Es lebe der 1. Mai – internationaler Kampftag der ArbeiterInnenklasse!

fb1.mai 2017

Auf zum Stalin Platz!(1) Treffpunkt: 9:30 Uhr

An diesem 1. Mai 2017 werden wieder weltweit Millionen Arbeiterinnen und Arbeiter auf die Straße gehen, um für eine bessere Welt zu kämpfen. Gründe dafür gibt es viele:

Die Barbarei ist grenzenlos. In einer Welt ständig anwachsenden, unvorstellbaren materiellen Reichtums der Großbourgeoisie und ihrer Finanzkonzerne lebt die große Mehrheit der ArbeiterInnen und Werktätigen in bitterem Elend: Mörderische Kriege, erbärmliche Not, massive Umweltzerstörung, Faschisierung und Militarisierung, brutale Gewalt, tödlicher Rassismus, Frauen- und LGBT-verachtender Männerchauvinismus, Perspektivlosigkeit für Kinder und Jugend, unerbittliche Vertreibung und Flucht.

Die Ursachen: Das kapitalistische System, das heute – wie vor zweihundert Jahren – die ArbeiterInnen und Werktätigen in Ausbeutung und Unterdrückung gefangen hält.

Die Arbeiterklasse und die Werktätigen schaffen alle Werte dieser Gesellschaft. Die imperialistischen Großmächte, USA, Japan, EU, Russland und China ringen um die Weltvorherrschaft untereinander, schließen je nach Interesse auch Koalitionen und wollen ihre jeweiligen Konkurrenten ausschalten. Mit allen Mitteln!

Unterstützung von menschenverachtenden Regimen oder Folterstaaten, Kriegshetzern, machtgierige Clans inbegriffen, je nachdem wer gerade in den Plan passt.

Überall auf der Welt lehnen sich heute ArbeiterInnen und Werktätige gegen diese Zustände auf. Klassenkämpfe und Befreiungsbewegungen entzünden sich. Als Beispiel sei hier der am 2. September 2016 erfolgreich stattgefundene „All India Strike“ genannt: Ein Streik, der von allen indischen Gewerkschaften und Angestelltenverbänden unterstützt wurde. Mit 180 Millionen Streikenden kann vom größten Streik der Menschheitsgeschichte gesprochen werden. Und dieser Streik hat eine immense Bedeutung: Denn er bietet weltweit Orientierung, wie mit den Angriffen auf unsere Lebens- und Arbeitsbedingungen umzugehen ist.

Es ist angesichts der gegenwärtigen Wirtschaftskrise kein Zufall, dass dieser Streik in Indien gerade jetzt passiert und jetzt so groß ist. Denn die wirtschaftliche Entwicklung Indiens geht mit gewaltigen Angriffen gegen die werktätige Bevölkerung einher.

Auch für die ArbeiterInnenklasse in Österreich ist die wirkliche einzige Alternative:

Der Klassenkampf gegen die Bourgeoisie und dem strategischen Ziel der gewaltsamen Zerschlagung des bürgerlichen Staates und Aufbau des Sozialismus! Kein parlamentarischer (Schein)Demokratismus und Reformismus, auch wenn er im linken Gewand daherkommt, etwa in Form der antimonopolistischen Demokratie, kann uns retten. Entweder sozialistische Revolution oder Untergang in der Barbarei des Imperialismus!

Weltweit findet eine gesellschaftliche Entwicklung in Richtung Reaktion und Barbarei statt. Wir sehen in zahlreichen Ländern, wie rückwärtsgewandte Ideologien einen Aufschwung erleben und faschistische Kräfte sich sammeln und stärken. Zeitgleich steigt die Anzahl militärischer Konflikte und Kriege.

 

Diese Entwicklung ist ein Ausdruck der Krise des Kapitalismus. Das kapitalistisch/imperialistische System stößt an seine eigenen Grenzen und wankt derart, dass es mittels barbarischer Mittel gestützt werden muss.

Die laufenden direkten oder imperialistischen Stellvertreterkriege in Afghanistan, Irak, Jemen, Libyen, Syrien, Zentralafrika, Ukraine und mehr als ein halbes Jahrhundert der Besetzung von Palästina durch den rassistisch-zionistischen Staat Israel, sowie Dutzende andere Beispiele dienen in Wahrheit den strategischen Zielen der imperialistischen Monopole, mehr Einfluss zu gewinnen und neue Märkte zu erobern. Sie verfolgen gleichzeitig das Ziel, die Volksaufstände und ArbeiterInnenbewegungen zu bekämpfen. Ständig betreiben sie Provokationen und schaffen Spannungen, garniert mit Demokratieheuchelei, daneben offene Unterstützung von reaktionären, antisemitischen und faschistischen Kräften, wie z.B. dem Unterdrückerregime in der Ukraine. Dazu kommt der Aufbau, die Förderung, Bewaffnung und Installierung reaktionärer Regimes und Kräfte wie der Islamischen Republik Iran, den Marionetten-Regimes in Afghanistan und Irak, Al Qaida, Salafisten, Moslembrüder, die Organisation Islamischer Staat usw. Das sind alles Beispiele für die Komplotte und kriegerischen Absichten der imperialistischen Mächte und ihrer Lakaien. Sie scheuen sich nicht, über Leichen zu gehen, um ihre Interessen durchzusetzen.

Diese neokoloniale Politik, welche auf die Entfachung des Hasses unter den Völkern und Nationen und auf dem Schüren von ethnischen, religiösen und rassistischen Kriegen abzielt, ist eigentlich die Fortsetzung der Jahrhunderte langen rassistischen Kolonialpolitik in Asien, Afrika und Lateinamerika, die sich auf die europäische Herrenmenschtheorie stützt.

 

Weg mit dem Kapitalismus! Für den Sozialismus!

 

Die Kapitalisten geben uns nichts freiwillig. Wir müssen vereint kämpfen! Organisieren wir uns. Ein so mächtiger Gegner wie der Kapitalismus kann nur besiegt werden mit einer schlagkräftigen Organisation.

Aufbau einer Kommunistischen Kampfpartei – das ist die Aufgabe des Tages!

Lernen wir aus den Siegen und Niederlagen der Klassenkämpfe in der Geschichte!

Gegen den Imperialismus und seine Barbarei in allen Lebensbereichen setzen wir die internationale Solidarität und den alten Schlachtruf der internationalen ArbeiterInnenbewegung:

 

ProletarierInnen aller Länder und unterdrückte Völker, vereinigt Euch!

Das kapitalistisch-imperialistische System muss gestürzt werden!

Vorwärts zur proletarischen Revolution!

Es lebe die Große Sozialistische Oktober Revolution, die den barbarischen 1. imperialistischen Weltkrieg auf Seiten Russlands beendete!

 

 

(1) Der südliche Teil des Schwarzenbergplatzes in Wien wurde am 12. April 1946 in Stalinplatz umbenannt und behielt diesen Namen bis zum 18. Juli 1956.

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