Archive for the ‘Antifa – Antirassismus’ Category

Flüchtende unterstützen! Imperialismus stürzen!

15. März 2017

18. März 2017 – Internationaler Aktionstag gegen Rassismus

Laut Zahlen der UNHCR befinden sich weltweit derzeit über 65 Millionen Menschen auf der Flucht. Statistisch auf die Weltbevölkerung hochgerechnet, ist fast jeder 113. Mensch auf dieser Erde ein Flüchtling. Die Mehrheit davon Frauen und Kinder. Ein Großteil dieser sind direktes Ergebnis von kapitalistischen Ausbeutungsmechanismen an Mensch und Natur sowie der von den Imperialisten verursachten Kriege. Als imperialistisches Land unterstützen der österreichische Staat und seine Bourgeoisie die mörderische Ausbeutungspolitik zum Zwecke der Profitmacherei. (more…)

Auf eine kämpferische Ballsaison 2017

22. Februar 2017

Hinter dem Faschismus steht das Kapital!

Auf eine kämpferische Ballsaison 2017

Am 3. Februar 2017 planen rechtsextreme Burschenschaftler wie
jedes Jahr einen Ball in der Hofburg abzuhalten. Reaktionäre
Männerbünde stellen eine wichtige Verbindung zwischen den
parlamentarischen Rechtsparteien und offenen faschistischen Kräften
dar. So finden wir bei ihnen Kader der FPÖ oder der faschistischen
Identitären. In den letzten Jahren versucht die FPÖ immer wieder ihre
faschistischen und deutschnationalen Flügel zu verschleiern und sich
als „soziale Heimatpartei“ zu profilieren. Sie spricht gerne vom „kleinen
Mann“, nur jeder, der davon spricht rechtfertigt gleichzeitig auch den
„großen Mann“ – also die Kapitalisten!

Was die FPÖ anrichtete konnte man zwischen 2000 und 2005 deutlich
mit den Sparmaßnahmen, den Privatisierungen und der Freunderl­wirtschaft sehen. Auch gegenwärtig tritt Strache gegen Steuern auf

Vermögenszuwächse und für die Senkung des Spitzensteuersatzes
ein. Auch ist er für eine Kürzung diverser Sozialleistungen. Die Angriffe
auf die sozialen Errungenschaften der ArbeiterInnenbewegung und die
zunehmende Ausbeutung sind Teil der Politik der Kapitalisten und ihrer
Parteien um ihren Profit trotz der von ihnen verursachten Krise weiter
sicherzustellen.

Zur Aufrechterhaltung ihrer Ausbeuterordnung und Steigerung ihrer
Maximalprofite hält die herrschende Monopolbourgeoisie stets
verschiedene Mittel bereit, eines davon ist der Faschismus. – Die offen
terroristische Herrschaft der reaktionärsten Teile des Kapitals. Die
faschistischen Gruppen, die u.a. in der Hofburg feiern werden vom
Kapital gestützt und geschützt um im notwendigen Moment ihren
Terror gegen die ArbeiterInnenbewegung und die Volksmassen
loszulassen. Obwohl diese Option der Bourgeoisie derzeit nicht
unmittelbar ist, so sehen wir doch ein Erstarken von Straßen-Nazis und
staatlicher Repressionsmaßnahmen.

Daher muss Antifaschismus und Antikapitalismus verbunden werden!
Um wirksam kämpfen zu können, dürfen wir uns aber nicht isolieren.
Unser Kampf gegen Kapital und Faschismus muss dort ansetzen wo
die Ausbeutung und Unterdrückung der Massen stattfindet. Also: Auf
der Straße, in der Schule, im Betrieb! Hat man das nicht begriffen, so
geht man der bürgerlichen Propaganda auf dem Leim. Konsequenter
Antifaschismus heißt Kampf!

Solidarisiert euch! Organisiert euch! Kämpft!

Voran zur proletarischen Revolution!

Am 23. Februar 2017 findet in der Wiener Staatsoper einmal mehr der Opernball statt. Heuer sind auch gegen diese Veranstaltung Protestaktionen in Planung. Warum?

Der Opernball ist für uns eine reine Provokation seitens der Protzerund Prasserschweine gegen die ArbeiterInnenklasse.Das vergangene Jahr brachte uns wie die Jahre zuvor massive soziale Einschnitte und Kürzungen. Die von SPÖ und ÖVP so gehuldigte Lohnsteuerreform lieferte nur einen kosmetischen Effekt. Faktisch wurden nur besser Verdienende entlastet, während von den Anderen die Inflation immer mehr wegschneidet. Wo aber Geld da ist, das sind Staatsschutz- und Überwachungsmaßnahmen. Diese stehen aber real gesehen in keinem Verhältnis zu der durch Medien herbei gelogenen Kriminalitäts- und Terrorwelle. Die Probleme, die uns alle nachdenklich stimmen wie die Flüchtlingssituation oder der Aufstieg islamistischer Fundamentalisten sind direkt auf die Aktionen der imperialistischen Regierungen zurückzuführen, welche sich in ihrem unaufhaltsamen Streben nach Profit die ganze Welt zum Feind gemacht haben. Das nun diese Eliten feiern, während andere etwa damit kämpfen ihre Miete aufbringen zu können ist schlicht widerlich.

Der Opernball kann selbstverständlich nur sinnbildlich für die parasitäre Ausbeuterordnung stehen. Der Feind ist das kapitalistisch-imperialistische System und seine Stütze, der bürgerliche Staat und dessen Repräsen­tanten. Daher:

Kämpfen wir gemeinsam!

Friede den Hütten! Krieg den Palästen!

Wir verbreiten seit 1995 Flugblätter, mit denen wir uns vor allem an klas­sen­be­wusste Arbeiter/innen wenden. Die Texte wer­den auch in der seit 2001 er­schei­nen­den Zeitung ‚Proletarische Revolu­tion’ ab­ge­druckt. Unser Ziel ist eine Ge­sellschaftsord­nung oh­ne Klassen, ohne Unter­drückung und Aus­beu­tung. Dazu muss die Klasse der Arbeiterin­nen und Arbei­ter eine eigene Kampf­partei auf­­bau­en, die Macht erobern, die Be­sitzer der Pro­duk­tions­mittel ent­eignen und den Klas­sen­kampf fortsetzen, bis alle Reste der bür­ger­­lichen Ordnung verschwun­den sind. Wir stellen uns in die Tra­di­tion der interna­tiona­len re­volutionär-kommu­nistischen Bewe­gung, die Mit­te der 1960er Jahre in Auseinan­der­se­tzung mit den Feh­lern der KPdSU und in scharfem Kampf gegen die Weg­bereiter des büro­kratischen Staats­kapi­talismus in der Sowjet­union eine mar­xis­tisch-leni­nistische Generallinie vertei­digt hat und zur Grün­dung neuer kommunistischer Par­tei­en führte. Wir sind revo­lutio­nä­re Kommunis­t/innen und des­halb nicht in der KPÖ orga­ni­siert.

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Initiative für den Aufbau einer

Revolutionär-Kommunistischen Partei

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(Jänner 2017)

 

Schluss mit der rassistischen-faschistischen Hetze gegen Flüchtlinge!

14. März 2016

Arbeiter/innen aller Länder, vereinigt euch! Arbeiter/innen aller Länder und unterdrückte Völker, vereinigt euch! März 2016

Die Faschisten marschieren wieder – allein in den ersten zwei Monaten des Jahres 2016 hat es mehr rassistische Aufmärsche (30) von Pegida, Identitären, Partei des Volkes, FPÖ und NPÖ gegeben als im ganzen Jahr 2015 (14)! Die Wahlerfolge im Parlament reichen ihnen nicht mehr – sie drängen zunehmend auf die Straße. Rückenwind bekommen sie von den Regierungsparteien SPÖ und ÖVP, die mit ihrer immer restriktiveren Flüchtlingspolitik und der „Das Boot ist voll“ Stimmungsmache den rassistischen Mob immer mehr aufstacheln.

Für den 14.03.2016 hat die FPÖ eine Großkundgebung gegen die Flüchtlingsunterkunft in der Ziedlergasse in Wien-Liesing angekündigt. An dem widerlichen Hetz-Aufmarsch werden neben FPÖ-Chef H.C.Strache auch der deutschnationale Burschenschafter und FPÖ-Präsidentschaftskandidat Norbert Hofer1 und Johann Gudenus erwartet. Die FPÖ-Liesing hat bereits gedroht: „Was die Dresdner können, schaffen wir, wenn es sein muss, auch.“

In Deutschland wurden 2015 mehr als 1200 Angriffe auf Flüchtlinge und ihre Unterkünfte gezählt. Für Österreich gibt es von offizieller Seite keine direkten Vergleichszahlen. Auch wenn die Zahl geringer ist, heißt das nicht, dass der reaktionäre, faschistische Hass sich nicht jederzeit auch hier in massiven Gewalttaten entladen kann. Die Flüchtlingsunterkunft in der Ziedlergasse wurde bereits mit rassistischen Parolen beschmiert.

Stellen wir uns dem rassistischen Terror egal an welchem Ort entgegen!

Solidarisch mit allen geflüchteten Menschen sein!

Aber auch noch so große Einsatzbereitschaft führt keine politische Lösung herbei und ändert nichts an den Fluchtgründen. Immer mehr Men­schen werden aus den Neokolonien fliehen, weil dort die Lebens­situa­tion für die Volksmassen ständig unerträg­licher wird – auch wenn die Imperialisten gerade keine Kriege führen, son­dern „nur“ die alltägliche Ausplün­de­rung vorantreiben.

Die Arbeiter/innen und Volksmassen in den imperia­listi­schen Metropolen müssen sich bewusst werden, dass das kapitalistisch-imperialistische Weltsystem die Ursache für das zunehmende Elend in allen Ländern, auch innerhalb der EU, vor allem aber in den abhängigen und von Kriegen geschüttelten Ländern ist.

Solange der Imperialismus weiter besteht, wird es keinen Ausweg aus dieser Misere geben, denn es ist nicht nur die fal­sche Politik „unserer“ Regierungen, die dieses Elend her­vor­bringt. Es sind die Konkurrenzverhältnisse im Kapita­lis­mus, die sich im imperialistischen Stadium aufs äußerste verschärfen und die herrschenden Klassen dazu zwingen, die Ausbeutung und Ausplünderung im Wettbewerb rücksichtsloser als ihre Konkurrenten voranzutreiben.

So werden das Elend in den Neokolonien und die imperia­listischen Raubkriege erst ein Ende finden, wenn es der Arbeiter/innenklasse und den Volksmassen gelingt, die Herr­schaft des Kapitals in einer proletarischen Revolution zu stürzen. Dafür arbeiten und kämpfen wir.

Grenzen auf für alle Flüchtlinge!

Demokratische Bürgerrechte sofort für alle MigrantInnen!

Lasst Internationale Solidarität lebendig werden –

Kommt alle zur anti-faschistischen Kundgebung gegen

den Aufmarsch der Faschisten und Reaktionäre!

Montag, 14.März, 17.00 Uhr
Liesinger Platz, 1230 Wien

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1

Hofer ist Mitglied der deutschnationalen Burschenschaft „Marko-Germania Pinkafeld“.

(12.Feb.34) واقعیت شمارا ملزم می­سازد،که بپذیرید،سوسیال دمکراسی اتریش،درحال حاضرازنظرسیاسی کاملن ورشکسته است

15. Februar 2016

واقعیت شمارا ملزم می­سازد،که بپذیرید،سوسیال دمکراسی اتریش،درحال حاضرازنظرسیاسی کاملن ورشکسته است.

( گئورگی دیمتریوف:نامه به کارگران اتریشی، مارس 1934)

 

درروز 12 فوریه 1934 دههاهزار کارگراتریشی علیه قدرت دولتی بورژوازی به پا خاستند، تا از وضعیت دایم روبخرابی سیاسی واقتصادی جلوگیری نمایند. بخش بزرگی ازعناصرمصمم وآگاه آنها با توسل به اسلحه دربرابرحملات پلیس وارتش ونیزدستجات دفاع میهنی(Heimwehrtruppen) دست به مقاومت زدند. آنهاسه روز تمام درشهرهای وین ودیگر شهرهای صنعتی،اتریش درایالات،اتریش وسلا (Niederösterreich)، اشیرمارک(Steiermark)اتریش علیا(Oberösterreich)،سالزبورگ(Salzburg) وتیرول(Tirol) شجاعانه مبارزه نمودند. ولی بعلت پراکندگی هسته­های مقاومت وعدم حمایت متقابل وبخصوص فقدان یک دستگاه رهبری­کننده مرکزی مبارزات، ارتجاع فاشیستی توانست پیروز شود وسلطه سرکوب قهرفاشیسم­اتریشی(Austrofaschismus) را برقرارکند، وبدین ترتیب راه را برای نازیها هموارنماید. این اولین قیام مسلحانه علیه فاشیسم بعدازجنگ داخلی اسپانیا وجنگ­های پارتیزانی علیه فاشیسم نازی بود.

کودتای فاشیستی دراتریش غیرمنتظره نبود،چون بعدازاینکه حزب سوسیال دمکرات اتریش وزیرمجموعه سازمانی آن درفوریه 1934 ممنوع اعلام شدند، حزب کمونیست اتریش، حزبی انقلابی درآن موقع(KPÖ) اتحاد دفاع جمهوری­خواهان(Republikanischen Schutzbund) ودیگر سازمانهای کارگری توسط دولت راست محافظه­کار ممنوع اعلام شدند.

دروین هم که سوسیال دمکرات­ها به تنهائی درقدرت بودند دستورتیراندازی به صف تظاهرکنندگان را دادند وآنها را با ضربات سرنیزه به هلاکت رساندند،وبدین ترتیب نظم سرکوب­گرانه بورژازی را دوباره برقرارکردند – جنایتی که صد کشته وبیش ازهزاران زخمی به جای گذاشت.

درسال 1930 جناح راست حزب مردم(Hemwehr)(„دفاع میهنی“ آنموقع) مارشی رابطرف وین سازماندهی نمود. انها در کورنویبورگ(Korneuburg) قسم یادکردند که بساط“دمکراسی پارلمانی غربی ودولت چندحزبی“ را برچینند. متعاقب آن موجی ازکشتارفاشیستی کارگران آگاه به منافع طبقاتیشان آغازگردید. درسال 1933 اعتصاب توده­ای کارگران راه­آهن دولتی و درسال 1934حکم ممنوعیت گردهمائی عمومی وبرقراری تضاهرات ازطرف دولت آنموقع سوسیال- مسیحی (امروزÖVB) – دولفوس – شوشنیک(Dollfus Schuschnigg) صادرگردید. پلیس مرتب منازل و مراکزتجمع سازمانهای انقلابی وکمونیستی را که ممنوع اعلام شده­بودند ونیزدفاتر حزبی را مورد بازرسی قرار می داد- تا اینکه دستجات مدافع، در12/2 به مقابله مسلحانه دست زدند وکارگران کارخانه برق، سیمهای ارتباطی را به نشانه اعتصاب عمومی جهت سرنگونی دولت قطع کردند.

درنامه­­ای مشروح“به کارگران اتریش“گئورگی دیمیتریوف“ صدرآنموقع „انترناسیونال کمونیستی“ دلایل عمده شکست، درمبارزه علیه فاشیزه شدن دولت اتریش را،بخصوص درعدم روشنائی دورنمای مبارزاتی کارگران تحت هژمونی سوسیال دمکراسی وعقب کشاندن دایم آنها دربرابر حملات ارتجاع ،عدم اعتماد به بسیج توده­ای درروزهای ماقبل 12/2/1934 وموضع­گیری دفاعی قیام مسلحانه بدون هدف روشن سیاسی ، ارزیابی می­کند.

اگر ما وضعیت امروز دراتریش واروپا را با آنموقع مقایسه کنیم می­بینیم که فرسخ­ها با آن دوران فاصله داریم. امروز هیچ نشانی ازمبارزه هزاران انقلابی ویا کارگران ضدفاشیست که مسلحانه علیه وضیعت بد اقتصادی وسیاسی که چندین دهه است زندگی توده­ها را درهم تنیده­است، به قیام برخیزند. درفرانسه „حکومت­نظامی“ چندین ماهه همراه با ممنوعیت برگزاری گردهمائی­های خیابانی،جاسوسی وترور پلیسی، بدون داشتن اجازه­نامه قضائی به یک وضعیت معمول تبدیل شده­است. درلهستان ومجارستان حقوق پایه­ای دمکراتیک با تغییر قوانین برچیده می­شود ویا کلن پایمال می­شود. دراتریش بعنوان مثال، اختیارات پلیس هرچه بیشتر گسترش می­یابد،شنود مکالمات افراد با دستگاهای مدرن ودقیق بطورمخفی، ضبط وپردازش اطلاعات شخصی وبکارگیری افراد برای خدمات جاسوسی داخلی،چشم وگوش مراقبتی دولت ادغام نموده­اند،واضافه برآن تمامی تحرکات مسافرتی دقیقن کنترل ومحدود می­شود. پلیس به اسلحه­های ارتشی مجهزشده­است وارتش را برای انجام عملیات داخلی بکار می­گیرند.

 

 

 

چندین دهه بخصوص اززمان برآمد بحران اقتصادی 2008 شرایط معیشتی کارگران وکارمندان کوچک بدتر می­شود ،وضعیت اقشارتحتانی کارگری 10- 20 % درسالهای گذشته شدیدن وخیم شده­است وافرادی که با دریافت حداقل درآمد زندگی می­کنند،دیگر به هیچ­وجه نمی­توانند باندازه کافی نیازهای اولیه خود وفرزندانشان را تامین کنند.

ازنظر عینی باندازه کافی دلیل برای مقابله توده­ای کارگران ،زحمتکشان وبیکاران وجود دارد. ولی بعلت سردرگمی غالب عمومی، در شرایط کنونی راه حل درگروهای کوچک واغلب بی­اهمیت سیاسی جستجو می­شود. تعدادکمی این آگاهی را دارند ومی­پذیرند که ما دریک جامعه طبقاتی زندگی می­کنیم که استثمارروزافزون طبقه کارگر، توسط دولت بورژوازی تثبیت می­شودکه منجر به انباشت سرمایه دردست طبقه کوچکی ازسهام­داران ودیگر سرمایه­داران وفربه شدن آنها گشه­است. ولی آنچه که ما دراین اواخر شاهد آن هستیم ریزش اعتماد کارگران بخصوص جوانان به احزاب پارلمانی است که ابتدا به کارگران وتوده­مردم انواع وعده­ها را می­دهند، ولی بعداز نشستن برصندلی­های پارلمانی سیاست بانک­ها وکنسرن­ها را به مرحله اجرا می­گذارند – مثال بارز آن یونان…

واقعیت این است، اگر عناصرپیشرو موفق نشوند جنبشی رو بجلو و تعرضی سازماندهی نمایند وتوده وسیعی را به مبارزه جلب نمایند،قبل ازاینکه این نیروها خسته وکوفته شوند،تنها موضع دفاعی اغلب به شکست منجر می­شود. دستگاه بورژوازی باامکاناتی که درتاثیرگزاری برتوده­ها، آموزش مراقبین ومحافظین ودستجات مسلح دراختیار دارد، دشمنی بسیارخطرناک است او دردرواقع درخدمت طبقه کوچکی ازسرمایه داران واستثمارگران است که تمامی سیاست دولت وتمامی احزاب سنتی را درخدمت منافع خود می­گیرد، ولی ضعف آن بخصوص در زمانهای بحران آنجاست که مجموعه نیروی محرک آن متوجه کسب سود حداکثر است. درست درشرایط بحرانی که دورنمای کسب سود تضعیف می­شود، حاکمین ،برای اینکه“ قدرت رقابت “ را دربازار جهانی ازدست ندهند، بطور محدود می­توانند به خواسته­های استثمارشوندگان وسرکوب­شدگان تن­دردهند. وازطرف دیگر سرمایه داران با کاهش نرخ سود، تعرض به طبقه کارگر،یعنی اکثریت بزرگی ازتوده مردم را در اتریش شدت می­بخشند: فشارهای که درمراکز تولیدانجام می­گیرد،تنزل حقوق واقعی، افزایش ساعت کارروزانه،هفتگی،وزمان کارعمر،کاهش تامینات اجتماعی، آسیب­دیدن اموزش­عمومی ونیازهای درمانی وغیره. درخدمت پیشبرد این منافع­اند

کوشش ما، انقلابیون کمونیست درمبارزه علیه این وضعیت که بخش بزرگی ازجامعه را دربر­می­گیرد وروزبروز هم بدترمی­شود، این است که توده زحمتکشان را به مقاومت دعوت کرده وعناصر آگاه آنها را به ضرورت حتمی یک جهت­گیری تعرضی سیاسی قانع نمائیم. برای ما هدف بعدی تغییرتمامی مناسبات موجود دریک انقلاب پرولتاریائی با شرکت اکثریت توده­های کارگری است،تا دریک جامعه سوسیالیستی،بنیان­های سرمایه­داری،ازجمله روابط کالائی واستثمارانسان ازانسان برچیده­شود.

 

درج، چاپ و نشراین نوشته با ذکر نام ومنبع آن آزاد است!                                                     وین 3 مارس 2016                    

 

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ترجمه وتکثیر<یکی ازفعالین چپ در وین – اتریش >

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email: linksaktivist@gmx.at

 

 

12. Februar 1934

12. Februar 2016

 fb602-12feb.doc    fb602-12feb.pdf

IARKP

Revolutionäre

Kommunist/innen

Die Wahrheit verpflichtet euch zuzugeben, dass die österreichische Sozialdemokratie

heute politisch bankrott ist.

(Georgi Dimitroff: Brief an die österreichischen Arbeiter, März 1934)

Am 12. Februar 1934 standen zehntausende österreichische Arbeiter/innen gegen die bür­ger­liche Staats­macht auf, um die ständigen poli­tischen und wirtschaftlichen Verschlechte­rungen zu stoppen. Die am meis­ten entschlos­senen und klassenbewussten von ihnen griffen zu den Waf­fen und widersetzten sich den Angriffen der Poli­zei, des Militärs und der faschistischen Heim­­wehrtruppen. Drei Tage lang kämpften sie mu­tig in Wien und meh­re­ren Industriestädten von Niederösterreich, Stei­ermark, Ober­öster­reich, Salz­burg und Ti­rol. Doch wegen Zersplit­te­­rung, mangelnder Un­ter­stützung und vor allem dem kompletten Fehlen einer zentralen revolu­tio­nären Leitung der Kämpfe konnte die fa­schis­tische Reaktion siegen und eine austro­faschisti­sche Ge­walt­herr­schaft errichten, die den Nazis den Weg eb­nete. Trotzdem war es die erste be­waff­nete Er­hebung gegen den Faschismus in Eu­ropa vor dem Spanischen Bürgerkrieg und den Par­­ti­sa­n/innenkämpfen gegen den Nazi­faschis­mus.

Der faschistische Putsch in Österreich kam nicht überraschend, denn bevor die Sozialdemokratische Par­tei und sämtliche ihrer Unterorganisationen im Februar 1934 verboten wurden, waren schon 1933 die (da­mals noch revolutionäre) KPÖ, der Repu­bli­kanische Schutzbund und weitere Arbei­ter/in­nen­organisationen von der rechtskonserva­ti­ven Re­gierung verboten worden.

Auch die in Wien allein-regierenden Sozial­demo­kraten hatten am 15.Juli 1927 ihre Polizei in de­mons­trierende Arbeiter/innen schießen und mit Säbel­attacken niedermetzeln lassen – mit fast 100 To­ten und über 1000 Verletzten wurde die bür­ger­li­che Unterdrückerordnung wieder herge­stellt.

1930 verkündete der rechte Flügel der heutigen ÖVP (die damalige „Heimwehr“) einen „Marsch auf Wien“ und schworen im Korneu­burger Eid die Beseitigung des „westlichen demokratischen Par­la­­men­tarismus und Parteienstaats“. Damit ging eine Welle der faschis­tischen Morde an klassen­bewussten Arbeiter/innen los, 1933 wurde u.a. ein Massenstreik der Eisenbahner/innen staatlich nie­der­ge­schla­gen und im Jänner 1934 ein allgemeines Versammlungsverbot von der damaligen christ­lich­sozialen (heute ÖVP) Regierung Dollfuß-Schuschnigg erlassen. Die Polizei führte ständige Hausdurchsuchungen in Versammlungsräumen und Wohnungen der bereits verbotenen re­vo­lu­tio­nä­ren und kommunistischen Organisationen, aber auch in Parteilokalen der SP durch – bis sich Linzer Schutzbündler am 12.2. bewaffnet wehrten und die Wiener E-Werker/innen den Strom ab­dreh­ten, das Zeichen zum Generalstreik für den Sturz der Regierung.

In einem ausführlichen „Brief an die öster­rei­chi­schen Arbei­ter“ nennt Ge­­or­gi Dimi­troff, der da­ma­­li­ge Vor­si­tzen­de der Kom­­munisti­schen Inter­na­tio­­nale, die wich­tigsten Grün­de für die Nieder­la­ge im Kampf ge­­gen die Fa­schi­­sierung des österrei­chi­­schen Staa­tes, insbe­son­de­­re die Desorie­ntierung des Kampfs der Arbei­ter/in­nen durch die dominie­rende Sozial­demo­kra­tie, das ständige Zurückwei­chen vor den Angriffen der Reaktion, das man­gelnde Vertrauen in die Kraft der Massen­mobi­li­sie­rung vor dem 12.2. und die defensive Aus­rich­tung des bewaffneten Auf­stands ohne klare politi­sche Ziele.

Wenn wir die heutige Situation in Österreich und EUropa mit der damaligen vergleichen, sind wir meilen­weit davon entfernt, dass sich hier Tau­sende revolu­tio­när oder auch nur anti­faschistisch ge­sinnte Ar­bei­ter/innen be­waffnet ge­gen die seit Jahr­zehnten an­dauernden po­litischen und wirt­schaft­lichen Ver­schlech­te­rungen erhe­ben. In Frank­­reich wird der mo­na­telange „Ausnahme­zu­stand“ samt Versamm­lungs­verbot, Bespitzelung und Polizeiterror ohne richterliche Verfügung gerade zum Normal­zu­stand; in Polen werden und in Ungarn wurden grund­legende demokratische Rechte per Gese­tzes­änderung abgeschafft; in Ös­ter­reich werden z.B. die Polizeibefugnisse immer weiter ausgedehnt (Bespitzelung durch immer genau­ere Geräte, Datenspeicherung, V-Leute…), die Inlandsge­heim­dienste (Staatsschutz) zusam­men­gelegt, alle Reise­bewegungen immer genauer überwacht und eingeschränkt, die Polizei mit Mili­tär­waffen aufgerüstet und das Militär für Inlands­einsätze herangezogen.

Seit Jahrzehnten, insbesondere aber seit Ausbruch der Wirtschaftskrise 2008, werden die Lebens­bedin­gun­gen von durchschnittlichen Arbeiter/in­nen und kleinen Angestellten immer weiter ge­senkt. Die Situation der ärmsten 10-20% hat sich in den letzten Jahren dramatisch verschlechtert – Mindest­einkom­mens­bezieher/innen können sich und ihren Kindern schon lange keine ausreichende Versorgung mehr sichern.

Gründe für entschlossene Massenaktionen von Arbeiter/innen, Werktätigen und Erwerbslosen gäbe es ge­nug. Aber die allgemeine Ratlosigkeit wird derzeit bei uns nur in kleinen und politisch bisher unbe­deu­tenden Gruppen zu überwinden versucht. Nur wenige erkennen bewusst, dass wir in einer Klassenge­sell­schaft leben, wo die immer weiter gesteigerte Ausbeutung der Arbei­ter/in­nen­klasse durch den bürger­lichen Staat gesichert wird und zu immer größerem Reichtum und Kapital­anhäu­fung einer immer kleine­ren Klasse von Aktien­besitzern und anderen Kapitalisten führt.

Aber an der mittelfristig immer weiter sinkenden Wahlbeteiligung zeigt sich, dass große Teile der Arbei­ter/innenklasse vor allem die jüngeren, jedes Vertrauen in die Parlamentsparteien verloren haben, die den Arbeiter/innen und Volksmassen vorher alle möglichen Versprechungen machen, aber nachher die Politik der Banken und Konzerne umsetzen – krassestes Beispiel derzeit Grie­chen­land…

Bloßer Widerstand führt mittelfristig in die sichere Niederlage, wenn es nicht den entschlossensten Ele­men­ten gelingt, eine Bewegung in die Offen­sive, zum Angriff zu führen, breite Massen in den Kampf zu ziehen, bevor die Kräfte er­matten. Der bürgerliche Staatsapparat ist mit seinen Mög­lichkeiten der Mas­sen­beeinflussung, den geschul­ten Aufsehern und Ordnern und bewaffneten Verbänden ein gefährlicher Gegner. Aber er dient im Kern nur einer sehr kleinen Klasse von kapi­talistischen Ausbeutern, deren Inter­essen die gan­ze staatliche Politik und alle traditionellen Parteien untergeordnet sind. Seine Schwäche be­steht vor allem darin, dass die gesamte Triebkraft die stän­di­ge Jagd nach Maximalprofit ist. Gerade in Kri­sen­­zeiten, wo die Profitaussichten schwächeln, kön­nen von den Herrschenden nur sehr beschränkt Zugeständnisse an die Ausgebeuteten und Unter­drückten gemacht werden, ohne die „Wettbe­werbs­­fähig­keit“ am Weltmarkt zu verlieren. Sie müs­sen bei fallenden Profitraten die Angriffe auf die Arbeiter/innen­klasse, d.h. die große Mehrheit der Volksmassen in Österreich immer noch ärger schikanieren: Bei der Arbeitshetze, Reallohnsen­kungen, Arbeitszeitverlängerung (pro Tag, Woche und Lebensarbeitszeit), Kür­zung der Sozial­versor­gung, Verschlechterung der öffentlichen Bildung und Krankenversorgung usw.

Wir Revolutionären Kommunist/innen versuchen im Kampf gegen die ständigen Verschlech­terun­gen immer mehr Betroffene einzubeziehen und gleichzeitig die bewusstesten Teile von der un­be­dingten Notwendigkeit einer offensiven politi­schen Orientierung zu überzeugen. Für uns ist das nächste Ziel die Umwälzung aller bestehenden Verhältnisse in einer proletarischen Revolution un­ter Beteiligung großer Teile der Arbeiter/in­nen­klasse, um in einer sozialistischen Gesellschaft das kapitalistische Prinzip der Warenbeziehungen und Ausbeutung des Menschen durch den Men­schen überhaupt zu beseitigen.

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Wir verbreiten seit 1995 Flugblätter, mit denen wir uns vor allem an klas­senbewusste Arbeiter/innen wenden. Die Texte wer­den auch in der seit 2001 er­scheinenden Zeitung ‚Proletarische Revolu­tion’ ab­ge­druckt. Unser Ziel ist eine Ge­sellschaftsord­nung oh­ne Klassen, ohne Unter­drückung und Aus­beu­tung. Dazu muss die Klasse der Arbeiterin­nen und Arbei­ter eine eigene Kampf­partei auf­­bauen, die Macht erobern, die Be­sitzer der Pro­duk­tions­mittel ent­eignen und den Klassen­kampf fortsetzen, bis alle Reste der bür­ger­­lichen Ordnung verschwun­den sind. Wir stellen uns in die Tra­di­tion der interna­tiona­len re­volutionär-kommunistischen Bewe­gung, die Mit­te der 1960er Jahre in Auseinan­der­se­tzung mit den Feh­lern der KPdSU und in scharfem Kampf gegen die Weg­bereiter des büro­kratischen Staats­kapi­talismus in der Sowjet­union eine mar­xis­tisch-leni­nistische Generallinie vertei­digt hat und zur Grün­dung neuer kommunistischer Par­tei­en führte. Wir sind revolutio­nä­re Kommunis­t/innen und des­halb nicht in der KPÖ orga­ni­siert.

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(Februar 2015)

Flüchtlinge unterstützen! Kriege stoppen! Imperialismus stürzen!

3. September 2015

 

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Arbeiter/innen aller Länder, vereinigt euch!                      

Arbeiter/innen aller Länder und unterdrückte Völker, vereinigt euch!                                                  

3. September 2015 (145 npc)

Wer hat denn die Kriege in Afghanistan, Irak, Syrien, Libyen, Mali usw. angefangen? Wer hat denn damit in diesen Ländern unerträgliche Lebensbedingungen für die Volksmassen verursacht?

Und wer tut jetzt so, als ob sie nichts damit zu tun hät­ten und völlig überrascht wären, dass Millionen Men­schen die Flucht ergreifen?

Millionen von Kriegsvertriebenen und Hungerflücht­lin­gen leben in den Nachbarländern der Kriegsschau­plätze, in Pakistan, Iran, Türkei, Jordanien, Libanon, Ägyp­­ten, Tunesien usw. unter absolut menschen­un­wür­­­di­gen Bedingungen. Nur wenige von ihnen schaf­fen es nach Europa, vor allem nach Griechenland und in andere südosteuropäische Länder, wo der Groß­teil an den Schengen-Grenzen der EU-Festung scheitert.

Inzwischen sind so viele Menschen auf der Flucht vor der von den EU- und den USA-Imperialisten verur­sach­ten Katastrophe, dass die Schengen-Grenzen we­der im Mittelmeer noch am Balkan halten.

Die ständig steigende Zahl der auf der Flucht ertrunkenen, erstickten oder sonstwie gestorbenen Menschen erschüttert jetzt auch immer größere Teile der in der EU-Festung le­benden Arbeiter/innen und Werktätigen. Bisher hat der weit­aus größte Teil die Zehntausenden ertrunkenen Flücht­lin­ge eher mit einem bedauernden Achselzucken zur Kennt­nis genommen („schrecklich, aber was geht mich das an? was soll ich da tun? …“).

Inzwischen sehen aber – ausgelöst durch die auch direkt bei uns auftauchenden erschöpften Menschen – immer mehr Österreicher/innen, dass das keine abstrakten Zahlen von Fluchtopfern und Todeslisten sind, sondern Menschen wie wir, die zu ihrem Unglück nicht in der EU geboren wur­den.

Die Flüchtlinge kommen aus Ländern, die von den EU-Groß­­mächten (zusammen mit den USA) in jahrelange Kriegs­­schauplätze verwandelt wurden. Kriege fallen natürlich nicht vom Himmel und brechen nicht einfach aus, sondern sind die Fortsetzung der im­pe­rialistischen Politik mit militärischen Mitteln. Fast alle heu­tigen Kriege entstehen aus der Konkurrenz und Rivalität der imperialis­ti­schen Großmächte. In Nahost, West- und Mittelasien so­wie Nordafrika kämpfen vor allem Russland, USA, Eng­land und Frankreich um den Erhalt und die Ausdehnung ihrer traditionellen neokolonialen Einflussgebiete.

Bis in die 1980er Jahre war Afghanistan eine russische Halb­kolonie, und Syrien und Irak waren enge Verbündete der damaligen Sowjetunion. Deshalb unterstützten die USA (im Bündnis mit England und anderen europäischen Imperialisten) den Aufbau und die Bewaffnung der Taliban als islamische „Freiheitskämpfer“ gegen die russischen Be­satzungstruppen.

Während der iranischen Revolution 1978/79 organisierten die imperialistischen Herrscher Frankreichs zusammen mit ihren Kumpanen aus Britannien, Deutschland und USA die Konferenz von Guadeloupe um die Machtübergabe an Aya­tollah Khomeiny (als Ersatz für den bisherigen Schah) zu akkor­dieren.

1990 und dann wieder 2003 begannen die USA mit zahlrei­chen militärischen Verbündeten aus Europa Kriege gegen Irak, um größeren Einfluss im Ölgeschäft zu erlangen.

2011 starteten Frankreich und England (mit weiteren Verbündeten) einen Krieg gegen Libyen, um die dortigen Ölfelder unter ihre Kontrolle zu bekommen.

Im selben Jahr entfachten mehrere EU-Großmächte und USA einen mörderischen Krieg in Syrien, um den Einfluss Russlands zurückzudrängen und selbst die Kontrolle über das Land zu übernehmen.

2012 startete Frankreich mit militärischer Unterstützung einiger weiterer europäischer Länder, darunter Österreich, einen Feldzug in Mali, um ihre dortige Marionetten­regie­rung zu retten (ebenso wie Frankreich davor in Zentral­afrika militärisch eingegriffen hatte).

Auch der Aufschwung der IS im vergangenen Jahr ist nicht im luftleeren Raum passiert. So traf sich im Mai 2013 US-Senator John McCain nachweislich mit Ibrahim al-Bagh­da­di, dem späteren Führer der IS und weiteren Führern der FSA und versprach Unterstützung im Kampf gegen die sy­rische Regierung.

Noch immer wollen es viele Menschen in Österreich und den reicheren Ländern der EU nicht wahr haben, dass ihre Regierungen unmittelbar Schuld an den Katastrophen rings um die EU haben. Dass sie selbst mitschuldig sind, weil sie diese Regierungen gewählt haben und nichts dagegen un­ter­nommen haben, dass ihre Regierungen diese Kriegs­po­li­tik ständig wei­ter umsetzen.

Wir leben im Zeitalter des Imperialismus, das heißt in einer Spätphase des Kapitalismus, wo in den hochentwickelten Industriestaaten die Banken und Industriebetriebe zu rie­sigen Konzernen und internationalen Monopolen, dem Fi­nanzkapital, verschmolzen sind und den Staatsapparat fast vollständig kontrollieren. Diese großen Konzerne haben sich die Welt untereinander aufgeteilt, beuten „ihre“ Neo­kolonien aus und stützten sich dabei politisch und militä­risch auf „ihre“ imperialistischen Staaten. Sie benützen die Ar­­meen „ihrer“ Staaten wie Privatarmeen, versuchen ihnen passende Parteien und Politiker ans Ruder zu bringen und arbeiten dabei mit Korruption und kriminellem Druck.

So haben z.B. die us-amerikanischen Öl- und Rüstungs­kon­­zerne die Präsidenten Bush sen. und jun. an die Regie­rung gehievt, um die Irak-Kriege um Öl und Vor­macht­stel­lung in Westasien zu beginnen.

Die österreichischen imperialistischen Konzerne haben nach 1990 z.B. massiv in die Außenpolitik eingegriffen und von der Regierung gefordert, die militärische Zerschla­gung Ju­go­slawiens voranzutreiben, was auch zu einer rie­si­gen Flücht­lingswelle führte. Der berüchtigte Außen­mi­nis­ter Alois Mock erntete dann großes Lob für seine verbre­che­­ri­schen „Verdienste“ von den österreichischen (aber auch von deutschen und anderen) Großkonzernen und Banken.

Wenn wir uns speziell die Machenschaften des österrei­chischen Imperialismus in den letzten Jahrzehnten an­schauen, die politischen und militärischen Verbrechen der „eigenen“ Ausbeuterklasse ins Blickfeld rücken, dann liegt der Schwerpunkt sicherlich in Ex-Jugoslawien und ande­ren osteuropäischen und Balkan-Ländern, wo Österreich teilweise nach wie vor – trotz Krisen und Rückschlägen wie etwa bei der Hypo, noch vor Deutschland und Russ­land – der wichtigste imperialistische Investor und Ausbeu­ter der dortigen Arbeiter/innenklasse und Volksmassen ist.

Auch wenn sich „unsere“ herrschende Klasse fallweise „neu­tral“ gebärdet, nimmt sie doch – im Rahmen ihrer Möglichkeiten – als kleiner Imperialist am erbitterten Kampf um die weltweite Neuverteilung der neokolonialen Einflusszonen teil.

Seit etwa 50 Jahren gibt es fast keine (direkten) Kolonien mehr, d.h. Länder in denen eine europäische (oder nord­amerikanische oder asiatische) Großmacht direkt die Kolo­nialverwaltung und Kolonialarmee einsetzt, das Land und die dortigen Völker vom sogenannten „Mutterland“ aus re­giert, unterdrückt und ausbeutet. Im Gefolge der Volksbe­freiungskämpfe nach dem Zweiten Imperialistischen Welt­krieg wurden fast alle ehemaligen Kolonien bis Ende der 1960er Jahre formell unabhängige Staaten. Aber das heißt nicht, dass sie politisch und wirtschaftlich wirklich unab­hängig geworden wären. Der koloniale Imperialismus hat sich unter Führung der USA (und später der sozialimperia­listischen Sowjetunion) in einen neokolonialen Impe­rialis­mus umgewandelt und dabei erneuert. Auch wenn in den letzten Jahren immer wieder Regierungen in abhängigen, neokolonialen Ländern von imperialistischen Mächten ge­stürzt und durch willfährigere Marionetten ersetzt wur­den, ist heute das Zeitalter der direkten Kolonialregierungen vorbei. Die vom Imperialismus völlig abhängige Kompra­doren-Bourgeoisie und Regierungen der Neokolonien be­kom­men einen be­stimmten politischen Spielraum zuge­stan­den, solange sie dafür sorgen, dass für die aus­ländi­schen imperialistischen Her­ren günstige Ausbeutungs­be­din­gungen garantiert sind – wie die jeweiligen ein­hei­mi­schen Lakaien der Impe­rialisten das in ihren Ländern errei­chen und durchsetzen bleibt weitgehend ihnen überlassen. Be­merkenswert dabei ist allerdings, dass in den letzten zwei Jahrzehnten vorwie­gend stark religiöse Parteien und Strö­mungen von den Im­perialisten forciert wurden – auch z.B. in Indien die hin­du­faschistische Strömung um den anti­moslemischen Massen­mörder und jetzigen BJP-Minis­ter­präsidenten Modi.

Durch die seit 2008 anhaltende Weltwirtschaftskrise hat sich die Konkurrenz zwischen den großen Imperialisten deut­lich gesteigert, und durch den Aufstieg Chinas auf dem Weg zu einer imperialistischen Großmacht und das Wie­der­erstarken Russlands sind verschärfende Faktoren dazu gekommen. Deshalb haben die Zahl und der Umfang blu­tiger Kriege weiter zugenommen, und die Gefahr eines direkten Kriegs zwischen imperialistischen Großmächten, z.B. zwi­schen China und USA oder auch zwischen NATO-Mächten und Russland steigt ständig. Nur in einem solchen Gesamt-Zusammenhang können auch die Hintergründe der aktuellen Flüchtlingsströme nach Europa richtig verstan­den werden.

Wir müssen Men­schen, die es schaffen, bis nach Österreich zu gelangen, kon­kret und tatkräftig unterstützen und ihnen bei der Wei­ter­reise helfen, wenn sie in andere EU-Länder wollen. Aber auch noch so große Einsatzbereitschaft führt keine politische Lösung herbei und ändert nichts an den Fluchtgründen. Immer mehr Men­schen werden aus den Neokolonien fliehen, weil dort die Lebens­situa­tion für die Volksmassen ständig unerträg­licher wird – auch wenn die Imperialisten gerade keine Kriege führen, son­dern „nur“ die alltägliche Ausplün­de­rung vorantreiben.

Die Arbeiter/innen und Volksmassen in den imperia­listi­schen Metropolen müssen sich bewusst werden, dass das kapitalistisch-imperialistische Weltsystem die Ursache für das zunehmende Elend in allen Ländern, auch innerhalb der EU, vor allem aber in den abhängigen und von Kriegen geschüttelten Ländern ist.

Solange der Imperialismus weiter besteht, wird es keinen Ausweg aus dieser Misere geben, denn es ist nicht eine fal­sche Politik „unserer“ Regierungen, die dieses Elend her­vor­bringt. Es sind die Konkurrenzverhältnisse im Kapita­lis­mus, die sich im imperialistischen Stadium auf äußerste verschärfen und die herrschenden Klassen dazu zwingen, die Ausbeutung und Ausplünderung rücksichtsloser als ihre Konkurrenten voranzutreiben.

So werden das Elend in den Neokolonien und die imperia­listischen Raubkriege erst ein Ende finden, wenn es der Arbeiter/innenklasse und den Volksmassen gelingt, die Herr­schaft des Kapitals in einer proletarischen Revolution zu stürzen. Dafür arbeiten und kämpfen wir.

ازپناهندگان حمایت نمائیم! به جنگ­ها پایان دهید! !امپریالیسم را سرنگون کنید

26. August 2015

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ازپناهندگان حمایت نمائیم!

به جنگ­ها پایان دهید! امپریالیسم را سرنگون کنید!

چه کسانی جنگ را درافغانستان، عراق،سوریه، لیبی، مالی و…آغازکردند؟ چه کسانی بانی این شرایط مصیبت­باربرای تودهای مردم دراین کشورهاهستند؟

وحال چه کسانی عوامفریبانه برای آنها اشک تمساح می­ریزند ومنکردست داشتن دراین جنایات جنگی می­شوند؟وادعا می­کنند که از فرار میلیونها انسان غافلگیرشده­اند؟

میلیونها آواره از جنگ وگرسنگی، درکشورهای همسایه مناطق جنگ ­زده، درپاکستان، ایران، ترکیه، اردن، لبنان،مصر، تونس وغیره درشرایط بغایت اسفناکی بسر می­برند. تنها اندکی ازآنها موفق می­شوند به اروپا،بخصوص به یونان ویا دیگرکشورهای جنوب اروپا بیایند. بخش بزرگی ازآنها درپشت مرزهای شنگن- حصارهای اتحادیه اروپا- متوقف می­شوند.

درشریط کنونی انبوه فراریان به حدی است که حتی مرزهای شنگن دردریای مدیترانه و بالکان هم دربرابرآنهائی که ازفجایع جنگی­ای که امپریالیست­های اتحادیه اروپا وایالت متحده آمریکا پدید آورده اند، تاب مقاومت ندارند.

حال تعداد رو به افزایش فراریانی که دردریا غرق و به کام مرگ فرو می­روند ویا کشته می­شوند، بخش بزرگی ازکارگران وزحمتکشان را که درون-حصارهای اتحادیه اروپا- زندگی می­کنند، متاثرکرده وبه تکان آورده است. تا حال ،غرق شدن دهها هزار پناهنده با یک اظهارتاسف وهمدردی زبانی روبرو می­شد­ („وحشتناک است ولی چه ربطی به من دارد؟ازمن که کاری بر نمی­آید؟…“) ولی اکنون مردم اتریش درمقابل خود انسانهائی واقعی ،خسته ودرمانده ای را می بینند ونه آمارهای مجردی ازگریخته­گان ازجنگ وکشته شدگان، بلکه انسانهائی مانند ما که بدبختانه در اتحادیه اروپا به دنیا نیامد­ه­اند.

آنها ازکشورهای می­آیند که توسط قدرت­های بزرگ اروپا(دراشتراک با ایالات متحده آمریکا) به مناطق جنگی تبدیل شده­اند. طبیعی است که جنگ­ها ازآسمان فرو نمی­افتند وخود­بخود پدید نمی­آیند، بلکه آنها حاصل ادامه سیاست­های امپریالیستی بصورت ابزارنظامی هستند. تقریبن تمامی جنگ­های کنونی نتیجه رقابت وهژمونی­طلبی قدرت­های بزرگ امپریالیستی درخاورنزدیک ،آسیای غربی و مرکزی ونیزشمال آفریقا است .این قدرتها ، ایالات متحده آمریکا، انگلستان،روسیه وفرانسه برای حفظ وگسترش حوزه­های سنتی نومستعمراتی خود درمبارزه وزورآزمائی­اند.

تا سالهای1980 افغانستان یک نیمه مستعمره روسیه بود وسوریه وعراق متحدین نزدیک اتحاد شوروی بودند،بهمین دلیل ایالات متحده آمریکا(دراتحادباانگلستان ودیگرامپریالیست­های اروپائی) طالبان را بعنوان“ آزادی­خواهان مبارز“ اسلامی دربرابر اشغالگران روسی ایجاد ومسلح نمود. درسال 1978/1979 امپریالیسم فرانسه، همراه با متحدینش، انگلستان، آلمان وایالات متحده آمریکا درکنفرانس گوادالوپ تعویض قدرت را به خمینی برای جانشینی شاه، سازماندهی نمودند.

درسال 1990 وباردیگر2003 ایالات متحده آمریکاهمراه با تعدادزیادی ازمتحدین نظامی­اش دراروپا جنگ علیه عراق را بخاطردست­یابی به منابع نفتی آغازکرد.

درسال 2011 فرانسه وانگلستان با دیگر متحدینشان جنگ دیگری را علیه لیبی شروع کردند برای اینکه حوزه های نفتی آنجا را تحت کنترل خود درآورند.درهمین سال چندین قدرت بزرگ اروپائی وایالات متحده آمریکا جنگ بربرمنشانه وضد انسانی را توسط مزدورانشان درسوریه بخاطر عقب راندن نفوذ روسیه وبدست گرفتن کنترل این کشور آغازکردند.

درسال2012،فرانسه با حمایت چندین کشوراروپائی،ازجمله اتریش برای نجات رژیم دست­نشانده خود ازخطرنابودی، یک لشگرکشی تمام عیار را به مالی آغازکرد(همانند مداخله نظامی درآفریقای مرکزی وساحل عاج).

هم­چنین پاگیری وجهش دارودسته خلافت اسلامی(ISIS) درسال گذشته خود بخود صورت نگرفت.درسال 2013 سناتورآمریکائی جان مک کین(John McCain) که درسندهای رسمی افشاء شده است با ابراهیم البغدادی ودیگررهبران(ISIS) ملاقات میکند وقول همکاری و پشتیبانی به آنها درمبارزه علیه سوریه را می­دهد.

هنوزاکثریت بزرگی ازمردم اتریش وکشورهای ثروتمند (EU) نمی­خواهند بپذیرند که دولت­های آنها مسئول بلاواسطه فجایعی هستند که دربیرون ازحصار اتحادیه اروپا صورت می­گیرد. بهمین دلیل آنهائی که چنین دولت­های را انتخاب می­کنند، واعتراضی به آنها ندارند درایجاداین وضعیت غیرانسانی مقصرند.

ما درعصرامپریالیسم یعنی درمرحله بالای تکاملی سرمایه داری زندگی می­کنیم. درکشورهای پیشرفته صنعتی،بانک­ها وصنایع به کنسرن­های بزرگ وانحصارهای بین المللی تبدیل، و با سرمایه مالی ادغام شده­اند، ودستگاههای دولتی را کاملن کنترل میکنند.آنها جهان را بین خود تقسیم کرده­اند، وهریک طعمه­های کشورهای نومستعمراتی „خویش“ را استثمار می­کنند و دراین غارتگری کاملن متکی به دولت­های خودی هستند. آنها ازارتش امپریالیستی“خودی“بمثابه ارتش خصوصی استفاده می­کنند، وباکمک رشوه وتطمیع وحتی اعمال تبهکارانه می­کوشند سیاست­مدارانی را به قدرت برسانند که منافع آنها را تامین کنند. بدین گونه بود که کنسرن­های نفتی وصنایع نظامی رئیس جمهوربوش- پدر وپسر- را به قدرت رسانید­ند،برای اینکه جنگ برای نفت درعراق را برای تامین موقعیت برترخود درآسیای غربی آغاز نمایند.

کنسرن­های امپریالیستی اتریش هم بعداز1990 با قدرت تمام ویکپارچه درسیاست داخلی مداخله نظامی نموده واز دولت خواستند، تجزیه یوگسلاوی را عملی نماید. مداخله ای که منجر به روان شدن سیلی ازپناهندگان دردهه 90 به اتریش ودیگر کشورهای اروپائی گردید.وبخاطرهمین خوش­خدمتی آقای آلیوس موک(Alois Mock) وزیر امورخارجه وقت اتریش ازطرف کنسرن­های اتریشی(هم­چنین آلمانی ودیگران) مورد تقدیر وتمجید قرار گرفت.

اگر ما دسایس امپریالیسم اتریش را درچند دهه اخیرمورد مطالعه قرار دهیم، بخوبی میتوان جنایات سیاسی ونظامی طبقه استثمارگر „خودی“ را آشکار کرد، که مرکزثقل آن هم­چنان در یوگسلاوی سابق قرار می­گیرد، جائی که اتریش هنوزبا وجود بحران هیپو آدریا آلپ بانک(Hypo Alpe Adria) حجم سرمایه کذاری­هایش بیشتر از آلمان وروسیه است، وبزرگترین استثمارگرکارگران و توده زحمتکش در کشورهای اروپای شرقی وبالکان می­باشد.اگرچه طبقه حاکم „ما“ می­کوشد خودرا گهگاهی فرصت­طلبانه بیطرف نشان دهد ولی به تناسب قوایش بمثابه یک امپریالیسم کوچک درجنگ بیرحمانه­ای که دروسعت جهانی، جهت تقسیم مجدد نومستعمرات وکسب بازارهای جدید درجریان است، شرکت مستقیم داشته وبرای سهم خود مبارزه می­کند.

نزدیک به 50 سال است که مستعمرات مستقیم، یعنی کشوری که درآنجا یک کشوراروپائی ویا آمریکای شمالی وآسیائی، که دارای یک دستگاه اداری پرقدرت مستعمراتی باشد، وبرکشور مفروض ومردم آنجارازکشور“ مادر“ حکومت، وآنها راسرکوب و استثمارنماید وجود ندارد. بدنبال مبارزات رهائی­بخش بعدازجنگ جهانی دوم، تقریبن تمامی کشورهای مستعمراتی قبلی درمقطع دهه 1960 رسمن بصورت کشورهای مستقل درآمدند. البته این بدان معنی نبود که آنها ازنظر سیاسی واقتصادی واقعن مستقل شده باشند. این کشورهابعدازچندی توسط امپریالیسم مستعمراتی برهبری ایالات متحده آمریکاث3وبعدها سوسیال امپریالیسم شوروی به کشورهای نومستعمراتی تبدیل شدند. هرچند که درسالهای اخیررژیم­ها درکشورهای وابسته ونومستعمراتی توسط قدرت­های امپریالیستی سرنگون وبنا به شرایط وضرورت با رژیم­های مطلوب وسربراه دیگری جایگزین می­شوند، با وجوداین دوران دولت­های مستقیم استعماری به پایان رسیده است.امپریالیسم برای این کشورها وبورژوازی کاملن وابسته آن یک فضای محدود قایل می­شود، و تازمانیکه آنها بتوانند شرایط لازم استثماری را برای اربابان خود تامین نمایند مورد حمایت قرار می­گیرند، درغیر این­صورت ازطریق کودتا یا مداخله مستقیم نظامی برکنار می شوند.

آنچه که دردو دهه اخیر کاملن چشمگیر است، میدان دادن وحمایت ازنیروها واحزاب مذهبی توسط امپریالیسم است. بعنوان مثال درهندوستان جریانات فاشیستی وضد مسلمان هندو به رهبری یک آدمکش حرفه­ای و وزیردولت فعلی(BJP) ، مودی(Mudi) ازجمله این نیروهاست.

ازآغازبحران درسال2008 وادامه آن تا کنون رقابت مابین امپریالیست­های بزرگ بطور چشمگیری بالا گرفته است. صعود چین بمثابه یک قدرت امپریالیستی بزرگ ودوباره نیرو گرفتن روسیه فاکتورهای نوینی به میدان این رقابت­ها وارد کرده­اند. بهمین دلیل تعداد وشعاع عمل این جنگ­ها گسترش یافته وخطردرگیری ،بطورمثال بین چین وآمریکا ویا قدرت­های ناتو با روسیه مرتب درحال افزایش است،تنها بربستراین تحولات وتشدید تضادهای حاصله از آن که مجموعه ای بهم پیوسته است، می­توان دلایل روان شدن سیل پناهندگان را بطرف دژمرگباراتحادیه اروپا درک کرد وبعمل سیاسی مشخص دست زد.

وظیفه ماست از انسانهائی که موفق می­شوند به اتریش راه یابند باتمام قدرت حمایت کرده وبه آنها برای ادامه سفرشان، اگرخواهان رفتن به کشورهای دیگر اتحادیه اروپا هستند کمک نمائیم، ولی باید دانست این کمک­ها هرچند هم بزرگ باشد مشکل سیاسی پناهندگی را حل نخواهد کرد وموجب تغییری درواقعیت دلایل اصلی فرار وآوارگی نخواهد بود. با توجه به دلایل عمده سیاسی که در بالا شرح آن رفت، درآینده هم ما باز شاهد گریز توده­ای مردم ازکشورهای نومستعمراتی خواهیم بود،چون برای آنها شرایط زندگی روزبروز بدتر می­شود، حتی اگر هم امپریالیست­ها به جنگ­های دیگری هم دست نزنند و“ فقط“ به استثمار وغارت روزانه بسنده کنند.

کارگران وتوده های مردم درکشورهای متروپول باید به این آگاهی دست یابند، که نظام جهانی سرمایه داری- امپریالیستی علت واقعی ومسبب اصلی فقر وفلاکت درتمامی کشورها ازجمله (EU) و بخصوص فرار وآوارگی ازکشورهای جنگ­زده وتحت سلطه است. تا زمانیکه امپریالیسم وجود دارد هیچ راهی برای خلاصی ازاین معضل اجتماعی نخواهد بود،چون علت وجودی این پدیده شوم نه اتخاذ سیاست­های غلط سیاست­مداران ویا دولت­های „ماست“؛ بلکه در رقابت درونی مناسبات سرمایه­داری برای کسب سودبیشتر درمرحله امپریالیستی آن است. همین واقعیت، طبقات استثمارگر را مجبور می­کند که استثمار وغارت را در برابر دیگر رقبا تشدید نمایند. وضعیت دردناک واسفبارموجود در کشورهای نومستعمره زمانی بهبود خواهد یافت وجنگ­های امپریالیستی جاری زمانی پایان می­گیرد، که طبقه کارگر وتوده­های محروم قادر گردند، سلطه سرمایه را دریک انقلاب پرولتاریائی درهم بشکنند.

ما برای این امرمهم کار ومبارزه می­کنیم.

 

IA*RKP- Initiative für den Aufbau einer Revolutionär-Kommunistischen Partei

Proletarische Revolution- revolutionäre-kommunistische Zeitung in Österreich

prolrevol.wordpress.com

ia.rkp2017@yahoo.com – iarkp.wordpress.com

KOMAK-ML – Kommunistische Aktion-marxistisch-leninistisch

komakml@gmail.com

Alle: Stiftgasse 8, A-1070 Wien

 

ترجمه وتکثیر<یکی ازفعالین چپ در وین – اتریش >

آدرس تماس:Amerlinghaus,107 0 Wien, Stiftgasse,8

email: linksaktivist@gmx.at

 

Heimat, Zuflucht, gemeinsamer Kampf! (Weltflüchtlingstag-Demo Wien 19.6., 18 Uhr Minoritenplatz)

17. Juni 2015

Heimat, Zuflucht,  gemeinsamer Kampf!

FB06-Flüchtlinge.doc   FB06-Flüchtlinge.pdf

Arbeiter/innen aller Länder, vereinigt euch!                        

Arbeiter/innen aller Länder und unterdrückte Völker, vereinigt euch!                                                  

17. Juni 2015 (145 npc)


Flüchtlinge und Migrant/innen in Österreich leiden oft unter denselben Problemen wie die meisten Einheimischen, nur unvergleichlich stärker. Das ist kein Zufall, denn die Lage der Arbeiter/innen und werktätigen Massen im Kapitalismus ist trotz vieler Unterschiede im Grunde die gleiche: Arbeitsstelle, Wohnung, Essen, Kleidung,… oder anders herum: Arbeitslosigkeit, Obdachlosigkeit bzw. zu kleine Wohnungen, steigende Preise für Essen und Kleidung,… sind die ständigen Sorgen der meisten am „unteren Ende“ der Einkommensskala – und das ist mehr als ein Drittel der (werktätigen) Bevölkerung Österreichs, die weniger als 1000 € brutto im Monat haben!

Was bei den Flüchtlingen jedenfalls dazu kommt, ist ihre rechtlich ungesicherte Lage, die ständige Angst vor der Polizei, der große Druck Familienangehörige in ihren Herkunfts- oder Transitländern finanziell zu unterstützen, und der sich immer mehr ausbreitende Rassismus.

Obwohl die Grundprobleme für alle Arbeiter/innen (und Arbeitssuchenden) eigentlich die gleichen sind, ob wir hier geboren sind oder nicht, gelingt es den Hetzern und Spaltern nach wie vor, dass bedeutende Teile der österreichischen Arbeiter/innenklasse gegen einander kämpfen. Sie sehen in irgendwelchen anderen Gruppen der gleichen Klasse den Hauptfeind, nur weil sie eine andere Muttersprache sprechen, eine andere Kulturtradition haben, eine dünklere Haut-, Augen- oder Haarfarbe haben, oder sonst was.

Dabei ist es doch eigentlich vom Verstand her leicht einzusehen, dass jede Spaltung der Arbeiter/innen, sei es im Betrieb oder in der ganzen Gesellschaft, nur den Ausbeutern und Unterdrückern nützt: Ah, ich seh ihr seid euch nicht einig, ihr streitet euch, na gut, da kann ich ja leicht den (Real-)Lohn senken, die Arbeitshetze erhöhen, die Sozialversorgung kürzen,… Was viele nicht kapieren ist, dass die Hetze und Spaltung von oben gezielt gefördert und angeheizt wird, um Verschlechterungen aller Art („Reformen“) leichter durchzusetzen.

Schon seit langem werden „Fremde“ von den Herrschenden zu Außenseitern gemacht, isoliert und beschuldigt, an allen Übeln der herrschenden Gesellschaft Schuld zu sein. Wohnungsnot (bzw. Mangel als leistbaren Wohnungen)? – die Ausländer nehmen uns den Wohnraum! Arbeitslosigkeit? – die Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg!

Angeblich sind also „die Ausländer“ schuld daran, dass die SPÖ in Wien viele Jahren lang keine Gemeindewohnungen mehr gebaut hat und so die kapitalistischen Vermieter die Preise fast beliebig in die Höhe treiben konnten? Angeblich sind also „die Ausländer“ daran schuld, dass österreichische Kapitalisten lieber in neokolonialen Nachbarländern, am Balkan und anderswo investieren, also sind „die Ausländer“ schuld an der kapitalistischen Weltwirtschaftskrise?

Aber wenn es wem selbst immer dreckiger geht, ist es halt einfacher auf seinen Nachbarn oder Arbeitskollegen hinzuhacken, statt auf seinen Vermieter oder Chef. Noch viel einfacher ist es halt, wenn dieser Nachbar oder Kollege außerdem noch weniger Rechte hat, weil er keine österreichische Staatsbürgerschaft hat. Nur: Erreicht wird mit dieser Ausländerhetze außer Spaltung nichts, weil die Vermieter oder Chefs sich nur freuen, dass die Arbeiter/innen streiten und sie die Miete weiter erhöhen können oder den Lohn eben nicht erhöhen müssen.

Die Solidarität und der Zusammenschluss der Arbeiter/innenklasse ist die Grundlage für jeden Erfolg. Insbesondere in Zeiten der Krise können nicht einmal kleinste Verbesserungen erreicht werden, wenn die Spaltung in „Einheimische“ und Migrant/innen (oder Flüchtlinge) – ebenso wie in Jung und Alt, Mann und Frau usw. – nicht erfolgreich bekämpft und überwunden wird. Wegen der jahrzehntelangen Sozialpartnerschaft zwischen Kapitalisten und Arbeiteraristokratie gibt es kaum gewerkschaftliche und betriebliche Kämpfe um Verbesserungen (wenn auch in Einzelfällen für die Verteidigung einzelner Errungenschaften). Deshalb gibt es in Österreichs Betrieben auch kaum Erfahrungen im Zusammenschluss mit allen Kolleg/innen zur Durchsetzung gemeinsamer Forderungen.

Auf gesamtgesellschaftlicher Ebene ist es umso schwerer, alle Betroffenen von Sozialabbau, Demokratieabbau, verschlechterten Arbeitsbedingungen in einer Front gegen die Nutznießer und Profiteure zusammenzubringen.

Die Kapitalistenklasse in der EU ist heute ausgezeichnet vernetzt und geht koordiniert gegen die Arbeiter/innen und werktätigen Massen in allen Ländern der EU und in den von der EU neokolonial abhängigen Ländern vor. Die EU (und NATO) sind direkt schuld an den katastrofalen Zuständen in den Herkunftsländern der Flüchtlinge. EU und NATO haben Syrien und Libyen in brutalst geführte Kriege gestürzt, EU-Großmächte und NATO haben schon vor Jahren im Irak ein Kriegsgemetzel begonnen, das bis heute andauert. Die EU ist an Kriegen im Kongo, in Mali und im Tschad beteiligt.

Nur ein winziger Teil der Millionen Flüchtlinge aus dieser Hölle schaffen es über das Mittelmeer oder den Balkan in die imperialistische Festung Europa – ein noch viel kleinerer Teil von ihnen schafft es bis Österreich.

Was „unser“ Kriegsminister und „unser“ Außenminister in diesen Ländern angerichtet haben, setzt dann „unsere“ Innenministerin konsequent fort: Militärische und polizeiliche Flüchtlingsabwehr an der Grenze, ununterbrochene Hetze gegen Transithelfer als „profitgierige Schlepper“ (wie sollen die Flüchtenden denn sonst her kommen??), Einweisung derer die es dennoch geschafft haben in Zeltlager, Stopp der Asylanträge usw. usf.

Es ist höchste Zeit, den Kampf gegen imperialistische Kriege mit dem Kampf um ein demokratisches Asylwesen für die Flüchtlinge aus den imperialistischen Kriegen zu verbinden. Die in Österreich herrschende Klasse ist (mit)schuld an den Kriegen und mitschuld an den auch ohne Krieg unerträglichen Lebensbedingungen in den Neokolonien. Der Imperialismus ist ein zunehmend unerträgliches Wirtschafts- und Gesellschaftssystem, wo die größten Banken und Konzerne (das monopolistische Finanzkapital) das Sagen haben – unerträglich für uns in Österreich und noch viel unerträglicher für die ausgebeuteten und unterdrückten Menschen außerhalb der imperialistischen Festung Europa. Die kämpferische Verbindung der Arbeiter/­in­nen Europas mit den von der EU geknechteten Volksmassen in Asien und Afrika ist eine wichtige Aufgabe, nicht nur um mit den Betroffenen solidarisch zu sein, die vor der Unterdrückung und den Kriegen unserer eigenen Ausbeuter fliehen, sondern auch um eine Perspektive für eine wirklich bessere Gesellschaft zu entwickeln.

Österreich ist das drittreichste Land der EU und eines der reichsten der Welt, und eine menschenwürdige staatliche Versorgung der Flüchtlinge kann rasch durchgesetzt werden, wenn ein wesentlicher Teil der Arbeiter/innen und Werktätigen dafür aufsteht.

Die Arbeiter/innenklasse schafft einen Großteil des Reichtums in unserem Land und hat die Mittel, seine Interessen gegen die Ausbeuterklasse durchzusetzen, sowohl was Verbesserungen innerhalb des kapitalistischen Systems betrifft als auch hinsichtlich der revolutionären Überwindung der herrschenden Zustände.

Unsere Unterdrücker erscheinen oft übermächtig und unbesiegbar, aber sie sind es nur, solange wir uns spalten lassen und uns gegenseitig bekämpfen, statt unseren gemeinsamen Feind, die kapitalistisch-imperialistischen Ausbeuter – auch in Österreich – anzugreifen. Als revolutionäre Kommunist/innen sehen wir als einzigen realistischen Ausweg eine Revolution der proletarischen Massen zur Zerschlagung des kapitalistisch-imperialistischen Staats und die politische Machtübernahme und den Kampf für eine sozialistische Gesellschaft in Österreich zusammen mit den Kämpfen in anderen EU-Staaten und den von der EU abhängigen Ländern.

Demokratisches Recht auf Asyl für alle vom Imperialismus Verfolgten!

Grenzen auf für Kriegs- und Hungerflüchtlinge und menschenwürdige Versorgung!

Arbeiter/innen aller Länder und unterdrückte Volksmassen, vereinigt euch!

Vorwärts zur proletarischen Revolution!

29. Mai 2015 – Gegen Militarisierung und imperialistische Kriege

21. Mai 2015

Solidaritäts- und Widerstandsfest im Wien

G7 stoppen – Solidarität mit den antifaschistischen Kräften in der Ukraine – Kampf gegen die (militärische) Flüchtlingsabwehr der EU – Österreich raus aus der NATO-Partnerschaft 

im Märzpark (vor der Stadthalle, U6)

Beginn 16 Uhr (nicht erst 17 Uhr, wie auf Plakat!)

Solidarische Musik von LiedermacherInnen, Bands und Chören

Theater

Reden

Film

Essen und Trinken

Diskussionen

igmk-veranst.mai15

Ende des 2. Weltkriegs – persisch

10. Mai 2015

DOWNLOAD 70 jahre pers.pdf       70 jahre pers.word-doc

 

هفتادسال پیش اتریش ازسلطه فاشیسم آزادگشت وجنگ جهانی دوم به پایان رسید:

قاطعانه علیه جنگ­های امپریالیستی وفاشیسم مبارزه کنیم!

دراوایل آوریل 1945 ارتش سرخ ازمرزهای اتریشاستان بورگنلند(Burgenland) عبورکرد ووین اواسط همین ماه آزاد­شدوبدین­ترتیب زنگ روزهای آخرفاشیسم به صدا درآمد. حقیقت این است که دراین کارزارزمین­گیرشدن فاشیسم تعدادکمی اتریشی شرکت داشتند، ولی ازطرف دیگرمبارزه ومقاومت آنهائی که اسلحه به دست درمقابل فاشیسم ایستادندوبا خرابکاری درماشین جنگی نازی­ها ویا پشتیبانی ازپارتیزان­ها، مبارزه ومقاومت کردند، ازارزشی بالا وتاریخی برخورداراست.اکثریتی بزرگ اما آنهم با ترس وتاخیر، زمانی بربریت فاشیسم را محکوم کرد که دیگر خطری آنها را تهدید نمی­کرد. برای تعدادقابل ملاحظه­ای هم چرخش فکری زمانی آغازشد که دیگربمب وگلوله ازکنارگوششان ردمی شد وخطرمرگ را به عینه احساس می­کردند، بعبارت دیگردرصورت پافشاری خود قربانی حاکمیت فاشیسم ونابودی آن می شدند.

تنها درفتح وین بیست هزارسربازدیگر ارتش سرخ جان باختند، درحالیکه گروههای کوچک مقاومت حول سازمان جوانان کمونیست اتریش دراین جنبش رهائی­بخش مسلحانه شرکت داشتند. اوایل ماه مه سال 1945 اردوگاه کاراجباری ماتهازن(Mathausen) توسط نیروهای آمریکائی آزادگشت، کشارگاهی که درآن 000,100 انسان نابودگردیدند. اولین دولتی که بعداز12سال درجمهوری دوم تشکیل گردید، سرآغازایجاد دوباره اتریشی دمکراتیک بود.

باوجوداینکه %80 عملیات مقاومت ثبت شده علیه فاشیسم نازی توسط اعضاء وفعالین حزب کمونیست وجوانان کمونیست اتریش (KJVÖ) به اجرا درآمدوتقریبن تمامی گروه­های پارتیزانی وگردان­های مبارزتحت رهبری کمونیست­ها بودند، به دلیل عدم تنلسب قوا دراتریش بعدازسال 1946 باردیگریک سیستم استثماری سرمایه­داری حاکم شد. احزابی که اتریش راقبل از سال1938 به ورطه نابودی سوق داده بودند باردیگربه کمک همه جانبه قدرت­های امپریالیستی(ایالات متحده آمریکا، انگلستان، وفرانسه) دگرباره احیا وقدرت را به دست گرفتند وچهره دیکتاتوری بورژوازی را بادمکراسی بورژوازی تزئین نمودند. ازآتموقع تا کنون کارگران هم بخاطر آرایش چهره جامعه ونظام اقتصاد سرمایه داری کمی اجازه صحبت یافتند، وآنهم غیرمستقیم وازطریق اشرافیت کارگری حزبی واتحادیه های کارگری.

هفتادسال بعدازشکست فاشیسم هیتلری وتقریبن شصت سال بعداز ازاعلام رسمی بی­طرفی، اتریش امروزیک کشور امپریالیستی کوچک وعضواتحادیه اروپاست که ازمنافع بورژوازی انحصاری خودی درابعادجهانی بطورموثر دفاع می­کند. بیست سال پیش درجنگ یوگسلاوی هم دولت بی­طرفاتریش باوزیرامورخارجه آن زمانآلیوس موک(Alios Mock) نقش پیش­قراول تجزیه کشورهمسایه جنوب شرقی، یوگسلاوی را ایفا نمود و امروزطبقه سرمایه­داری اتریش ازنفوذ اقتصادی وسیاسی قابل توجهی درجنوب اروپا برخوردار است وارزش اضافی بالای را ازغارت خلق­های کشور­­های نومستعمراتی بالکان به جیب می­زند.

واقعیت این است که رقابت بین قدرت­های امپریالیستی که بخش بزرگی ازسودسرمایه را ازخارج وارد می کند بعدازبروزبحران­های سال­ 2008به شدت افزایش یافته است. به همین دلیل ما شاهد شکل­گیری پیمان­های تهاجمی وقطب­بندیهای امپریالیستی جدیدی، جهت تدارک جنگ­های آتی با هدف گسترش حوزه نفوذ نواستعماری درکشورهای هستیم که دارای ذخایرعظیم منابع خام هستند وکارگران شدیدن تحت­ستم واستثمارمی­باشند.هرچندتاکنون ده­ها جنگ بزرگ وکوچک ویا تجاوزات تظامی درچارچوب منطقه­ای باقی ماند­ه­اند، نباید براین باوربود که قدرت­های بزرگ وقطب­بتدی­های امپریالیستی خودرا به این پیما­ن­ها محدود نخواهندکرد. نه! تکامل این درگیری­ها درده سال اخیرنشان ازخطربروزجنگ­های بزرگ امپریالیستی می­دهد.درزمانی نه چندان دور چنین به نظر می­آمد که امپریالیسم آمریکا بیشترین نیروی خودرا برای جنگ علیه امپریالیسم چین دراقیانوس آرام متمرکزوردیف کرده باشد.ولی اخراج روسیه ازگروه هفت وهشت و جنگ­ درسوریه،لیبی،اکرائین وغیره ونیزتشدیددرگیری­ها دراروپای شرقی ودریای مدیترانه،قدرت­های بزرگ را به سمت جدال­های مستقیم نظامی می کشاند.

سرمایه هرچه بیشتر ازبحران­های درونی­اش به لرزه درمی آید، به جنگ به مثابه حل بحران وراه نجات کاهش سودمتوسل می گردد. مسئله این نیست که آیا بورژوازی اتریش ، امپریالیست­های اتحادیه اروپاویادیگرقطب­بندی­ها خواهان جنگ باشند، بلکه مسئله این است که آنها مجبورند زیرفشاررقابت، بدلایل اقتصادی وسیاسی واستراتژیک هم­چنان جنگ­های دیگری را آغازکنند که می­تواند به یک جنگ جهانی جدید منجرشود.

تجارب حاصله ثابت کرده است که یکی ازشرایط تدارک جنگ­ های بزرگ برچیدن دمکراسی درسرزمین خودی است، چون کارگران که اکثریت ارتش را تشکیل می­دهند آزادانه به کشتارگاه جنگ نمی­روند. دمکراسی وسیع اما ازتحمیق توده­ها به وسیله مذهب، ناسیونالیسم ودیگرتبلیغات عوام­فریبانه حاکمان سودجوجلوگیری می کند.

بدین سبب مبارزه علیه فاشیسم(دراین رابطه فاشیزه کردن جامعه) رابطه ای تنگاتنگ برای جلوگیری از جنگ دارد.

ارزیابی ما کمونیست­های انقلابی اساسن این است که نظام سرمایه­داریامپریالیستی به جنگ می انجامد، زیرا رقابت­های درون امپریالیستی (بخصوص درشرایط بحران) تنها ازراه­های مسالمت آمیزامکان­پذیرنیست. درعین حال معتقدیم که ازجنگ­های مشخصی می­توان با سازماندهی کارگران وتوده­های مردم جلوگیری بعمل آورد ویا به آنها پایان داد.

مادرمورد فاشیسم هم ازاین شیوه پیروی می کنیم وبراین باوریم که طبقه استثمارگردرصورت تشدیدمبارزه طبقاتی نهایتن مجبور خواهدشد نمای دمکراسی را به کناری نهاده وفاشیسم را برقرارسازد(همانطورکه درسال1934 دراتریش اتفاق افتاد) اینکه بخشی ازسرمایه­داری انحصاری درشرایط معینی خواهدتوانست،دولت فاشیستی را براریکه قدرت بنشاند اساسن به قدرت­یابی و مبارزه جبهه متحد ضدفاشیستی کارگران وتوده­های زحمتکش بستگی خواهدداشت.

جهت­گیری عمومی ما این است که می­بایست مبارزه دراتریش واتحادیه اروپا علیه رفتارغیرانسانی، راسیستی وسرکوب فاشیستی پناهندگان با مبارزه علیه نظامی­گری وجنگ پیوندیابد. فرارتوده­ای واصولن مقوله پناهندگی درواقع زاییده استثمارغیرقابل تصورومداخلات نظامی­ درکشورهای نیمه­مستعمره ووابسته است، جائیکه نهاد­های مانند صندوق بین المللی پول(IWF) بانک جهانی (WB)سازمان تجارت جهانی(WTO) وبخش­های ازاتحادیه اروپا(EU)، نظام­های اقتصادی واجتماعی را به آنها تحمیل می­کنندکه برای تودههای مردم گرسنگی،فقروجنگ به ارمغان می آورد. درست دراین مناطق فقرزده امپریالیست­ها به صدوراسلحه مشغولند وگروه­های وابسته به خویش را تغذیه می­کنند تا علیه رقبای دیگرواردعمل شوند وبدین ترتیب اهالی مردم را تحت لوای نزاعهای قومی ومذهبی علیه یکدیگر بشورانند.هدف اینان اغلب دست یابی به نفت ارزان ودیگرموادخام وگسترش موقعیت استراتژیک خویش برای درگیری­های بعدی است. این جنگ­افروزان سپس دررسانه­های خبری ظاهرمی­شوندواشک تمساح می­ریزند که باردیگرصد­هاپناهنده دردریای مدیترانه غرق شده­اند….

کسی که به این عوام­فریبی وبازی تنفربرانگیزامپریالیست­ها پی برده باشد بایستی دست به عمل بزند.

هرچند که امروزوضعیت مبارزه طبقاتی دراتریش برای بسیاری دلگرم کننده به نظر نمی رسد، ولی تنها چشم انداز رهائی، سرنگونی حاکمیت طبقه استثمارگراست. تنها درنظامی که اکثریت سرکوب واستثمارشدگان بتوانند، دروسعت جهانی قدرت را بدست بگیرند، دیگر کسی مجبورنخواهدشد،خانواده ودوستان خودرا ترک کندودست به سفری خطرناک بزند تا برای خود(وخانواده­اش درمحل سکونتش)

یک زندگی قابل قبول فراهم نماید.

امروز70 سال بعدازپایان حاکمیت نازی­ها شعار:

نه دوباره فاشیسم! نه دوباره جنگ!

را با مبارزه جهت سرنگونی امپریالیسم وارتجاع وبرپایی انقلاب پرولتاریایی پیوند زنیم!

Initiative für den Aufbau einer

Revolutionär-Kommunistischen Partei

Stiftgasse 8, A-1070 Wien, ia.rkp2017@yahoo.com

Proletarische Revolution

Revolutionär-kommunistische Zeitung in Österreich

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KOMAK-ML

Kommunistische Aktion – marxistisch-leninistisch

komakml@gmail.com

alle: Stiftgasse 8, A-1070 Wien,

(3. Mai 2015)

ترجمه وتکثیر<یکی از فعالین چپ درویناتریش>

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