ماهمچنین به پیروی از <مائوتسه دونگ> بر این باوریم که مبارزه طبقاتی در سوسیالیسم باید ادامه یابد، برای این‌که از بوروکراتیزه شدن حزب و ایجاد یک طبقه بوروکرات جدید درون احزاب کمونیستی جلوگیری شود.

ما کمونیستهای انقلابی با تکیه بر تجارب طولانی جنبش کارگری-کمونیستی در تعداد زیادی از کشورهای جهان، می‌خواهیم سهم خود را جهت غنا بخشیدن به مبارزه کارگران علیه طبقه سرمایه‌داران و دولت‌های حامی آن‌ها ادا کنیم، و اطمینان داریم که طبقه کارگر در اتریش به تعرض طبقه سرمایه‌داران جواب خواهد داد.

در حال حاضر دشمنان ما قدرتمند به نظر می‌رسند، چون آن‌ها دستگاه دولتی و رسانه‌های خبری را در اختیار دارند، البته تا زمانی که برج و باروی آنها از حمله طبقه کارگر مصون باشد. ولی آغاز و گسترش مبارزه سیاسی- طبقاتی واقعی، نشان خواهد داد که آن‌ها و حامیان‌ شان در اتحادیه اروپا (EU) تا چه اندازه ضعیف هستند.

 کارگران سراسر جهان متحد شوید!     کارگران و خلق‌های تمامی جهان متحد شوید!                                        

 

تذکر: این اعلامیه توسط <آلترناتیو برای ایجاد حزب کمونیست انقلابی>iarkp2017@yahoo.comتهیه شده است که ترجمه فارسی آن در اختیار جنبش قرار می‌گیرد.       یکی از<فعالین چپ دروین> – اتریش

آدرس تماس:Iran- Rat:Amerlinghaus,1070 wien,stiftgasse8            gmx.at@Emai:linksaktivist