Kundgebung und DEMO am 1. Mai 2015 in Wien, Staatsoper, 10.00 Uhr

Für Solidarität und Selbstbestimmung!

Aufruf zur Kundgebung am 1. Mai 2015 in Wien, Staatsoper, 10.00 Uhr

Die Krise des kapitalistischen Systems setzt sich fort. In Österreich erreicht die Arbeitslosigkeit neue Rekordwerte. Immer mehr Menschen sind von Armut betroffen. Die Löhne bleiben hinter der Inflation zurück. Anständige Ernährung, Wohnen, Bildung, Gesundheit, Kinder- und Altenbetreuung werden für viele Menschen zu teuer. Vielen jungen Menschen werden jegliche Zukunftsperspektiven geraubt. Gleichzeitig werden die Reichen immer reicher, die Profite der Konzerne und Banken sind ungebrochen. Alle etablierten Parteien unterstützen diese Entwicklung: Sie schützen Millionäre und Großunternehmen, schröpfen die Arbeitenden, drangsalieren die Arbeitslosen. Von einer angeblichen Entlastung ist keine Spur.

In anderen Ländern und Regionen sind die Folgen noch schlimmer. In vielen Teilen der Welt wird die soziale Unterdrückung durch Kriege, Okkupationen, Terrorismus, Fremdherrschaft und nationale Unterdrückung ergänzt. Der Imperialismus und seine Institutionen wie die EU stürzen ganze Völker, Länder und Kontinente ins Elend, um wiederum die Einflussgebiete und Rohstoffzugriffe der internationalen politischen und wirtschaftlichen „Eliten“ abzusichern. Als willkommene Kräfte dienen ihnen dabei die rassistischen und faschistischen Kräfte. Frieden, Selbstbestimmung, Demokratie und Sicherheit bleiben auf der Strecke.

Im Inneren Österreichs werden nicht nur staatliche Repressionsapparate ausgebaut, sondern auch die Menschen gegeneinander aufgehetzt. Die Regierung und der Großteil der Opposition fördern Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Intoleranz als Herrschaftsmittel. MigrantInnen, Flüchtlinge und Minderheiten werden diskriminiert und ausgegrenzt. Von einer Gesellschaft, in der alle Menschen – ungeachtet ihrer sozialen Stellung, Herkunft, Sprache, Religion oder ihres Geschlechts – die gleichen Rechte und Möglichkeiten, den gleichen Anteil an politischer Mitbestimmung und am Wohlstand haben, ist Österreich weit entfernt.

Gleichzeitig begehren die Arbeitenden und Völker vieler Länder und Regionen gegen die Ansprüche des Imperialismus, die sozial-reaktionäre Langzeitoffensive des Kapitals, den vielfachen Staatsterrorismus auf und eröffnen in ihren Kämpfen teils hoffnungsvolle neue Alternativen und emanzipatorische Perspektiven.

Wir demonstrieren am 1. Mai für eine Gesellschaft ohne Unterdrückung und Ausbeutung; für die sozialen und demokratischen Rechte der arbeitenden Menschen; für die Emanzipation der Frauen und für eine positive Zukunft der Kinder und Jugend; für die Rechte der MigrantInnen und Flüchtlinge; für Frieden und das Selbstbestimmungsrecht der Völker; für Solidarität im Inneren Österreichs und für internationale Solidarität mit den Unterdrückten und Entrechteten der ganzen Welt.

Für ein leistbares Leben: Löhne rauf, Mieten runter, Reichtum besteuern!

Für gemeinsamen Widerstand gegen Unterdrückung und Ausbeutung!

Für Frieden, Freiheit und Selbstbestimmung – für den Sozialismus!

Hoch die internationale Solidarität!

Hoch der 1. Mai!

ADHF, AGII, Alinteri, ATIGF, AvEG-Kon, AVESTA, Feykom, Föderation d. Alevitengemeinden, HDP in Österreich, Hürriyet, IA.RKP,  ISF-Wien (Internationales Solidaritätsforum), KJÖ, KOMAK-ML, KOMintern, KP, Kurdische Alevitenzentrum, KSV, Nazim Hikmet Kulturverein, PdA, Plattform gegen Imperialismus, Faschismus und Frauenunterdrückung, Revolutionärer Aufbau, TiKB, YDG, Yeni Kadin, Young Struggle, YXK

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