10./11.Juni: Identitären-Aufmarsch in Wien-Ottakring verhindern!

Antifaschistische Vorabend-Demo: Fr 10. Juni 2016; Yppenplatz 19:00

Identitären-Aufmarsch verhindern:
Sa 11. Juni 2016, 11 Uhr U3 Johnstr. , 14 Uhr Urban-Loritz-Platz

Am Samstag, 11. Juni plant die faschistische Identitäre Bewegung Öster­reich einen Aufmarsch in Wien-Fünfhaus und Ottakring. Bereits seit geraumer Zeit ver­su­chen sie speziell bei jungen österreichischen Arbeitern Anklang zu finden, was ihnen bis jetzt nicht besonders gelang. Diese Versuche gilt es auch wei­terhin zu verhindern!

Als Teil der neuen Rechten stellen die Identitären einen verqueren „Patrio­tismus“ einer angeblich gescheiterten „Multikulti-Gesellschaft“ gegenüber. Statt eines ethnozentrischen Rassismus wird von ihnen nun ein kulturell de­fi­nier­ter Rassismus gepredigt. Nur stellt sich die Frage, was diese euro­päi­sche Kultur und Werte, die die Identitären „bewahren“ möchten, eigentlich sind? – Es ist die bürgerliche Kultur, die der proletarischen übergestülpt wer­den soll! „Patriotisch“ und „identitär“ heißt für sie immer: deutsch­spra­chig, „weiß“, christ­lich, antifeministisch , patriarchal und egoistisch gegen die internationale Solidarität; Volksgemeinschaft mit den einheimischen Un­ternehmern ge­gen die Einheit der ArbeiterInnen – und schuld sind im­mer „die ande­ren“…

Identitäre wie Burschenschaftler gehören zu den reaktionärsten Stützen der Ausbeuterordnung und sind selbst Teile des bürgerlichen Systems! Sie ver­suchen ebenso wie die FPÖ, die berechtigte Unzufriedenheit der Werktäti­gen für ihre teuflischen Zwecke auszunutzen. Migrantische Arbeitskräfte werden vom österreichischen Kapital massiv ausgebeutet und dienen den Ka­pitalisten zur Spaltung der ArbeiterInnen­klasse selbst. Die Rechten nu­tzen dies wiederum für ihre Demagogie und Hetze aus, um von den wirkli­chen Verursachern des Elends im Kapitalismus abzulenken. Dies schadet letzten Endes immer allen ArbeiterInnen, egal welcher Herkunft, und nutzt den Bonzen.

Der Identitären-Sprecher Edwin Hintsteiner blickt ebenso wie Martin Sell­ner auf eine Vergangenheit in der Neonazi-Szene zurück („Alpen-Donau-For­um“). Heute leugnet er dies und spricht von einer „vollinhaltlichen Ab­grenzung“. Ihr Obmann Alexander Markovics ist Mitglied der deutschna­tio­nalen Burschenschaft Olympia. Nur so viel zu ihrem angeblichen Öster­reich-Patriotismus.

Bei vergangenen Demos und Störaktionen haben sie bereits bewiesen, dass sie sich allzu gerne alter Nazi-Methoden bedienen. Auch wenn sie dies un­ter medienwirksamem Aktionismus und Popkultur zu verstecken versu­chen. Aus diesen Gründen müssen die  ArbeiterInnenviertel Fünfhaus und Ottakring diesen erbitterten ArbeiterInnenfeinden einen heißen Empfang liefern!

Arbeiterinnen und Arbeiter, lasst euch nicht spalten!

Organisiert euch gegen Faschismus und Kapital!

Für den Kampf gegen die da oben!

Gegen die faschistisch-identitäre Brut auf unseren Straßen!

Lassen wir nicht zu, dass in Österreich Flüchtlingsheime brennen!

Kein Fußbreit den Faschisten!

 

Antifaschistische Vorabend-Demo: Fr 10. Juni 2016; Yppenplatz 19:00

Identitären-Aufmarsch verhindern: Sa 11. Juni 2016, 11 Uhr U3 Johnstr., 14 Uhr Urban-Loritz-Platz

 

Wir verbreiten seit 1995 Flugblätter, mit denen wir uns vor allem an klas­sen­be­wusste Arbeiter/innen wenden. Die Texte wer­den auch in der seit 2001 er­schei­nen­den Zeitung ‚Proletarische Revolu­tion’ ab­ge­druckt. Unser Ziel ist eine Ge­sellschaftsord­nung oh­ne Klassen, ohne Unter­drückung und Aus­beu­tung. Dazu muss die Klasse der Arbeiterin­nen und Arbei­ter eine eigene Kampf­partei auf­­bau­en, die Macht erobern, die Be­sitzer der Pro­duk­tions­mittel ent­eignen und den Klas­sen­kampf fortsetzen, bis alle Reste der bür­ger­­lichen Ordnung verschwun­den sind. Wir stellen uns in die Tra­di­tion der interna­tiona­len re­volutionär-kommu­nistischen Bewe­gung, die Mit­te der 1960er Jahre in Auseinan­der­se­tzung mit den Feh­lern der KPdSU und in scharfem Kampf gegen die Weg­bereiter des büro­kratischen Staats­kapi­talismus in der Sowjet­union eine mar­xis­tisch-leni­nistische Generallinie vertei­digt hat und zur Grün­dung neuer kommunistischer Par­tei­en führte. Wir sind revo­lutio­nä­re Kommunis­t/innen und des­halb nicht in der KPÖ orga­ni­siert.

IA*RKP

Initiative für den Aufbau einer Revolutionär-Kommunistischen Partei

Stiftgasse 8, A-1070 Wien, ia.rkp2017@yahoo.com, iarkp.wordpress.com

 

Proletarische Revolution – Revolutionär-kommunistische Zeitung in Österreich

prolrevol.wordpress.com

 

alle: Stiftgasse 8, A-1070 Wien

(Mai 2016)

 

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